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Opferfest #50527
25/12/2003 20:22
25/12/2003 20:22
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itay Offline OP
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itay  Offline OP
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Hallo,

ich weiß jetzt wann das ofperfest dieses jahr ist und dass es das wichtigste fest im islam ist.
Doch eine richtige erklärung was da gefeiert wird und wie es abläuft weiß ich immer noch nicht. Kann mir das bitte jemand erklären? Danke

Re: Opferfest #50528
25/12/2003 20:34
25/12/2003 20:34
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Soly_Z Offline
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Das islamische Opferfest ist neben dem Ramadanfest 'Id-ul Fitr das bedeutendste Fest der islamischen Welt und wird am 10. Tag des Wallfahrtsmonats, am Ende des Hadsch, begangen.

Das Opferfest erinnert an die Bereitschaft Abrahams einen seiner Söhne zu opfern. Welcher der beiden Söhne Abrahams, Isaak oder Ismail, geopfert werden sollte wird jedoch im Koran nicht explizit erwähnt. Sowohl Isaak als auch Ismail haben im Islam eine große Bedeutung. Nach Koran 6, 84-87 gilt Isaak als Stammvater vieler Propheten und Gottesgesandten, während Ismail als Stammvater des Propheten Muhammad angesehen wird.
Die Geschichte gibt es auch in der Bibel, mit Isaak als den Sohn der hätte geopfert werden sollen.

Re: Opferfest #50529
25/12/2003 20:51
25/12/2003 20:51
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Soly_Z Offline
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Aus der Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers:

"22. Kapitel
Abrahams Versuchung. Bestätigung der Verheißung

22,1 Nach diesen Geschichten (a) (b) (c) (d) (e) (f) (g) (h) versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm:Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. 22,2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den duliebhast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dirsagen werde.22,3 Da stand Abraham früh am Morgen auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte undseinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihmGott gesagt hatte. 22,4 Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferne 22,5 undsprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Knabe wollen dorthin gehen, und wennwir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen.22,6 Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm dasFeuer und das Messer in seine Hand; und gingen die beiden miteinander. 22,7 Da sprach Isaak zu seinemVater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier istFeuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer? 22,8 Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wirdsich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander.22,9 Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legtedas Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz 22,10 und reckte seineHand aus und faßte das Messer, daß er seinen Sohn schlachtete. (a) (b)22,11 Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hierbin ich. 22,12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, daß duGott fürchtest und (a) (b) hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen. 22,13 Da hobAbraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen undging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes Statt. 22,14 Und Abrahamnannte die Stätte (a) «Der HERR sieht». Daher man noch heute sagt: Auf dem Berge, da der HERR sieht.
22,15 Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmel her 22,16 und sprach: (a) (b) (c) (d)(e) (f) Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Weil du solches getan hast und hast deineseinzigen Sohnes nicht verschont, 22,17 will ich (a) (b) dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne amHimmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feindebesitzen; 22,18 und durch (a) (b) dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil dumeiner Stimme gehorcht hast. 22,19 So kehrte Abraham zurück zu seinen Knechten. Und sie machten sichauf und zogen miteinander nach Beerscheba, und Abrahm blieb daselbst."

Re: Opferfest #50530
25/12/2003 21:25
25/12/2003 21:25
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Soly_Z Offline
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Wie das gefeiert wird: Am Tag des Opferfestes wird nach dem Opferfestgebet in der Moschee(findet ziemlich früh statt, ich glaube kurz vor dem Sonnenaufgang, optional) ein Schaf geschlachtet(alternativ kann auch eine Kuh oder eine Ziege geschlachtet werden.., alternativ auch am 2. oder 3. Tag des Festes). Den ganzen Tag ist man dann auch mit dem geschlachteten Schaf beschäftigt(es wird kaum was weggeworfen, es sollte auch was an die armen gespendet werden). Am besten sollte der Familienoberhaupt, also normalerweise der Vater den Schaf schlachten, Richtung Mekka. Es kann aber auch ein Schlachter oder ein Verwandter/Nachbar das Schlachten übernehmen. Der besuch der verwandten findet meist an den nächsten beiden Tagen statt, da man am ersten Tag ziemlich erschöpft ist. Kinder bekommen meist neue Klamotten und Spielzeug zum Fest. Den besuchern serviert man Getränke und Süssigkeiten(es kommen ziemlich viele in kurzer Zeit, meist bleiben die um die Vielrtelstunde). Kleine regionale unterschiede kann es natürlich geben.

Re: Opferfest #50531
26/12/2003 06:59
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flipperli Offline
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Soly, und wann bitte ist in diesem Jahr das Opferfest?

