Katja das stimmt aber wenn man ein Bild scannen tut, dann scannt man doch sicher auch den bericht dazu mit, ich mache dies immer so um auch Infos in der Hand zu haben, und gerade bei so einem Thema.
Wenn es in der Zeitung stand, dann wäre es schön zu wissen in welcher dann kann ich mich auch gern darum kümmern dazu Infos zu bekommen und sie hier rein zu stellen.
Wenn ein Bild eh schon in der Zeitung / Presse stand, dann kann man es auch hier rien stellen, da die Öffentlichkeit es eh schon kennt, wer es gelesen und gesehen hat.
Da es auch im Netz steht stelle ich es gern dazu rein:
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2003/09/27/entfuehrt/entfuehrt.htmlEntführt!
Diese Mutter bangt um ihre süßen Söhne
Von RIKE SCHULZ
Anja L. (32) auf dem Spielplatz, den sie so oft mit ihren Kindern besuchte. Hierher kommt sie jetzt, wenn sie den Kleinen nahe sein möchte
Hamburg – Anja L. (32) sitzt traurig auf dem Spielplatz. Andere Kinder lachen mit ihren Müttern, toben. Anja ist auch eine Mutter. Sie weint. Ihre Kinder sind fort.
ENTFÜHRT!
Vor acht Jahren lernte Anja aus Hamburg in einem tunesischen Hotel einen jungen Mann kennen. Tarek (damals 28), Chefanimateur, begehrt, charmant, humorvoll.
Er sagte: „Du bist meine große Liebe.“
Anja: „Ich war hin und weg.“
Der kleine Aymen (1)
Der ältere Sohn Kerim (3)
Sie zogen zusammen nach Deutschland, heirateten. Das Glück schien perfekt.
Anja: „Aber hier war er ganz anders, veränderte sich. Ich sollte nur noch zu Hause sein. Er war eifersüchtig.“
Die junge Frau brachte zwei Söhne, Kerim (3) und Aymen (1), zur Welt.
Da kehrte das Glück noch einmal in die Familie zurück.
„Mein Mann freute sich, nahm mir jeden Handgriff ab, kümmerte sich rührend. Seine Söhne waren seine kleinen Götter“, sagt Anja.
Das war nur die eine Seite.
Die andere: Streit um Geld, um Freiheiten, Szenen aus Eifersucht.
Tarek L. (36) entführte seine eigenen Kinder
Anja: „Wir haben so schön gelebt. Aber er hat mich verprügelt. Damit war für mich die Ehe durch. Wir trennten uns. Dennoch vertraute ich ihm weiter, hatte nie Angst vor ihm, schon gar nicht um meine Kinder. Er benahm sich auch sehr vernünftig. Natürlich durfte er die Zwerge jederzeit sehen.“
Vor fünf Monaten nahm Tarek die Söhne mit: „Er sagte, er wolle mit ihnen Urlaub machen. Ich vertraute ihm.“ Wieder Tränen. Es fällt ihr schwer, darüber zu reden.
Die Mutter: „Drei Wochen später rief er an, sagte ‚Deine Kinder siehst du nie mehr wieder‘.“
Die Spur führt nach Afrika, nach Tunesien. „Was soll ich nur tun? Ich will doch nur meine Kinder zurück“, fleht die Mutter.
PS: Die deutsche Botschaft in Tunis kann nicht helfen. In einem Brief heißt es: „Bei internationalen Kindesentziehungen haben wir nur begrenzte Möglichkeiten, bei der Rückführung nach Deutschland behilflich zu sein.“
Bilder dazu bitte über den Link anschauen.
Claudia