Und - wie schon öfter erwähnt - nicht immer alles sinnentleeren. Ich kann jedes Zitat willentlich falsch verstehen, wenn ich nur den "richtigen Blickwinkel" finde, aus dem ich es falsch betrachten kann.

Zitat:
Mathaeus[2: 8,9] 8und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr's findet, so sagt mir's wieder, daß auch ich komme und es anbete. 9Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.

Weisst du, wie gross ein Stern ist? Früher wüssten die das nicht. Die dachten es wäre ein Punkt. Heute zu Tage durch die Wissenschaft wissen wir, dass die Sterne gross sind.

Ja, darum wissen wir auch, dass das vermutete Geburtsjahr Jesu Christi eines gewesen sein muss, in dem der Halleysche Komet seine Bahn zog, demzufolge aller Wahrscheinlichkeit nach nicht das angenommene Jahr "0"

Zitat:
1-Moses[3 : 6,7,8]Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang.


Könntest du uns bitte welche Schlange sagen, die nur Erde isst und davon lebt?

Und dazu sollte man vielleicht mal dem Wort Metapher begegnet sein. Die Urformen der Schriften wurden wohl häufig so gehalten, dass sie bei der "Gottesfürchtigmachung" einfacher Menschen hilfreich waren. Keine Akademiker, a.n.a.l.phabetische Bauern und Hirten, die mit wissenschaftlichen Erklärungen wenig anfangen konnten. Also wurden Dinge so formuliert, dass sie von einfachen Geistern verstanden wurden. Sicher frisst keine Schlange Erde, aber sie hat sozusagen die Schnauze ständig voller Staub - kein Wunder mit dem Kopf nur wenige Zentimeter über dem Boden. Noch heute werden Kindern moralische Grundsätze teils durch Fabeln erklärt, märchenähnliche Geschichten mit menschlich handelnden Tieren, an deren Verhalten und Fehlverhalten auch noch unbedarfte Menschen moralische Grundsätze erkennen und evaluieren lernen. Aber wie gesagt, ich behaupte immer noch, es geht Monsieur M. nicht um einen Dialog, sondern um die (in seinen Augen lückenlose) Beweisführung, dass der Islam die "bessere" Religion ist. Also schlicht Missionieren. Und ich denke weiterhin, dass jeder, der versucht, mit ihm einen Dialog zu führen, eigentlich nur seiner "Mission" Vorschub leistet, denn er will sich nicht belehren lassen, er will bekehren.
Ist jedenfalls mein Eindruck. Leider habe ich jetzt selber wieder Futter geliefert, obwohl ich es eigentlich unterlassen wollte, aber der Krug geht halt so lange zum Brunnen, bis er bricht - und heute brach er mal wieder. Mea Culpa....

Susanne