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Juden, Christen, Islam #46889
28/05/2002 07:51
28/05/2002 07:51
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Ostholstein
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didie Offline OP
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didie  Offline OP
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Ostholstein
Hallo Ihr Lieben,

es ist mir ja fast schon peinlich, diese Frage zu stellen:

Kann mir jemand den Unterschied zwischen den Religionen erklären, bzw. mir Tips geben, wo ich das nachlesen kann? Ich bin völlig fasziniert von Tunesien, aber ich habe das Gefühl, daß der Islam dort nicht so streng ausgelebt wird. Warum werden die Juden auch dort nicht akzeptiert? Ich möchte so gern viel über dieses Land und seinen "Charakter" lernen, aber ich glaube das ist wohl sehr umfngreich... Vielleicht mag mir ja jemand was darüber erzählen (für Doofe, weil ich da noch kaum Ahnung habe)...

Re: Juden, Christen, Islam #46890
28/05/2002 08:01
28/05/2002 08:01
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Gera
Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Claudia Poser-Ben Kahla  Offline
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Gera
Hallo,
ja das sind sehr gute fragen, ich werde dir versuchen ein wenig zu schreiben, oder besser dir Themen im Forum rauf holen wo viele Punkte zu diesen Religionen stehen.

In Tuensien wird der Islam schon gelebt aber nicht so streng, man muß auch sehen mit welchen Ländern man es vergleichen tut, z.B. Afghansitan ein Moslimisches Land, dort wurden viele Gesetze seitens der Taliban gemacht was mit dem islam nichts zu tun hatte, es war und ist eine reine Unterdrückung der Frau gewesen.

Ich werde dir ein paar Themen rauf holen wo du über die Religionen lesen kannst und wenn du Fragen hast frage ruhig denn wir können hier über alles sprechen udn schreiben.

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46891
28/05/2002 08:03
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nonameb Offline
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Weißt du didie, soll kein Angriff sein, aber einerseits sagst du - du hast keine Ahnung und andererseits weißt du aber, das die Juden in TN "auch nicht akzeptiert" werden.
Vielleicht werden sie ja akzeptiert - nur Akzeptanz reicht ihnen vielleicht gar nicht?!

Habe trotzdem eine einfache Anfangslektüre in puncto Islam für dich: Lebendiger Islam von Akbar S. Ahmed ISBN 3-612-26150-9

Wenn dir Jemand was erzählen soll, dan frag doch einfach. Was willst du denn wissen? Du wirst die verschiedensten Ansichten und Meinungen zu deinen Fragen, dann selbst auswerten können und dir deine eigene Meinung bilden können.
Wenn du eine Lektüre mit der "Patentantwort" suchst, kann ich dir mit Gewissheit sagen, dass es sie nicht gibt!

Ines [tanz1]

Re: Juden, Christen, Islam #46892
28/05/2002 08:08
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Ich denke jeder weiß, auch wenn man keine Ahnung von religionen hat das Juden in der Welt nicht von allen akzeptiert werden, schauen wir nur in den Deutschen Bundestag und ich denke das ist das beste Beispiel dafür.

Juden sind für mich Menschen wie du und ich, nur mit einer anderen Religion, man kann nicht alle über einen Kam scheren.

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46893
28/05/2002 08:12
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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"Was ist Judentum?"
von Alejnu

(nach oben)

die heterogenen Strömungen des Judentums

1. Die Entfernung des Reformjudentums von den alten Traditionen

Das Reform - oder auch das liberale Judentum entstand im 19. Jahrhundert - zur Zeit der Aufklärung, oder vielmehr als Folge dessen - in Deutschland.
Es entfernt sich in folgenden Punkten vom traditionellen (gemeint ist das orthodoxe) Judentum:
1. Änderung der Gebetsordnung - lange Gebete wurden teilweise gekürzt, der Gottesdienst z.T. in der Landessprache abgehalten, eine Orgel wurde zugelassen, Männer waren nicht mehr verpflichtet eine Kopfbedeckung zu tragen und die Frauen mussten nicht mehr getrennt von den Männern sitzen.
2. Die Auserwähltheit des Volkes Israel: Die Auserwähltheit wurde nicht mehr betont, da man der Ansicht war, dass das Land, im dem ein Jude/eine Jüdin wohne, automatisch sein Land ist (zu dieser Zeit waren Juden in verschiedenen Ländern gleichberechtigt).
3. Die Einheit von Volk und Religion: Das Judentum wurde auf eine Konfession reduziert, da kein Anspruch mehr auf Erez Israel (das Land Israel) erhoben wurde (siehe Punkt 2).
4. Die Lebensweise/Realisierung des göttlichen Willens: Die Hoffnung auf den Messias, wurde zu einer Hoffnung auf eine messianische Zeit. Der Messias (der Gesalbte, der "König") als solches war nicht mehr relevant, da es diesen Anspruch auf Israel nicht mehr gab. Denn nach dem traditionellen Judentum, wird der Messias der neue König über Israel sein. Die Torah1 - Gebote mit einem ethischen Hintergrund wurden in den Vordergrund gestellt, während liturgisch und rituelle Gebote mehr und mehr an Bedeutung verloren (anthropozentrisch - der Mensch steht im Mittelpunkt). Shabbat2 und Kashrut3 wurden angepasst, Frauen gelten als gleichberechtigt, dürfen also auch den Talmud4 studieren und können Rabbinerinnen werden.
Das Reformjudentum ist eine moderne Interpretation des Judentums. So weist es die Idee der göttlich offenbarten Torah zurück und schreibt ihre Verfassung göttlich inspirierten Menschen zu. Darum werden die liturgischen und rituellen Gebote als lehrreich und in sich durchaus sinnvoll, aber nicht als bindend betrachtet. Dagegen gelten die ethischen Gebote als Ausdruck des göttlichen Willens verstanden und aus jenem Grund betont.

