Hallo!
Hier meine Geschichte.
Ich habe immer schon das Gefühl gehabt, daß ich im Christentum nicht richtig bin. Mein Vater ist Tunesier, aber ich habe ihn erst mit 30 Jahren kennen gelernt, also hat es nichts mit ihm zu tun.
Immer wenn ich nach Tunesien flog (auch als Kind) war ich fasziniert von den Mosqueen und den Weg wie die Leute ihren Glauben praktizieren. Obwohl ich kein Arabisch spreche, verstand ich, daß sie Frieden in ihren Glauben finden und Ruhe.
Letztes Jahr habe ich zum ersten mal meinen Vater gesehen und es war, als hätten wir uns schon ewig gekannt. Ich verbringe jetzt jeden Urlaub bei ihm und so kam der Islam mir noch näher als er bereits war. Für mich ist nichts schöner, als meinen Baba bei beten zu hören, oder mit seiner Frau die ersten eigenen Schritte zum Gebet zu wagen. Ich finde in diesem Glauben die Ruhe und die Kraft die ich immer suchte. Ich weiß, daß ich noch sehr wenig vom Islam weiß, aber ich weiß, daß es die Religion ist, die ich praktiziern werde so lange ich lebe und darüber hinaus.
Im Februar bin ich dann zum Islam übergetreten und es war das berührenste ud schönste Ereignis das ich erleben durfte. Die Urkunde mit meinen Namen. Die Reaktionen meiner tunesieschen Familie und der Leute, es war und ist noch immer ein Glücksgefühl das sich kaum in Worte fassen lässt.
Jetzt lerne ich Schritt für Schritt was es bedeutet Muslima zu sein. Ich bin in Tunis dem Islam beigetreten udn dort vor 2 Zeugen habe ich mein Bekenntnis abgelegt. Sie haben mir gesagt, daß auch wenn ich noch nicht richtig beten kann, allein wenn ich daran glaube und in meinen Herzen mein Bekenntnis saen kann, ja dann bin ich eine Muslima.
Ich hoffe, daß ich euch nicht mit meiner Geschichte gelangweilt habe.
Schönen Tag
Farah
[winken3]