L.G.
Renate

Re: Opferfest #50532
27/12/2003 00:32
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Claudia Poser-Ben Kahla  Offline
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Gera
Renate hier ein Link zu einem Thema in dieser Rubrik wo alles drin steht:

http://www.diskussionsforen.net/cgi-bin/tunesienforum/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=3;t=000328#000010

Claudia

Re: Opferfest #50533
27/12/2003 00:40
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Gera
Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Gera
So habe im Netz noch mal dazu geschaut und viele Infos dazu gefunden hier sind sie für euch:

Das Opferfest
Das "Opferfest" (arab.: 'Id Al-Adha, türk.: Kurban Bayrami) wird auch "das Große Fest" genannt, da es im Vergleich mit dem "kleinen Fest" des Fastenbrechens als das bedeutendere gilt. Das Fest beginnt immer am 10. Tag des islamischen Monats Dhu l-Hidschdscha und dauert vier Tage. Da das islamische Jahr ein Mondjahr ist und nur 354 oder 355 Tage umfaßt, verschieben sich die Feste in bezug auf unsere Jahreseinteilung jedes Jahr um 10 oder 11 Tage nach rückwärts. Das Opferfest beginnt 1997 am 19. April, 1998 am 9. April und 1999 am 29. März.

Bestandteil der Pilgerfahrt
Die Opferung ist eines der Rituale während der Pilgerfahrt der Muslime nach Mekka. Im Tal von Mina bei Mekka werden dabei am festgesetzten Tag Hunderttausende von Tieren geschlachtet. Gleichzeitig wird dieses Opfer und das anschließende Fest auch von Muslimen in der ganzen Welt vollzogen. Gemäß der "Sunna" (der vorbildlichen Lebensweise des Propheten Mohammed) ist das Opfer verbindlich für jeden freien Muslim, der es sich leisten kann.

Geopfert wird meist ein männliches Schaf, möglich sind aber auch Ziegen, Kühe, Kamele. In der Regel schlachtet der Familienvater das Tier für seine ganze Familie. Die Tiere müssen fehlerfrei sein. Die Opferungshandlung wird nach einem festgesetzten Ritus vollzogen. Dabei wird das Opfertier mit dem Kopf Richtung Mekka gelegt. Der Vater oder derjenige, der an seiner Stelle schlachtet, spricht verschiedene Gebetsformeln, zerschneidet dann die Halsschlagader des Tieres und läßt es ausbluten. Ein Drittel des Fleisches verzehrt der Vater mit seiner Familie, zwei Drittel werden verschenkt - meist an ärmere Leute in der Umgebung.

Beim Schächten wird die Formel gesprochen: "Im Namen Gottes. Gott ist groß. Herr Gott, in deinem Namen, durch dich und für dich. Nimm es von mir an, wie du es von deinem Freund Abraham angenommen hast." Das Opferfest ist das "Fest Abrahams". Obwohl die Opfer auf
vorislamische Bräuche während der Pilgerfahrt zurückgehen, verbindet die islamische Überlieferung sie mit Abraham, der im Tal Mina seinen Sohn Ismael (nicht Isaak! - im Koran selbst wird allerdings gar kein Name erwähnt) auf den Befehl Gottes hin zu opfern bereit gewesen sein soll. Gott habe dann Ismael "mit einem großen Schlachtopfer" (Koran 37, 106 - hier ähnelt die koranische Darstellung dem biblischen Bericht) ausgelöst. Der Engel Gabriel bringt als Ersatz für das Menschenopfer einen Hammel als Opfertier.

Ausdruck der Hingabe
Welche Bedeutung verbinden Muslime mit dem Opfer? Im Koran wird betont, daß sich Abraham und sein Sohn "ergeben gezeigt" hätten (37, 103). Die Opferbereitschaft Abrahams und auch das Opfer der Muslime soll also Ausdruck der unbedingten Hingabe, des bedingungslosen Gehorsams des Menschen an Gott sein. Der Gläubige, der opfert, stellt damit sein ganzes Leben Gott zur Verfügung. "Wenn einer die Opfertiere Gott hochhält, ist es ein Ausdruck der Frömmigkeit des Herzens." (Koran 22, 32)

Denken Muslime bei ihrem Opfer auch daran, Gott damit gnädig zu stimmen? Kann man gar davon sprechen, daß das Opfertier stellvertretend für die Sünde des Menschen sterben muß? Gegen den Gedanken einer "Versöhnung" durch das Opfer spricht Sure 22,37, wo es von den Opfertieren heißt: "Weder ihr Fleisch noch ihr Blut erreichen Gott, aber Ihn erreicht eure Frömmigkeit". Im Opfer hofft der Muslim nicht etwa auf eine Stellvertretung für seine Sünden, sondern bringt symbolhaft Gott seine eigene Frömmigkeit dar. Der Gedanke, daß ein anderer stellvertretend für den Menschen die Strafe übernehmen und dadurch Versöhnung erwirken könne, wird im Koran und in der islamischen Überlieferung strikt abgelehnt (Sure 6,164).