2. Die Grundsätzliche Position des traditionellen Judentums

Das traditionelle Judentum versteht sich als theodezentrisch, d.h. Gott steht im Mittelpunkt. Gott hat das Volk Israel auserwählt (zu seinem Volk erwählt) und das Volk nahm diesen Bund ,durch die Übernahme der schriftlichen und mündlichen Torah am Sinai, an. D.h. Gott offenbarte anhand der Torah seinen Willen und das Volk Israel verpflichtete sich freiwillig dazu diesen Willen zu realisieren. Und dabei macht es keine Abstriche, die Torah bestimmt das ganze Leben, da sie jeden Bereich des Lebens umfasst. Es gelten also alle 613 Ge - und Verbote (sofern sie heute realisierbar sind) gleichermaßen, nicht so wie im Reformjudentum wo die ethischen im Vordergrund stehen. Zu diesem Bund gehört auch das Land Israel, welches Gott seinem Volk versprochen hat. Eben aus diesem Grund spielt der Messias eine so wichtige Rolle, weil er der Gesalbte und somit der neue König über Israel sein wird und alle Juden (nach Israel) heimkehren werden. Von der Vorstellung der Heimkehr wie von der Vorstellung der Wiedererrichtung des Tempels hat sich das Reformjudentum jedoch entfernt, eben weil es keinen solchen Anspruch auf das Land Israel erhebt.
Auch die Stellung der Frau ist traditionell ist eine andere. Frauen sitzen in der Synagoge von den Männern getrennt, lernen nicht den Talmud und üben das Amt des Rabbiners nicht aus, da dies nicht ihre Aufgaben sind. Männer und Frauen haben unterschiedliche Aufgaben. Deshalb sollen sie sich auch von einander unterscheiden, wie es in der Torah heisst: Männer dürfen keine Frauenkleidung tragen und Frauen keine Männerkleidung (nach 5. B. Moses 22;5).
Auch die Gebetsordnung darf nicht verändert werden. Z.B. muss man ein Gebet um die Zeit verrichten, wie es die Torah vorschreibt (die Torah spricht natürlich vom Opferdienst, das Gebet ist aber sein direkter Ersatz bis zur Wiedererrichtung des Tempel beim Erscheinen des Messias).
Dieses strenge Einhalten der Torah muss so ernst genommen werden, da es der geoffenbarte göttliche Wille ist. Schließlich muss man sich jedoch fragen was Gott von einem erwartet, bevor man selbst Ansprüche stellt. Gott geht es natürlich um die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Torah bestimmt, was man dazu tun muss. Es geht um die Lebensweise der Menschen, wobei Nicht - Juden andere Aufgaben haben, also nicht verpflichtet sind nach der Torah zu leben. Für sie gelten die sog. noachidischen Gebote, die Gebote die auch Noah einhielt, der als einziger vor der Sintflut gerettet wurde, obwohl er kein Jude war (damals existierte das Judentum noch gar nicht).

