Bevor ich mich entschließe, in diese Diskussion einzusteigen und einen Herzinfarkt zu riskieren (weil sie in der Tat so deutlich zeigt, wie es um die Friedens- bzw. Kompromißbereitschaft sowie den geistigen Horizont gewisser Menschen steht), möchte ich eine Frage loswerden, auf die ich außer den üblich glühenden Parolen noch keine konkrete Antwort erhalten habe:

Nehmen wir mal an, man erfüllt den Palästinensern so weitgehend ihre Forderungen, daß sie einen endgültigen Frieden akzeptieren können.
Haben sie dann mehr dabei "gewonnen" als sie bereits 1948 erhalten hätten, wenn sie den damals neu gegründeten Staat Israel (ohne alles was dann folgte!) anerkannt hätten?

Das würde mich sehr interessieren, denn der "Gewinn" muß ja wirklich unermeßlich sein, um soviel Leid und Tote wert zu sein!