Hallo ibntunis,
ich muss dir einige vielleicht naiv wirkende Fragen stellen...
Warum, wenn der Islam im Grunde nicht widerlegbar ist, gibt es Muslime die ihn anders leben als gefordert? Was konkret beinhaltet der Islam um das zu vermeiden, was täglich und weltweit fälschlicherweise vorgelebt wird und als Islam ausgegeben wird?
Warum hat der Koran sich nicht mit Mohammeds Nachfolger beschäftigt und somit die große Abspaltung (sunniten - schiiten) quasi vorprogrammiert?

Zu deinem Beispiel der Parteimitglieder: Ich meine, dass es doch noch schlimmer und unvertretbar wäre für die SPD, wenn ein Nazi ihnen angehört und seine Vorstellungen vertritt, als wenn er austritt und sich der NPD anschließt, oder?! Würden die anderen Parteimitglieder nicht den Ausschluß dieser Person aus ihrer Partei fordern und damit ihrer Verantwortung der partei gegenüber gerecht werden wollen? Wie liegt es mit der Verantwortung der Muslime gegenüber ihrer Glaubensgeschwister die sich daneben benehmen und den Glauben selbst unglaubwürdig machen? Ist das irgendwo geregelt?
Du schreibst, die Erkenntnis der Existenz Gottes ist rein logisch nachvollziehbar sowie das Prophetentum Muhammeds. Woran denn?
Gruß ines