Das ich noch in der Schule war ist ja jetzt noch nicht sooooo lange her, aber von "anderen" religionen ist zumindest bei mir nicht viel hängen geblieben.
Dei einzige Religion über die ein bisschen was hängen geblieben ist, war das Judentum. Meine Lehrerin hat sich damals aber auch ziemlich ins zeug gelegt.
Sie hat damals eine jüdische Freundin in die Schule eingeladen. Die hat uns sehr viel erzählt und auch sehr leckere sachen zu essen mit gebracht.
Ansonsten hatte ich leider nicht so viel Glück mit meinen Religionslehrern.
Die waren entweder Pfarrer oder sonst irgendwie ziemlich aktiv in der Kirche. Desswegen wurden andere Religionen auch im Schnellverfahren abgehandelt und meistens auch nur ziemlich negativ hingestellt.
Damals hab ich mich aber auch nicht wirklich dafür interessiert.
Das kam bei mir erst mit der Zeit. Mittlerweile setzt ich mich selber relativ viel mit den verschiedensten Religionen auseinander. Alleine schon desswegen, weil mein Freundeskreis ziemlich international ist.
Meiner meinung nach sollte der komplette Religionsunterricht, wenn er schon sein muss, von "neutrelen" Lehrern abgehalten werden. Sonst besteht die Gefahr, dass nur noch mehr vorurteile entstehen.
Martina