1. Buch Mose (Genesis), Kapitel 1,Vers 27
Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Sollte das Abbild des Perfekten nicht ebenfalls perfekt sein?

Und bezüglich der Beschneidung meinst du wohl Kapitel 17, Vers 23-27, nehme ich an. Interessant dazu (bezgl. der Bedeutung der Beschneidung) könnte dies sein:

Was hat es auf sich mit der Beschneidung (Römer 2, 25ff)
Im ersten Buch Mose wird die Geschichte von Abrahem erzählt, dem Urvater des jüdischen Volkes und auch dem Urvater der Christen. Ihm erschien eines Tages der HERR und schloß einen Bund (=Testament) mit ihm. Es entstand daraus das, was uns heute als Altes Testament, der erste Teil der Bibel, bekannt ist. Bestandteil dieses Bundes war ein sichtbares Bundeszeichen - die Beschneidung (1. Mose 17). Dieser Bund zwischen Gott und Abram (später Abraham genannt) war aus einer intensiven Beziehung und Weggemeinschaft Abrahams mit dem Schöpfergott entstanden. Gott machte Abraham dann weitreichende Zusagen und setzte das Bundeszeichen fest.

Der eigentliche Inhalt und Sinn des Bundes Gottes mit Abraham wird deutlich etwa bei der Fortsetzung dieses Bundes mit den Nachkommen Abrahams. Als Mose das Gesetz von Gott empfängt, wird wieder die Beschneidung angesprochen. Es handelt sich um eine Beschneidung des Herzens - die physische Beschneidung ist nur ein sichtbares Zeichen dessen, was sich im Innern des Menschen vollzieht. Es heißt dazu: "Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf daß du am Leben bleibst. (5. Mose 30, 6)


Gruß
Susanne