Und doch scheint das Opfer einer jener Bestandteile im Islam zu sein, in dem das Licht der biblischen Wahrheit nicht ganz ausgelöscht werden konnte. Sure 37, 107 spricht davon, daß der Sohn Abrahams mit einem Schlachtopfer "ausgelöst" wurde. Ein Tier starb an seiner Statt. Opfer werden von vielen Muslimen auch nicht nur anläßlich des Opferfestes gebracht. Im Volksislam haben Tieropfer ihren Platz auch z.B. bei Hochzeiten oder Begräbnissen, zur Besiegelung der Versöhnung zwischen Menschen und als Schutz vor bösen Geistern. Vielfach spielt dabei doch der Gedanke mit, daß Tieropfer ein Mittel zur Reinigung von Schuld sein könnten.

Gelegenheit zum Zeugnis
So kann das Opferfest eine gute Gelegenheit sein, Muslime auf die Bedeutung der biblischen Opfer hinzuweisen: Die im Alten Testament von Gott seinem Volk gebotenen Opfer sind ein Hinweis darauf, daß zur Vergebung der Schuld und Erlösung von Sünde stellvertretend Leben gegeben werden muß. Ohne Blutvergießen keine Vergebung (Hebräer 9,22). So schwerwiegend ist unsere Verlorenheit, daß die Darbringung unserer "eigenen Frömmigkeit" niemals zur Sühne ausreichen kann.

Alle alttestamentlichen Opfer und unbewußt auch die Opfer der Religionen einschließlich des Islam weisen auf das eine große Opfer hin, durch das Gott selbst uns auslöst: das Sterben des sündlosen Sohnes Gottes, Jesus Christus. Er ist "Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt" (Johannes 1,29). Weil er ein für allemal (Hebräer 9,28) das für alle ausreichende Opfer gebracht hat, sind seitdem keine Tieropfer mehr nötig. Wer Tieropfer bringt, weist dadurch bewußt oder unbewußt das Versöhnungsangebot Gottes zurück.

http://www.evangelium.de/weltmission/religion/islam/minikurs/opfest.htm

Opferfest / Kurban bayramı / id ul-adha

"Nimmermehr erreicht ihr Fleisch und ihr Blut (d.h. Fleisch und Blut der Opfertiere) Allah, jedoch erreicht ihn eure Frömmigkeit. Also hat er sie euch dienstbar gemacht, auf dass ihr Allah dafür preiset, dass er euch leitete; und verkündige Freude den Rechtschaffenen." (Koran, Sure 22, Vers 38)

Das Opferfest ist das wichtigste religiöse Fest der islamischen Welt.
Es bildet den Höhepunkt des Hadsch, der nur im Monat Dhu-l-Hidscha durchgeführt werden darf. Das Opferfest fällt auf den letzten Tag des Hadsch, den 10. Dhu-l-Hidscha (in diesem Jahr entspricht dies dem 11. Februar 2003). Die Opferung eines Tieres (i.A. ein Schaf) ist für alle Muslime Pflicht, die finanziell dazu in der Lage sind.

Das Opferfest erinnert an die Geschichte des Propheten Ibrahim (Abraham). In seiner Jugend lebte er unter Menschen, die nicht zu Gott beten wollten. Obwohl er sie aufforderte, sich von den falschen Göttern ab- und dem einen Gott zuzuwenden, hörten sie nicht auf ihn und wollten ihn verbrennen. Doch Gott rettete ihn.
Später lebte Ibrahim in einem anderen Land. Dort hatte er zwei Söhne, Ismail und Isaak. Eines Tages kam ein Engel zu Ibrahim und befahl ihm, seinen Sohn Ismail zu töten. Ibrahim war sehr traurig über diese Prüfung, denn er liebte seinen Sohn sehr. Dennoch wollte er Gott gehorchen. Als er jedoch zum Messer griff, um seinen Sohn Ismail zu töten, sprach eine Stimme zu ihm: "Töte deinen Sohn nicht!". Ibrahim hatte die Probe bestanden, auf die sein Gottvertrauen gestellt worden war. Ibrahim war sehr froh, dass sein Sohn gerettet war und dass es sich nur um eine Prüfung gehandelt hatte. Gemeinsam mit seinem Sohn opferte er einen Widder, dessen Fleisch sie mit Freunden und Bedürftigen teilten.

Zur Erinnerung an die Rettung Ismails schlachten Muslime jährlich am Opferfest ein Tier und teilen das Fleisch mit Verwandten, Freunden und Armen.