3. Haben wir es hier immer noch mit einem Judentum zu tun, oder sind dies zwei "Judentümer"?

So etwas wie zwei "Judentümer" gibt es nicht. Wenn ich Punkt 1 und 2 vergleiche, sehe ich zwei verschiedene Strömungen einer Religion.
Historisch betrachtet ist das Reformjudentum eine Folge der Aufklärung. Es erschien vielen Menschen als eine Art "Zurückkehren zu den Wurzeln". Andere sahen es als eine Alternative zur Säkularisierung und zur Assimilation, also einen besseren Weg denn die Religion völlig aufzugeben.
Punkt 2 zeigt, warum das traditionelle Judentum das reformierte als eine Entfernung vom Judentum betrachtet, aber man muss sich doch fragen, inwiefern das traditionelle Judentum, oder irgendeine andere Strömung, überhaupt das einzig "wahre" sein kann. Eins ist klar, Gott ist beiden, traditionellem und liberalem Judentum, Wahrheit. Das Reformjudentum leugnet ihn nicht, zumal es so heterogen ist, dass man eigentlich nicht sagen kann, es erhebe generell keinen Anspruch auf Israel (Beispiel), das kann man natürlich nicht pauschalisieren. Genauso ist aber auch das traditionelle Judentum heterogen. - Tatsache ist, dass es sich in beiden Strömungen alles begründen lässt, also beide (sowie alle anderen Religionen) gar keinen allgemein gültigen Wahrheitsanspruch erheben können. Glauben ist nicht Wissen.
Über vieles ließe sich streiten. Ein Beispiel: In manchen Reformsynagogen können auch Frauen einen Tallit5 tragen. Orthodoxe, bzw. Traditionelle sehen dies als Bruch mit der Tradition. Der Tallit ist Männerkleidung, es ist also nicht der Aufgabe der Frau einen zu tragen (siehe Punkt 2). Aber wo steht das? In der Torah steht nicht, dass der Tallit Männerkleidung ist, das ist eine Tradition, die sich entwickelt hat, z.B. trugen auch schon Raschis6 Töchter Tallit. - Dies ist nur ein Punkt, über den man sich streiten könnte. Statt dessen sollte man sich jedoch besser fragen, was ein solcher Streit eigentlich bringt...

Nachtrag:

In der Orthodoxie unterscheidet man heute im Allgemeinen:

Orthodox - unterstützten seit der Shoa (Holocaust) den Zionismus und sehen den Staat Israel als eine Eigeninitiative der Juden, sozusagen als Ansatz zur Lösung.

Ultra orthodox - sehen den Staat Israel als eine Übergangslösung und als Zuflucht aus dem Exil.

Radikal ultra orthodox - lehnen den Staat Israel völlig ab.

Im nicht orthodoxen Judentum unterscheidet man heute im Allgemeinen:

Reformjudentum oder liberales Judentum - siehe oben!

Konservatives Judentum - rituelle Gebote gelten als bindend (im Gegensatz zum liberalen Judentum), sollen aber der modernen Welt entsprechen und sich in ihr weiterentwickeln.

Rekonstuktionismus (Judentum als Zivilisationsmodell) - von Mordechai Kaplan in den 20er Jahren des 20sten Jahrhunderts in den USA gegründete Bewegung die als Ergänzung des konservativen Judentum dienen soll. Das Judentum wird als "sich weiterentwickelnde religiöse Zivilisation" gesehen.

Jewish Renewal - in den USA entstandene Bewegung die eine spirituelle Verbindung zu Gott sucht, wobei auch auf Meditation zurückgegriffen wird. Sie versuchen die Vorteile aller Strömungen aufzugreifen.

Begriffserklärung:

1Torah (Lehre) - schriftliche Torah (sieh auch Talmud), Hebräische Bibel, umfasst die 5 Bücher Moses

2Shabbat - der Ruhetag zum Gedenken an die Schöpfung, 7ter Tag der Woche

3Kashrut - Speisegesetze

4Talmud (Lernen) - mündliche Torah, Auslegung der Torah, erklärt und diskutiert wie man bestimmte Gebote halten soll

5Tallit: viereckiger Gebetsmantel mit Schaufäden an den Ecken (nach 4. B. Moses 15;37-41)

6Raschi - bedeutender Bibel - und Talmud - Kommentator (11./12. Jahrhundert)

http://rpi-virtuell.de/home/religionen/judentum.htm#Was ist Judentum?
..................................................
der Magen David
von Alejnu

Der "Magen David" (Schild Davids) - auch oft aber falsch als Davidstern oder Judenstern bezeichnet, ist das am meisten mit dem Judentum assoziierte Symbol in der heutigen Zeit, wobei er eigentlich ein eher neues jüdisches Symbol ist.

Geschichte

Man geht davon aus dass er in der biblischen Zeit ein dekoratives aber nicht spezifisches Motiv war. Der Name „Magen David“ rührt daher, dass er das Emblem auf Davids (gemeint ist König David) Schild gewesen sein soll, was aber reine Vermutung ist.

Im Mittelalter wurden Juden oft stigmatisiert, so waren sie gezwungen Zeichen zu tragen die sie als Juden identifizierten (wie später auch im Nazi-Deutschland). Diese waren jedoch nicht immer dem Magen David ähnlich (ein anderes Beispiel wäre der sogenannte „Judenhut“, lange Mäntel o.ä.).


