Ich vermute mal, dieses Sich-auf-die-Religion-Besinnen ist einfach eine mehr oder weniger (unterbewußte) Reaktion auf ein Leben in einer vermeintlichen "Unsicherheit". Hier ist alles so anders, so fremd, so verwirrend, so beängstigend.... da ist der Rückzug in die "religiöse Askese" vielleicht nur eine Art Rettungsanker, weil diese eben ÜBERALL gleich bleibt und ein gewissen Maß an Sicherheit und Regelwerk birgt, um die "Ängste" des Alltags in einem letztlich doch fremden Land zu kompensieren.
Kann mich aber täuschen - würde m.E. aber Sinn machen, es so zu betrachten.