Das Schlachten / Schächten
Die rituelle Schlachtung, in Deutschland Schächten genannt, ist besonders bei Tierschützern umstritten, da dem lebenden Tier die Kehle durchschnitten wird, um es ausbluten zu lassen. Dass es mit Massentierhaltung und Schlachtung im Allgemeinen in Deutschland wenig tierfreundlich zugeht, ist hinlänglich bekannt. Die Unterstellung mancher so genannter Tierschützer, Muslime quälten Tiere, ist absolut undifferenziert.

Muslime möchten ihren religiösen Vorschriften ebenso Rechnung tragen, wie es z.B. Juden längst eingeräumt wird. Die genauen Vorschriften für das Schlachten weisen bei den vier sunnitischen Rechtsschulen leichte Abweichungen auf. Für Hanbaliten, Malikiten und Schafiiten ist das Opfer sunna ain muakkada, d.h. empfehlenswert, nur für die Hanafiten ist es ausdrücklich wagib, Pflicht.
Der Rechtsschule der Hanafiten folgen die meisten türkischen Muslime. Nur bei den Hanafiten ist es ausdrückliche Voraussetzung, dass das Tier vor dem Schlachten lebendig ist. Bei den Schafiiten wird ausdrücklich gefordert, dass das Tier nicht gequält wird. Allen Rechtsschulen gemeinsam ist, dass das Tier Unter Anrufung Allahs geopfert wird.
S . dazu auch Mohammed Rashed: Das Opferfest im heutigen Ägypten. Berlin 1998 (Diss. Mainz 1996)

Zur Deutung des Opferfests:
Die religiösen Ursprünge dieses Festes gehen auf das in Bibel und Koran erwähnte abrahamitische Opfer zurück. In der Person des Patriarchen begegnen sich alle drei Offenbarungsreligionen: Judentum, Christentum und Islam.
Ibrahim oder Abraham war nach dem Koran ein hanif, d.h. ein reiner Monotheist. In der islamischen Tardition wird ihm daher ein Ehrenplatz eingeräumt. Das zentrale Ereignis im Islam ist die Offenbarung. In ihr - nicht in der Person des Religionsverkünders - begegnen sich Gott und Mensch.
Ibrahim (a.s.) war ein besonders verdienstvoller Offenbarungsträger, da er auf Geheiß Gottes einer inhumanen Tradition der Väter ein Ende setzt. Er hat den Götzendienst bezwungen, den Glauben an einen Gott wiederhergestellt und dem bis damals noch vorkommenden Menschenopfer eine klare Absage erteilt. Zwar hat er - wie alle anderen Propheten vor und nach ihm - gelehrt, dass die Hingabe an Gott auch eine hohe Opferbereitschaft erfordere, doch bedürfe diese nicht des Blutvergießens unter den Menschen. Statt dessen sei etwas vom persönlichen Hab und Gut und von der eigenen Bequemlichkeit zu opfern. Auch das Selbstopfer sei noch tragbar. Unter keinen Umständen gebe es aber eine Sühne durch die Opferung eines Anderen stellvertretend für sich selbst. Diese Lehre stellt einen gewaltigen Umbruch in der Denkweise der Alten dar.

Durch die Verehrung Ibrahims sehen sich Juden, Christen und Muslime in einem geistigen Bund vereint. Deshalb hat das Opferfest der Muslime auch eine gewisse ökumenische Dimension. Seine völkerverbindende Rolle steht außer Zweifel: in Mekka finden in jedem Jahr viele Rassen und Nationen zusammen.

(Quelle: Smail Balic: Ruf vom Minarett. Hamburg: Rissen 1984, S. 172.)

Das Opferfest mit Kindern feiern:
In den islamischen Ländern erinnert der Anblick zahlreicher Schafe in den Straßen und Gärten der Häuser an das bevorstehende Opferfest. In Deutschland ist die Schlachtung etwas Abstraktes, was in der Regel nicht in der unmittelbaren Wohnumgebung stattfindet. Entsprechend verstört reagieren Kinder oft, wenn sie einmal die Schlachtung des Opfertiers in einem islamischen Land miterleben. Deshalb ist es sehr wichtig, ihnen den Sinn des Fests und die Geschichte von Ibrahim und Ismail gut zu erklären. Die Geschichte lässt sich auch gut als Rollenspiel darstellen.

Und so sehr jedes tierliebe Kind über den Tod eines Schafs betrübt sein mag, hier gibt es ein Schaf, das auch das sensibelste Kind gerne schlachtet...
http://www.kandil.de/bastel/rezept/rez_schaf.html

http://www.kandil.de/islam/feiertag/opfer.html

Re: Opferfest #50534
27/12/2003 00:42
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Claudia Poser-Ben Kahla  Offline
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Hier ist ein Musterantrag für die Schlachtung in Deutschland ohne Betäubung, bitte Datum ändern auf das Datum von 2004:

Antrag auf Ausnahmegenehmigung für die rituelle islamische Schlachtung ohne Betäubung zum Opferfest der Muslime vom 11.2. bis 14.2.2003

Hiermit beantrage ich als Muslim für das kommende Opferfest der Muslime in Deutschland vom 11.02. bis zum 14.02.03 die Ausnahmegenehmigung für die rituelle islamische Schlachtung ohne Betäubung nach § 4a Abs. 2 Nr.2 Tierschutzgesetz.