(Abb: Pinchas H. Peli "Schabbat Schalom" - Morascha Verlag Zürich)
Im 17ten Jahrhundert wurde es populär den Magen David an Synagogen anzubringen, um sie als jüdische Gotteshäuser zu kennzeichnen (ähnlich wie das Kreuz an/in Kirchen).

1897 wurde der Magen David zum Symbol des Zionismus, 1949 nahm die Knesset ihn als Symbol in die Flagge des Staates Israel auf. Das israelische Equivalent zum Roten Kreuz heisst übrigens „Magen David Adom“, also der Rote Schild Davids.


Bedeutung:

Es gibt verschiedene Ideen über die religiöse Bedeutung des Magen David, hier sind ein paar:

Eine mögliche Interpretation ist dass das obere Dreieck nach oben zu Gott zeigt, während das untere in die irdische Welt deutet.

Andere sagen die beiden Dreiecke seien so untrennbar wie es das Jüdische Volk ist.

Wieder andere sagen die drei verschiedenen Seiten symbolisieren die drei verschiedenen „Typen von Juden“, die Kohanim, die Levi’im (Leviten) und die Israel.

Schöpfung, Menschheit, Erlösung, Welt, Offenbarung, Gott - dafür stehen die Spitzen des Magen David (im Uhrzeigersinn) - hierzu eine Graphik.
..................................................
schaut auf den Link und ihr könnt viele Infos mehr euch erlesen.

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46894
28/05/2002 08:15
28/05/2002 08:15
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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http://rpi-virtuell.de/home/religionen/christentum.htm#Das christliche Menschenbild

Was unterscheidet die katholiken von den Protestanten?
von Rainer Seemann

Ich möchte hier mal ein paar grundsätzliche Unterschiede zwischen der evangelischen und der katholischen Glaubenslehre zur Diskussion stellen.
Es sei vorweg noch gesagt, daß sich die beiden großen westlichen Christenkirchen noch nie so sehr bemüht haben, wie derzeit, wieder zusammenzufinden. Trotzdem gibt es grundsätzliche Unterschiede. Hier ein paar Beispiele:

Bibel:
Bei den katholiken wird die Bibel nur durch die Kirche ausgelegt. In letzter Instanz durch den in Lehrfragen unfehlbaren Papst.

Dagegen erschließt sich nach evangelischer Glaubenslehre die Bibel jedem Christen.

Heiligen-, Marien- und Reliquienverehrung:
wird bei den katholiken gepflegt

Dagegen steht die protestantische Meinung, daß Heiligen-, Bilder und Reliquiendienst schriftwidrig ist und damit abzulehnen sei.

Papst:
Bei den katholiken gibt es ein sichtbares Oberhaupt der Kirche, den Papst, dem Bischof von Rom, dem Zentrum der katholischen Welt. Er ist in Glaubensfragen unfehlbar.

In der evangelischen Kirche gibt es keinen Ersten nach göttlichem Recht, kein sichtbares Oberhaupt der Kirche. Alle Menschen sind fehlbar, nur Gott selbst ist unfehlbar.

Sakramente:
In der katholischen Kirche gibt es sieben Sakramente: Taufe, Firmung, Priesterweihe, Eucharistie, Buße, letzte Ölung und Ehe.

Die evangelische Kirche hingegen pflegt nur zwei heilige Handlungen, die durch Jesus in Neuen Testament selbst eingesetzt wurden: Taufe und Abendmahl.

Fegefeuer:
Im Fegefeuer kann eine sündige menschliche Seele nach katholischem Glauben noch geläutert werden. (Läuterungspein)

Nach evangelischem Glauben ist das Fegefeuer eine menschliche Erdichtung

Zölibat:
katholische Priester leben allein im Dienste für Gott, sie dürfen nicht heiraten und keine eigene Familie gründen.

Für evangelische Pfarrer gilt dies nicht. Sie dürfen heiraten und Kinder zeugen.

Bei den Katholiken ist Frauen der Weg ins Priesteramt verwehrt.

In der evangelischen Kirche gibt es auch weibliche Pfarrer und Bischöfe.

Der größte Unterschied ist aber der:

Im katholischen Glauben kann man die Gnade Gottes durch gute Werke und Taten erlangen, sich also den Himmel schon auf Erden verdienen.

Die evangelischen Christen sagen, daß man in Ermangelung eigener Kraft zum Guten nur durch die Einwirkung des heiligen Geistes Gnade erlangen kann.

Das christliche Menschenbild
eine kurze Einführung in eine heilsgeschichtliche Sichtweise
von Winfried Rademacher

(nach oben)

1. Der Mensch ist Geschöpf und Abbild Gottes.

Der Mensch ist ein eigenständiges Wesen. Er besitzt eine Persönlichkeit, Verstand, Erkenntnis und damit die Fähigkeit zur Entscheidung. Abbild Gottes zu sein meint Ähnlichkeit der Seele zu besitzen, nicht aber Kopie Gottes zu sein. So wie Kinder Abbilder ihrer Eltern sind, durch Vererbung und Prägung ähnliche Wesenszüge haben, ist der Mensch lebende 'Übersetzung' des lebendigen Gottes in seine Schöpfung.

