Hallo zusammen,

hat jemand von Euch am Montag abend im der ARD den Film über das Djerba-Attentat angeschaut? Zur Info siehe unten. Mich würden mal interessieren, wie Ihr diesen Film fandet.

Gruss, Sabri

----------
Montag, 11.8.2003, 21.45 - 22.15Uhr

Das Rote Quadrat

Djerba - der Anschlag und das Ende der Sicherheit

Film von Samuel Schirmbeck


Es ist der 11. April 2002. Auf der tunesischen Ferieninsel brechen Touristen zu einer Rundfahrt auf , unter ihnen die deutsche Familie Esper mit Sohn Adrian, das französische Ehepaar Sauvage und die Alleinreisende Helga Neumann. Ihr Ziel ist die berühmte Synagoge La Ghriba, ein einzigartiges jüdisches Heiligtum auf arabischen Boden.

Zu gleicher Zeit fährt ein Kleinlaster durch einen Palmenhain auf die Synagoge zu. Am Steuer der Tunesier Nizar Nawar, der Attentäter. Bevor er seinen Plan ausführt, führt er über Satellitentelefon ein Gespräch mit dem zum Islam konvertierten deutschen Christian G. in Duisburg. Danach ruft er im pakistanischen Karatschi den Araber Scheich Mohamed an, um sich Allahs Segen für das Töten möglichst vieler Ungläubiger und die Zerstörung des jüdischen Gotteshaus geben zu lassen: ein typisches Al Quaida-Netzwerk.

Die Explosion des Gastanks auf dem Kleinlaster tötet 21 Menschen, darunter 14 Deutsche. Es ist der schlimmste Terroranschlag, dem Deutsche bisher zum Opfer fielen.
Im Roten Quadrat erscheint eine Feuerwalze, in der unbeschwerte Ferienbilder eines Amateurfilmers verglühen. Eine Szene, die um die Welt ging.

Das Rote Quadrat zeichnet ein Komplott nach, das auf der tunesischen Insel Djerba, im französischen Lyon, im pakistanischen Karatschi, im afghanischen Kandahar und im deutschen Duisburg entstand; es zeigt wer die Opfer sind und wer die Täter, und wie die Familien Esper, Sauvage und Neumann das furchtbare Unglück verarbeiten. Der Film beweist, warum ein derartiger Anschlag jeder Zeit neu passieren kann: überall, auch in Deutschland.