Name und Adresse des Antragstellers


.......................................................................................................................................................

.......................................................................................................................................................

Angaben zu Person


.......................................................................................................................................................

.......................................................................................................................................................

Ort und Zeitpunkt der geplanten Schlachtung


.......................................................................................................................................................

Umfang (Zahl und Tierart) der Schlachtung


.......................................................................................................................................................

Angaben zur Angehörigkeit der Organisation (freiwillige Angaben):
ÿ Mitglied der gemeinsamen Kommission für die islamische Schlachtung (KIS) angeschlossenen Moscheegemeinden von Zentralrat und Islamrat

ÿ Kein Mitglied der gemeinsamen Kommission für die islamische Schlachtung (KIS) angeschlossenen Moscheegemeinden von Zentralrat und Islamrat

Hiermit erkläre ich, dass ich mich an die von der Kommission für Islamisches Schlachten (KIS) festgelegten Richtlinien und Standards für die betäubungslose Schlachtung halte.


Meine Religion schreibt mir zwingend das betäubungslose Schächten des Tieres vor.

Begründung meiner Glaubensüberzeugung:

Die islamische Schlachtmethode (Schächte) steht in der abrahamitischen Tradition, der sich bis heute Juden und Muslime gleichermaßen zwingend verpflichtet fühlen.

Die Vorschriften für die islamische Schlachtung zum Opferfest und zur Ernährung sind ein obligatorischer Bestandteil der islamischen Lehre und stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der ersten Säule des Islam, dem Bekenntnis und dem Glauben an Gott. Die Rechtsquellen für unsere Glaubensüberzeugung sind der Koran und die Sunna (die wissenschaftlich gesicherte Überlieferung der Tradition des Propheten). Durch sie ist auch das Schächten ohne Betäubung vorgeschrieben.

Nach meiner religiösen Überzeugungen ist mir die rituelle Schlachtung ohne Betäubung vorgeschrieben. Die Nichtbeachtung der Vorschriften für das islamische Schlachten stellt eine Verletzung der zwingend vorgeschriebenen islamischen Gebote dar. Die rituelle Schlachtung – insbesondere zum Opferfest ist genauso wie das obligatorische Gebet eine gottesdienstliche Handlung.

Für die Bestätigung meiner Glaubensüberzeugung steht Ihnen die gemeinsame Kommission für das islamische Schlachten (KIS) des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland und des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Verfügung.

Ort/Datum Unterschrift ............................................................(Stempel)

http://www.islamrat.de/infothek/Antrag-Schaechten.doc.

Re: Opferfest #50535
27/12/2003 00:46
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Opferfest
Eines der wichtigsten Feste des Islams ist das Opferfest, auf Arabisch auch Eid-ul-Kabir (das große Fest) oder Eid-ul-Adha, was vom arabischen Wort "dhahha" (Opfern), abgeleitet ist. Ein anderes Wort für "Opfer", das auch im Qur`an vorkommt, ist "qurban", was in dem Sinne von etwas gebraucht wird, das man hingibt, also opfert, um Allahs Wohlgefallen zu erlangen bzw. um Seine Nähe zu erreichen (vgl. "qarib"= nahe). Das Opferfest im am 10. Dhul-Higga.

Das Wort "qurban" kommt im Heiligen Qur'an vor in 3. Sure, Vers 183 und 5:27, 46:28.

Das deutsche Wort "Opfern" kommt aus dem Mittelhochdeutschen und heißt, einer Gottheit oder Gott eine Gabe darbringen. Außerdem ist es auch aus dem lateinischen Wort "operari" abgeleitet, was soviel wie "handeln" bedeutet.

Opfern in nicht-muslimischen Gesellschaften
Bevor das Opfern im Islam behandlet wird, einge Worte zum Opfern in nicht-muslimischen Gesellschaften: Dabei fallen auf Anhieb die schauerlichen Rituale der Tier- und manchmal auch Menschenopfer einiger Naturvölker auf oder die Opferriten längst vergangener Kulturen im Altertum. Von einigen Volksgemeinschaften ist bekannt, daß sie Brandopfer auf dem Altar irgendeiner Gottheit darbringen. Wenn man eine katholische Kirche betritt, sieht man viele Kerzen rund um den Altar. Nicht allen Leuten ist allerdings bekannt, daß es sich dabei um Opferkerzen handelt. Im Christentum stößt man auf eine sehr extreme Form des Opferns: Der heutigen christlichen Lehre zufolge mußte sich ein Mensch opfern, um damit die Sünden der ganzen Menschheit zu sühnen, nämlich Jesus (a.s.).