Der Mensch ist als Gegenüber Gottes geschaffen, das heißt er ist in der Lage eine Beziehung zu Gott zu unterhalten, in der Gott der Erst-Handelnde ist. Auf Grund seiner Personalität besitzt aber auch der Mensch einen eigenen Stand und vermag aus eigener Kraft zu handeln, ist also nicht unbedingt von Gott abhängig. Dies hat zur Folge, dass er auch gegen Gottes Willen handeln kann:

2. Der Mensch ist Sünder.

Das klingt hart und wird oft falsch verstanden. Der Mensch ist als eigenständiges Wesen zur Freiheit berufen. Weil der Mensch selbstständig handeln kann, kann der diese Freiheit auch missbrauchen und etwa gegen die Schöpfung und damit gegen Gott handeln. Dies ist eine Folge der Abbildlichkeit des Geschöpfes vom Schöpfer: er besitzt nicht dessen absolute Wesenszüge und kann damit auch irren. Die Theologie spricht hier von der 'Kreatürlichkeit' des Menschen. Dies ist im christlichen Verständnis aber eher beruhigend als drohend gemeint: Weil ich nicht absolut (perfekt) sein kann, muss ich auch nicht so sein, sondern darf Fehler machen.

Diese prinzipielle Sündhaftigkeit des Menschen mag ihren Niederschlag gefunden haben in der Lehre von der Ursünde (Erbsünde). Dazu gehört aber auch noch ein weiterer Aspekt. Es gibt in der Welt Zustände, die an sich sündig sind, an denen aber kein einzelner Mensch Schuld trägt (zu denken wäre etwa an die herrschende Weltwirtschaftsordnung etc.). Weil niemand daran selbst schuldig ist, kann auch kein Individuum direkt etwas dagegen tun. man spricht hier von sogenannter strukturelles Sünde. Diese Aspekte machen deutlich, dass der Mensch nicht allein seine Sündhaftigkeit überwinden kann.

3. Der Mensch ist durch Jesus Christus erlöst.

Nach altem Verständnis ist der Tod eine Folge der Sündhaftigkeit. Dadurch, dass Jesus ohne eigene Sünde gestorben ist, hat er die Schuld der Menschen auf sich genommen. Durch die Überwindung des Todes in seiner Auferstehung ist damit auch die Sünde besiegt. Nach christlichem Glauben hat Christus damit durch seinen Tod und seine Auferstehung die Menschheit von der prinzipiellen Sündhaftigkeit erlöst.

Diese Erlösung ist ein Angebot an alle Menschen. Insofern damit verheißen ist, dass der Zustand der Sündhaftigkeit überwunden wird, ist das Reich Gottes bereits angebrochen (das nennt man auch die 'eschatologische Verheißung'). Die Vollendung des Heils ist aber ein endzeitlicher, von Gott zu bewirkender Akt, also ist das Reich Gottes noch nicht vollendet ('eschatologischer Vorbehalt'). Die Erwartung der Vollendung hat für den Menschen innerweltliche Konsequenzen.

4. Der Mensch ist als Hoffender auf dem Weg zur Vollendung.

Das Angebot der Erlösung erfordert die Annahme durch den Menschen. Diese Annahme geschieht in christlicher Sicht durch Glaube und tätige Nachfolge Christi. Die christliche Ethik erfordert dabei eine Grundhaltung des Menschen, die sich in Gottes- und Nächstenliebe ausdrückt. Durch die Annahme der Erlösungstat Christi gehört der Mensch de facto zu Kirche. Das äußere Zeichen dafür ist die Teilnahme an des Sakramenten, vor allem in der Taufe als Zeichen der Zugehörigkeit und der Entscheidung dafür und der Eucharistie als Zeichen der Vergegenwärtigung von Christi Tod und Leben.

Im Bewusstsein seiner Kreatürlichkeit ist der Mensch zur ständigen Reflexion seines Verhaltens gefordert. Die Möglichkeit des Fehlens im Handeln erfordert immer wieder Neubesinnung auf das Ziel und notwendige Umkehr (metanoia). Die Hoffnung der Christen beruht darauf, dass dem, der sich bewusst dafür entscheidet, das Reich Gottes sicher sein wird. Im Wissen um die eigene Unvollkommenheit (Kreatürlichkeit) ist das Bemühen - nicht der Erfolg - um rechtes Handeln entscheidend. Die fehlende Vollkommenheit wird letztendlich Gott richten, so dass das Reich Gottes, auf das wir warten, am Ende als die mächtige Tat Gottes bewirkt wird.

