Hallo,
Anna hat mir das Buch am Samstag geliehen und ich habe es gestern gelesen.
Wie auf den ersten Seiten steht ist es ein: Roman nach einer wahren Begenbenheit. Also subjektiv geschrieben und auch nicht alles wahr... (Sonst hieße es ja Biografie ...
)
Deshalb sollte man nicht alles ernst nehmen. Jeder Mensch, der enttäuscht ist, sieht die ganze Sache noch schlimmer oder macht sie noch schlimmer, und wenn ich von Wolke 7, samt rosa Sonnenbrille von heute auf morgen auf die Schnauze falle, kann es ja nicht anders klingen. Dann packe ich noch ein Paar Prozent dazu und mein Buch verkauft sich gleich besser :-) Frau Kern ist ja schließlich Journalistin und weiss wie man was am besten verkauft!
Ich fand das Buch ganz unterhaltsam und mein eingenes Bild zu und über Tunesien habe ich ja schon... Dann kann auch die gute Frau Kern nichts daran ändern.
Abgesehen davon kann ich mich nur der Meinung anschließen, dass die gute Frau, trotz ihres Alters, doch unwahrscheinlich naiv ist...
Ich würde auf jeden Fall nicht 120.000 Märker nach Tunesien schleppen, ohne irgendwelche Papiere... Wahrscheinlich hätte sie dass aber in jedem Land und für jeden Mann gemacht, der mit seinen schönen Augen ihr das gibt, was sie sucht.
Und noch was. Bekanntlich haben Leute, die im Tourismus arbeiten eine besondere Begabung in Sachen Menschenkenntnis...
Da sitzt also 'ne Mitdreißigerin, allein mit Ehering, in der Hotelhalle... die kann ja nur frustriert sein ... Ein wenig Charme und sie war so verwirrt, dass sie alles stehen und liegen läßt... Da kann man "Amor" nur loben... Genau die richtige "Dumme" gefunden... und wenn das mit der neuen Frau in Deutschland stimmt, dann kann ich nur gratulieren und ihn zum Glückspilz des Jahres machen ....
Aber abgesehen davon hätte das ein Romeo, Julien, Enrique, Carlos oder sonst ein anderer Südländer auch geschafft...
LG,
Nicole