All diesen Opferformen ist aber eines gemeinsam: Auf der einen Seite steht der Opfernde, der Mensch, und auf der anderen Seite derjenige, der dieses Opfer erhalten und somit gnädig gestimmt werden soll, damit er eventuelles Unheil von den Opfernden fernhält. Dem Islam ist so ein Gedanke natürlich fremd, den Muslime wissen, daß Allah nichts benötigt, das Muslime Ihm geben könnten, um Ihn gnädig zu stimmen, denn Allah hat Seinen Geschöpfen alles gegeben, und diese können Ihm nichts geben.

Aber es gibt auch Opferrituale der modernen Industriegesellschaft. Dabei kann erkannt werden, dass man nicht erst auf versprengte Urwaldstämme schauen muß, um auf die absurdesten Formen des Opferns zu stoßen. Beispielsweise werden in Europa tonnenweise Obst, Gemüse und Fleisch verbrannt, um den gefürchteten Götzen des Preisverfalls milde zu stimmen, und das in einer Welt, in der täglich 30000 Kinder an den Folgen der Unterernährung sterben. Man opfert häufig ein harmonisches Familienleben auf dem Altar eines kaum bekannten Freiheitsgottes. Die Freude, Kinder zu erziehen, opfern mehr und mehr Frauen einem Gott der Selbstverwirklichung. Derartige Beispiele lassen sich noch viele anführen.

Opfern im Islam
Für die Erinnerung des Opfers im Islam ist es unerläßlich, sich an den Propheten Ibrahim und seinen Sohn Ismail (a.s.) erinnern. Hz. Ibrahim (a.s.) und seine Frau Sara waren schon sehr alt und noch immer kinderlos, obwohl sie sich so sehr ein Kind wünschten. Daraufhin heiratete Hz. Ibrahim (a.s.) seine ägyptische Dienerin Hagar. Diese bekam einige Monate später einen Sohn, nämlich Ismail (a.s.). Zu dieser Zeit befand sich Hz. Ibrahim (a.s.) mit seiner Familie auf der Reise nach Süden Arabiens, die alte Karawanenstraße nach Jemen entlang. Dort, wo heute Mekka liegt, hatte Hz. Adam (a.s.) das erste Gebetshaus gebaut (vgl. Sure 3, Vers 96). Nun aber war dort nur kahle, trockene Wüste.

Die Entstehung des Islam ist vergleichbar dem Bau des ersten Hauses durch Adam (a.s.) und die anschliessend entstandene Wüste ist vergleichbar em Zustand, in den die Muslime die islamsiche Welt gebracht haben, aber eines Tages wird jemand kommen und das Haus neu aufbauen.

Der gesegnete Prophet Ibrahim (a.s.) befand sich also in der trockenen Wüste. Trotzdem aber erhielt Hz. Ibrahim (a.s.) von Allah den Befehl, seine Frau Hagar und das Baby Ismail an dieser Stelle zurückzulassen, damit durch sie dieser heilige Ort wieder bewohnt werden würde. Hz. Ibrahim (a.s.) zog weiter im sicheren Vertrauen darauf, daß Allah für seine Frau und den kleinen Ismail sorgen würde, wobei er betete:

"Mein Herr, mache dies zu einer Stadt des Friedens und versorge mit Früchten die unter ihren Bewohnern, die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben" (Heiliger Qur'an 2 / 126).

So saß nun Hagar mit dem Baby Ismail in der Wüste ohne einen Tropfen Wasser, nicht einmal einen Baum gab es dort. Die Sonne brannte unbarmherzig vom wolkenlosen Himmel, und schon bald begann der kleine Ismail vor Durst zu weinen. Verzweifelt lief Hagar zwischen den beiden Hügeln Safa und Marwa hin und her, um Wasser zu finden. Beim siebten Mal dann sah sie an der Stelle, wo der kleine Ismail lag, plötzlich eine Quelle hervorsprudeln, nämlich den Brunnen Zamzam. Bis heute laufen die Mekka-Pilger zwischen den beiden Hügeln Safa und Marwa sieben Mal hin und her und erinnern sich dabei an Hz. Ismail (a.s.) und die verzweifelten Anstrengungen seiner Mutter, für ihr Kind Wasser zu finden. Das Beispiel Hagars zeigt den Muslimen auch, daß sie sich mühen müssen, wenn sie Allahs Gnade erreichen wollen. Allah hätte ja auch sofort den Brunnen entstehen lassen können, ohne Mutter und Kind diesen Strapazen auszusetzen. Die arabische Bezeichnung für dieses Hin- und Herlaufen ist "sa'i", was "Anstrengung" bzw. "sich mühen" bedeutet. Diese Anstrengung Hagars symbolisiert aber auch das Suchen am falschen Ort. Während Hagar die höchsten Berge der Gegend erklimmt und große Weiten überschauen kann, ist doch das, was Sie sucht, so nah, tief im "Herzen" ihrer Suche, und gar nicht so weit fern, wie sie vermutet.