Schaut auch hier auf den Link es gibt noch viele Infos dazu.

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46895
28/05/2002 08:18
28/05/2002 08:18
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Der Buddha

Von Jazzter

Siddhartha Gautama wurde etwa 560 v. Chr. in Nordindien geboren und starb im Alter von 80 Jahren. Sein Vater war Herrscher des Königreichs der Sakyas (im heutigen Nepal). Er verbrachte eine unbeschwerte Jugend im materiellen Überfluss, heiratete mit 16 Jahren und hatte einen Sohn.

Als er sich aber eines Tages ganz plötzlich der Realität des Lebens und dem Leiden der Menschheit gegenübergestellt sah, entschloß er sich, nach der Aufhebung des Leidens zu suchen und den Weg aus dem allgemeinen Leid zu finden. Mit 29 Jahren, bald nach der Geburt seines einzigen Sohnes Rahula, verließ er sein Königreich und wurde, auf der Suche nach dieser Erlösung, ein Asket. Sechs Jahre lang wanderte der Asket Gotama durch das Tal des Ganges, traf berühmte religiöse Lehrer, studierte und folgte ihren Systemen und Methoden und unterwarf sich selbst strengen asketischen Übungen. Da ihn all dies nicht befriedigte, gab er die überlieferten Religionen und ihre Methoden auf und ging seinen eigenen Weg.

Er setzte sich in der Nähe des heutigen Bodh-Gaya unter einem Feigenbaum nieder und versprach, nicht wieder aufzustehen, bevor er sein Ziel erreicht hätte. Schließlich erkannte er in tiefer Meditation das Wesen des Geistes und wurde damit erleuchtet, also ein Buddha, ein "vollkommen Erwachter".

Nach dieser Erleuchtung hielt Gotama, der Buddha, im Wildpark bei Isipatana (dem heutigen Sarnath) nahe Benares vor einer Gruppe von fünf Asketen, seinen früheren Gefährten, seine erste Lehrrede. Von jenem Tage an hat er 45 Jahre lang vor Männern und Frauen aller Volksschichten, vor Königen und Bauern, Brahmanen und Ausgestoßenen, Geldverleihern und Bettlern, Heiligen und Räubern gesprochen und gelehrt. Er gründete auch einen Mönchs- und einen Nonnenorden. Die Unterscheidungen der Kastenordnungen oder die Verschiedenheiten der sozialen Gruppierungen erkannte er nicht an; der Weg, den er lehrte, stand allen Männern und Frauen offen, die bereit waren, ihn zu verstehen und zu gehen. Kurz vor seinem Tod sagt er seinen Anhängern, seiner Lehre nicht blind zu folgen, sondern alles anhand der eigenen Erfahrung zu überprüfen.

Karma

von Jazzter

Karma ist ein zentraler Begriff im Buddhismus. Er bedeutet nicht Schicksal, sondern das Zusammenwirken von Ursache und Wirkung: Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich. Dieses Verständnis ermöglicht es, durch bewusstes Handeln Eindrücke im Geist aufzubauen, die zu Glück führen und künftiges Leid vermeiden.

Damit hängt jedoch keine gleichgültige Einstellung gegenüber dem Leid anderer zusammen, denn ein Buddhist geht davon aus, dass alle Menschen ständig aus dem Streben nach Glück heraus handeln. Der Grund für leidbringende Handlungen wie Töten, Diebstahl, sexueller Missbrauch oder Betrug liegt darum nicht in etwaiger "Bosheit", sondern darin, dass sich die Handelnden der Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung nicht bewusst sind.

Wer Leid erlebt, hat sich also die Ursachen dafür in der Vergangenheit selbst geschaffen. Dies ist jedoch aus Unwissenheit geschehen und kann jetzt nicht mehr rückgängig gemacht werden. Darum sollte ein Buddhist unvoreingenommen und couragiert helfen, wo immer es möglich ist.

Im Vajrayana lässt sich Karma, das noch nicht in Form von Erlebnissen reif geworden ist, verändern: positives kann verstärkt, negatives abgebaut werden.

Schulen

von Jazzter

Der ursprünglich in Nordostindien entstandene Buddhismus zeigte schon bald nach Buddhas Tod verschiedene Schwerpunkte, Ausprägungen und erste Abspaltungen. Im Laufe der Jahrhunderte und auf seinem Weg in unterschiedlichste Länder und Kulturen entwickelten sich weitere Formen, Schulen und Interpretationen, die für unterschiedliche Menschen, Bedürfnisse und Charaktere geeignet waren. Viele dieser Schulen haben bis heute überlebt und sind zu authentischen »Traditionen« geworden.

