Der julianische Kalender (den meinte ich nämlich, sorry, aber Geschichte ist nicht so mein Ding) gilt in einigen Ländern intern immer noch:
Einige orthodoxe Kirchen (z. B. in Russland, Serbien und Georgien) begehen ihre feststehenden Feste weiterhin nach dem julianischen Kalender. Ihr Weihnachten (25. Dezember) fällt darum derzeit auf den 7. Januar (greg.). Andere orthodoxe Kirchen (z. B. in Griechenland und Bulgarien) verwenden hierfür den so genannten neo-julianischen Kalender, der bis zum Jahr 2799 dem gregorianischen Kalender entsprechen wird. Alle orthodoxen Kirchen berechnen Ostern und die anderen beweglichen Feste nach dem julianischen Frühlingsanfang sowie nach dem metonischen Vollmond; das Fest fällt daher nur gelegentlich mit dem Osterdatum der westlichen Kirchen zusammen; meist ist es eine, vier, oder fünf Wochen später als im Westen.
Der alte Römische Kalender war ursprünglich ein von den Griechen übernommener Mondkalender. Dieser wurde je nach Bedarf in unregelmäßigen Abständen an das Sonnenjahr angepasst. Dies führte zu so großen Schwierigkeiten, dass Julius Caesar einen neuen Kalender von dem ägyptischen Astronomen Sosigenes ausarbeiten ließ. Den Anstoß dazu lieferte der Sonnenkalender, den Caesar 48 v. Chr. in Ägypten wahrscheinlich durch Acoreus näher kennengelernt hatte.
Dieser neue, später ihm zu Ehren „julianisch“ genannte Kalender trat im Jahre 46 v. Chr. in Kraft. Er bestand aus 12 Monaten mit je 30 oder 31 Tagen (wie heute noch üblich), die die Bezeichnungen aus dem römischen Kalender zunächst behielten. Einzig das Jahr 46 v. Chr. (Verworrenes Jahr) wurde auf 15 Monate (=445 Tage) verlängert, um den neuen Kalender mit dem Sonnenstand in Übereinstimmung zu bringen.
Im alten römischen Kalender wurde in den Schaltjahren der Februar auf 23 Tage verkürzt und ein Schaltmonat eingefügt. Diesen Zeitpunkt der Schaltung behielt Caesar bei, so dass jedes vierte Jahr (Schaltjahr) der 24. Februar (ante diem ***tum kalendas martias d.h. sechster Tag vor den Kalenden des März) verdoppelt wurde, das heißt, es wurde ein neuer 24. Tag (ante diem bis ***tum kalendas martias d.h. zweiter sechste Tag vor den Kalenden des März) eingefügt. Der bisherige 24. wurde zum 25. Februar (ante diem ***tum kalendas martias d.h. sechster Tag vor den Kalenden des März). Doch die Regel wurde nach Cäsars Tod von den Pontifices falsch angewandt. Die Priester verfügten bereits alle drei Jahre ein Schaltjahr. Das erste Schaltjahr war 45 v. Chr., danach alle drei Jahre bis 9 v. Chr. Die dadurch zuviel gezählten Schaltjahre wurden durch Kaiser Augustus korrigiert, indem erst wieder 8 n. Chr ein Schaltjahr eingefügt und zum Vierjahreszyklus übergegangen wurde
Diese Erklärungen der Kalender sind aus Wikipedia, da ich den Eindruck habe, es interessiert dich wirklich, drum hoffe ich, es hilft dir weiter. Allerdings sind die Informationen nicht ganz korrekt, denn meines Wissens feiern lediglich die Armenier Weihnachten noch am 6. Januar, die anderen Orthodoxen auch zur katholischen Zeit. Die gedankliche Verkettung mit heidnischen Feiertagen mag auch daher rühren, dass einige Feiertage sich am "Frühlingsanfang" orientieren (21. März), der am Mondstand hängt und früher mit großen Festen gefeiert wurde, siehe auch die Sonnenwendfeiern etc.
Zitat:
Aber trozdem sage ich, was man tut oder laesst , ist seine private Sache.