Nach dem Entstehen dieses Brunnens begannen Karawanen, sich dort niederzulassen. So entstand die Stadt Mekka.

Jeder wußte, daß Hz. Ibrahim (a.s.) Allahs Freund war (Khalilullah). Er liebte Allah mehr als alles auf der Welt. Zwar liebte er auch seine Familie, vor allem aber seinen einzigen Sohn, den er sich so lange gewünscht hatte, aber Allah wollte der ganzen Menschheit zeigen, daß Hz. Ibrahim (a.s.) seinen Gott noch mehr liebte als seinen Sohn. Eines Nachts befahl Allah Hz. Ibrahim (a.s.), Ismail zu opfern. Am nächsten Morgen sprach er zu seinem Sohn: "Mein lieber Sohn, Allah hat mir befohlen, dich zu opfern. Was meinst du dazu?" Der Junge sprach: "Mein Vater, tue, wie dir befohlen, du sollst mich, so Allah will, standhaft finden."

Sie verabschiedeten sich von Hagar und wanderten, bis sie an einen bestimmten Ort kamen. Weiter heißt es im Qur'an: "Als sie sich Gott ergeben hatten, und er ihn mit der Stirn gegen den Boden hingelegt hatte, da riefen Wir ihm zu: "O Ibrahim erfüllt hast du bereits das Traumgesicht. Also lohnen Wir denen, die Gutes tun. Das war in der Tat eine schwere Prüfung. Und Wir lösten ihn aus durch ein großes Opfer." (Heiliger Qur'an 37/ 102-107)

Als Hz. Ibrahim (a.s.) seinen Sohn gerade opfern wollte, wurde sein Messer stumpf. Dann fanden sie in einem nahen Gebüsch ein Schaf, das sie anstelle Ismails schlachteten.

Die Auslösung durch ein "großes Opfer" [zhibhin adhiym] gemäß obigem Vers wird von den Schiiten so interpretiert, dass ein "größeres" Opfer erbracht werden musste zum Schutz der wahren Religion, als ein Schaf, dass nicht im Vergleich zu Ismail (a.s.) ein großes Opfer sein kann. Daher beziehen sie diesen Vers auf die späteren Ereignisse zum Aschura genau einen Monat nach dem Opferfest am 10. Muharram. Diese Meinung wird von der Mehrheit der Muslime jedoch nich geteilt.

Die Opferbereitschaft der beiden reinen Propheten Ibrahim (a.s) und Ismail (a.s.) zeigt den Msulimen, was Opfern im Islam bedeutet, nämlich das Verzichten auf etwas, was man auf dieser Welt sehr liebt, um Allahs willen. Hz. Ibrahim (a.s.) wurde von Allah aufgefordert, sich von seiner Liebe zu seinem Sohn zu lösen, denn es gibt nichts, was mehr geliebt werden darf als Allah. Das erinnert die Muslime daran, dass sie nichts, was sie in diesem Leben besitzen, ins Jenseits mitnehmen können, denn alle werden diese Erde früher oder später verlassen müssen. Je eher man sich dieser Tatsache bewusst wird, desto leichter wird es fallen, auf dem Wege Allahs Dinge, die man liebt, aufzugeben.

Die Propheten haben eine besonders hohe Stellung bei Allah, und Allah prüft die Menschen gemäß ihrer Stellung, das heißt, Allah mutet keiner Seele zu, was sie nicht ertragen kann (2/286). Zur Erinnerung an diese enorme Standhaftigkeit Hz. Ibrahims und Hz. Ismails (a.s.) feiern die Muslime jedes Jahr das Opferfest ,das sich an die Pilgerfahrt anschließt zu dem von Hz. Ibrahim und Hz. Ismail (a.s.) erbauten Haus, die Ka'ba.