Auf diesen Seiten erhalten Sie alle wichtigen Grundlageninformationen zu den einzelnen buddhistischen Schulen/Traditionen, die sich grob in Dhammayana und Mahayana unterteilen lassen.

Im Theravada

wird manchmal behauptet, Buddha selbst habe nur die Erklärungen dieses Weges gegeben, und die Schulen des großen Weges hätten im Nachhinein eine zu offene Einstellung gegenüber weltlichen Dingen eingenommen.
Im Alten Weg geht es vor allem um das Beruhigen und Festhalten des Geistes und das Vermeiden von Leid und Schwierigkeiten im Alltag. Im Theravada, das sich später vor allem in den südasiatischen Ländern durchsetzte, genießt das Mönchstum eine bevorzugte Stellung.

Die Schulen Mahayana

beziehen sich direkt auf Buddha und unterscheiden nur zwischen zwei Wegen: dem großen und dem kleinen, den sie manchmal als unzulässige Verengung der Vielfalt von Buddhas Lehre betrachten. Im großen Weg findet sich der größte Teil der buddhistischen Philosophie und Psychologie; Mönche und Laien sind gleichgestellt.

Den Varayana

sehen die Schulen des großen Weges häufig als eine Weiterentwicklung - entstanden durch eine Verschmelzung mit der tibetischen Bön-Religion.
Auch die Varayana-Schulen führen ihre Belehrungen direkt auf Buddha selbst zurück. Hier wird gelehrt, dass Buddha drei verschiedenen Arten von Menschen Belehrungen gegeben habe: Wer Leid vermeiden wollte, bekam Auskünfte zu Ursache und Wirkung (Theravada). Wer mehr für andere tun wollte, hörte Belehrungen, um Mitgefühl und Weisheit zu entwickeln (Mahayana). Wenn die Leute fähig waren, Buddha als Spiegel für ihre eigenen Möglichkeiten zu sehen, lehrte er den Vajrayana Weg. Dabei zeigte sich Buddha in verschiedenen weiblichen und männlichen Lichtformen oder vermittelte seine erleuchtete Sicht von der Natur des Geistes direkt an seine Schüler. Dabei geht es darum, die Welt aus einer reichen und selbstbefreienden Sicht heraus zu erfahren. Der Varayana wurde in Indien durch die Mahasiddhas weitergegeben, die oft unkonventionelle Persönlichkeiten waren, und später nur in Tibet und der Mongolei überliefert. Die Bezeichnung Diamantweg ist eigentlich nur die Übersetzung des Wortes Vajrayana; sie hat sich aber für einen besonders lebensnah vermittelten Vajrayana-Buddhismus eingebürgert, der in der Tradition der tibetischen Karma Kagyü Linie gelehrt wird.

Zen-Buddhismus

ist der japanische Name einer im 6. Jahrhundert in China entstandenen Schule, die sich auf den Großen Weg bezieht. Auch sie beruft sich auf Erklärungen, die Buddha selbst seinen Schülern gegeben habe. Etliche Zen-Schulen betrachten Wissen und Konventionen als nutzlosen Ballast.
Die Erleuchtung soll durch selbstentstandene Einsicht blitzartig zum Durchbruch kommen. Man vereinfacht das Leben, um weniger vom Meditieren abgelenkt zu werden, und versucht, bei stundenlangem Stillsitzen oder Nachsinnen über eine paradoxe Frage (japanisch: Koan), den ständigen Strom an inneren Vorstellungen zur Erschöpfung zu bringen. Der Zen-Buddhismus wurde vor allem in Japan

Die vier edlen Wahrheiten

von Jazzter

Der Kern der Lehre des Buddha sind die vier Edlen Wahrheiten, die er in seiner aller ersten Rede in Isipatana (dem heutigen Sarnath) bei Benares vor seinen ehemaligen Gefährten, den fünf Asketen, erläuterte.

Die vier edlen Wahrheiten sind:

Wahrheit vom Leiden: Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll. Dies ist zu durchschauen.

Wahrheit von der Ursache des Leidens: Die Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung. Sie sind zu überwinden.

Wahrheit von der Aufhebung des Leidens: Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden. Dies ist zu verwirklichen.

Wahrheit von dem Weg zur Aufhebung des Leidens: Zum Erlöschen des Leidens führt ein Weg, der Edle Achtfache Pfad. Er ist zu gehen.

Die vier edlen Wahrheiten können auch als der kürzeste Ausdruck der gesamten Lehre des Buddha und als der gemeinsame Nenner aller buddhistischen Richtungen bzw. Schulen genommen werden.