Dazu möchte ich noch anmerken, dass die eigene Freiheit eigentlich da aufhört, wo sie die eines anderen berührt, das sollte man vielleicht nicht vergessen. Im täglichen Umgang miteinander sind Höflichkeit und Anstand wohl immer noch die besten Ratgeber für ein gutes Miteinander.
Zu Ostern: Viele Informationen findest du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern , ich finde, da ist das Alles Recht gut erklärt und dargestellt.
Zur Auferstehung - auch von Wikipedia - noch das:
Der Glaube an die leibliche Auferstehung Jesu Christi ist das zentrale und wesensbildende Element des Christentums. Dies wird im Osterfest, dem bedeutendsten Fest der Christenheit, gefeiert. Es erinnert daran, dass am dritten Tag nach Jesu Kreuzigung das leere Grab entdeckt wurde. Darüberhinaus gibt es im Christentum die traditionelle Lehrauffassung, dass jeder Mensch am Jüngsten Tag auferstehen wird. In einigen Teilen der Christenheit wird die allgemeine Totenauferstehung am Jüngsten Tag von der besonderen Auferstehung derer unterschieden, "die in Christus entschlafen sind" (z. B. 1. Korintherbrief15,23f; 1. Thessalonicherbrief 4,13ff). Aus dem Zusammenhang erscheint diese der allgemeinen Auferstehung vorgeordnet zu sein und wird im Neuen Testament auch als Erste Auferstehung (Offenbarung 20,4-6) bezeichnet.
Es ist ein wesentlicher Aspekt der christlichen Religion, die Beunruhigung durch die Endgültigkeit des Todes in der Glaubensgemeinschaft ihrer Anhänger zu mildern oder gar aufzuheben. Den Christen ist dies dank der im Neuen Testament der Bibel bezeugten Auferstehung Jesu Christi keine Jenseitsvertröstung, sondern kraftvolle und lebensspendende (Leben nach dem Tode) Glaubensbotschaft, im Kontrast zur religiösen Lehrmeinung der Erbsündlichkeit aller Menschen. Im Lukasevangelium fährt Jesus gleich nach seiner Auferstehung in den Himmel auf, in der Apostelgeschichte nach 40 Tagen.
In modernen Strömungen der Theologie gibt es den Begriff vom "Selbstgericht", d.h. nicht Gott verurteilt gegen den Willen des Menschen, sondern in der Schau Gottes vollzieht der Mensch sein Ja oder Nein zu Gott endgültig - eine Entscheidung, die er bereits auf Erden vorläufig getroffen hat. Problematisch ist in diesem Bezug, dass die Willensfreiheit, die besonders aufgrund der Fragen der Theodizee vom Christentum betont wird (Gott schuf den Menschen mit freiem Willen nach seinem Ebenbild), durch das Dogma der Erbsünde geschwächt wird. Kurz gesagt bleibt den Menschen nur der Glaube an Jesus als den Messias oder Erlöser und an seine Auferstehung, so dass sie nach dem Tod als Auferstandene weiterleben werden. Die frohe Botschaft ist eine hoffnungsvolle und die konsequente Mission des Christentums empfehlende (siehe Geschichte Südamerikas oder Polynesische Mission) Botschaft. Manche Menschen halten heute die körperlich-leibliche Auferstehung, da sie allen bisherigen Erfahrungen der Menschen widerspricht, für einen geschichtlichen Mythos und nicht für das Zentrum ihres Glaubens. Aufgrund deutlicher biblischer Worte (vor allem 1 Korinther 15), der frühen Glaubensbekenntnisse und (für die protestantischen Kirchen) der Bekenntnisschriften der Reformationszeit kommen allerdings alle christlichen Konfessionen um eine Diskussion dieses Bekenntnisses nicht herum. Insbesondere in der Theologie der Befreiung wird der real-utopische Gehalt dieser Tradition betont: die Transzendentalität liegt innerhalb dieses Lebens. Begründet wurde diese vom Judentum abweichende Lehre u.a. des vormaligen jüdischen Pharisäers Paulus.
So, ich glaube, das ist erstmal genug Information am frühen Morgen
Gruß
Susanne