In diesem Zusammenhang soll kurz erwähnt werden, daß Hz. Hagar, die Mutter Hz. Ismails (a.s.), in der Ka'ba begraben ist. Dabei wird daran erinnert, in welcher Situation Hagar sich befunden hatte. Sie war eine Sklavin, von dunkler Hautfarbe, und sie war eine Frau. Sie besaß also alle Merkmale einer damals wie heute verachteten Gesellschaftsschicht. Dennoch, oder gerade deshalb, wurde sie von Allah so erhöht, dass sie Mutter eines Propheten wurde und ihre Grabstätte dort bekam, wo sich Jahr für Jahr die meisten Muslime versammeln, so daß ihr Grab das meistbesuchte der Welt ist. Es ist auch das einzige Grab im heiligen Bezirk der Ka'aba.

http://www.muslim-markt.de/Lexikon/stichworte/o/opferfest.htm

Claudia

Re: Opferfest #50536
26/12/2003 15:13
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itay Offline OP
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ich danke euch nun bin ich schon ein wenig schlauer.

Re: Opferfest #50537
26/12/2003 17:31
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Hallo,
das freut mich wenn dir die Infos was gebracht haben.

Claudia

Re: Opferfest #50538
26/12/2003 19:50
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DANKE Claudia!

L.G.
Renate

Re: Opferfest #50539
26/12/2003 19:54
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Bitte Bitte kein Problem gern noch mal rein gestellt.

Claudia

Re: Opferfest #50540
27/12/2003 23:51
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soweit mir bekannt ist, ist das opferfest 2004 am/ab 01.02. liebe grüße Renate

Re: Opferfest #50541
28/12/2003 09:32
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So steht es doch auch überall drin.

Islamische Feiertage bis 2004

1. Muharram: Jahresbeginn (kein Festtag !)
10. Muharram: Aschura-Tag (freiwilliges Fasten)
12. Rabi'u-l-awal: Miladu-nabi (Geburtstag des Propheten)
1. Ramadan: Beginn des obligatorischen Fastenmonats
1. Schawal: IDU-L-FITR (Fest des Fastenbrechens)
10. Dsu-l-hidscha: IDUL-L-ADHA (Opferfest)

2004

1. Das Opferfest: 1. Februar 2004

2. Das islamische Neujahr (1425 n.H.):
21. Februar 2004 n.Ch.

3. Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 1. März 2004

4. Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad):
2. Mai 2004

5. 1. Ramadan (Anfang des Fastenmonats):
15. Oktober 2004

6. Das Fastenbrechenfest: 14. November 2004

Erläuterungen zu den islamischen Festen und festlichen Anlässen

1. Das Fastenbrechenfest und das Opferfest sind die eigentlichen Feste im Islam. Sie sind für alle islamischen Rechtsschulen und Völker verbindlich und richten sich nach dem islamischen Mondkalender.

2. Die Festlegung der Daten für diese Feste und ihre Umrechnung auf den Gregorianischen Kalender wird bei manchen Rechtsschulen nicht nur von der astronomischen Rechnung, sondern auch von der eigentlichen Sichtung des Neumondes abhängig gemacht. Dies führt dazu, daß die genaue Festlegung besonders beim Ramadanfest manchmal erst am Vorabend des Festes möglich ist.

Geographische Gegebenheiten können auch dazu führen, daß die Festlegung des Festes in den verschiedenen Islamischen Ländern um einen Tag variiert.

3. Die anderen o.g. festlichen Anlässe haben keinen einheitlich verbindlichen Charakter im theologischen Sinne, werden jedoch von manchen islamischen Rechtsschulen und Völkern als Feste betrachtet.

4. Die Fastenzeit beginnt im Monat Ramadan täglich bei der Morgendämmerung und endet beim Sonnenuntergang. Während dieser Zeit ist Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr tagsüber nicht erlaubt.

5. Die Fastenpflicht betrifft alle Muslime ab der Geschlechtsreife, diese wird für Mädchen durch die erste Monatsblutung und für Jungen durch den ersten Samenerguß festgelegt. Vor diesem Zeitpunkt ist das freiwillige Fasten erwünscht

6. Alte, kranke und schwache Leute, sowie Reisende, Schwangere, Wöchnerinnen und menstruierende Frauen sind von der Fastenpflicht befreit.

ISLAMISCHE FESTE und Gedenktage 1423 n.H. - 1429 n.H. (2002 - 2008)

1. Muharram: Jahresbeginn (kein Festtag !)
10. Muharram: Aschura-Tag (freiwilliges Fasten)
12. Rabi'u-l-awal: Miladu-nabi (Geburtstag des Propheten)
1. Ramadan: Beginn des obligatorischen Fastenmonats
27. Ramadan: Lailatu-quadr (Nacht der Bestimmung - Erste Koranoffenbarung
1. Schawal: IDU-L-FITR (Fest des Fastenbrechens-türk. Scheker Bayram)
9. Dsu-l-hidscha: Tag von Arafat (Wallfahrt nach Mekka; freiwilliges Fasten für
Nicht-Pilger
10. Dsu-l-hidscha: IDUL-L-ADHA (Opferfest, anlässlich der Wallfahrt-türk. Kurban Bayram)