Die erste Wahrheit besagt, dass alle weltlichen Daseinsformen ungenügend sind, uns niemals vollständig befriedigen können und damit leidhaft sind. Sie stellt die Diagnose unseres Daseins dar. Die zweite Wahrheit beinhaltet die Ursachenanalyse. Die Ursache des Leidens ist in unserem eigenen Geist zu finden: Dem Begehren. Die dritte Wahrheit lehrt, dass durch Erlöschung des Begehrens es notwendigerweise zur Erlöschung des Leidens kommen muss. Die vierte Wahrheit beschreibt den praktischen Weg, der zur Leidensüberwindung führt. Dieser Weg wird als Achtfacher Pfad beschrieben (siehe unten).

usw. bitte schaut auf den Link oben.

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46896
28/05/2002 08:28
28/05/2002 08:28
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nonameb Offline
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Na dann leg mal los Claudia, erkläre mir mal bitte was ich im Bundestag übersehen habe.
Das sie auf der ganzen Welt nicht akzeptiert werden, wage ich zu bezweifeln, gerade in D bekommen sie ja nahezu einen Sonderstatus eingeräumt. Hier dürfen selbst Talkmaster festlegen, wer in welcher Partei sein darf und können derart Wind machen, das sich jeder doppelt überlegt, ob er nun das Recht hat seine Meinung zu sprechen oder nicht.

Deine Einstellung zu Juden finde ich völlig korrekt. Das sehe ich auch so, es sind Menschen wie du und ich - nur mit einer anderen Religion. Bedeutet aber auch, das sie nicht Besseres sind und keinen Grund haben sich ständig angegriffen zu fühlen und die Vergangenheit herauf zu beschwören - nur um sich nicht mit der Gegenwart auseinander setzen zu müssen.
Bedeutet weiterhin das man ihre Taten kritisieren darf, ohne dafür abgestempelt zu werden. Deshalb muss man ja nicht alle über einen Kamm scheren. Das sollte man ja bei den Moslems auch nicht.

Und um das Judentum schlechthin zu begreifen, sollte man sich frei machen von Schuldkomplexen. Ich hoffe meine Worte werden jetzt nicht wieder falsch interpretiert - ich werde auch bewußt nichts im Vorfeld doppelt erklären.

Ines

Re: Juden, Christen, Islam #46897
28/05/2002 08:32
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http://de.news.yahoo.com/020528/3/2s6qo.html

Dienstag 28. Mai 2002, 02:46 Uhr
Möllemann will sich bei Friedmann nicht entschuldigen

Hamburg (dpa) - Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Jürgen Möllemann will sich nicht für seine Vorwürfe gegen den Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden, Michel Friedmann entschuldigen. Das machte Möllemann in der ARD-Talkshow «Beckmann» deutlich. Er empfahl dagegen, «die Emotionen runterzufahren». Beifall für seinen Äußerungen hatte Möllemann zuvor vom österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider bekommen. Möllemann distanzierte sich jedoch von Haider und nannte ihn einen politischen Rattenfänger.
http://de.news.yahoo.com/020527/3/2s6nl.html

Montag 27. Mai 2002, 23:13 Uhr
Möllemann empfiehlt im Streit mit dem Zentralrat Deeskalation

Hamburg (dpa) - Trotz seines Streits mit dem Zentralrat der Juden ist sich FDP-Vize Jürgen Möllemann des Rückhalts seiner Partei sicher. Seine Kritik am israelischen Regierungschef Ariel Scharon werde in der FDP fast uneingeschränkt geteilt, sagte Möllemann in der ARD-Talkshow «Beckmann». Wegen seiner kritisierten Äußerungen um Entschuldigung bitten, wie vom Zentralrat gefordert, wollte Möllemann auch auf ausdrückliche Nachfrage des Moderators nicht. Er sprach von sprachlicher Eskalation und empfahl, «die Emotionen runterzufahren».

http://de.news.yahoo.com/020527/71/2s6mg.html

Montag 27. Mai 2002, 22:22 Uhr
Israel wegen "Äußerungen gegen Juden" in Deutschland besorgt

Jerusalem (Reuters) - Beim Besuch des FDP-Chefs Guido Westerwelle im Nahen Osten hat sich Israels Ministerpräsident Ariel Scharon besorgt über anti-jüdische Äußerungen in Deutschland geäußert.

"Wir sind natürlich durch anti-semitische Ausdrücke und gegen die jüdische Gemeinde in Deutschland gerichtete Äußerungen beunruhigt", sagte Scharon am Montag in Jerusalem, während Westerwelle neben ihm saß. Scharon wies vor dem Gespräch mit Westerwelle auf die Bedeutung der israelisch-deutschen Beziehungen hin: "Deutschland selbst, die deutsche Regierung ist eine Israel besonders freundlich gesinnte Regierung. Deutschland ist einer der engsten Freunde Israels in Europa." Israel wolle die Beziehungen zu Deutschland stärken, die seit den 60er Jahren in der Regel gut gewesen seien.

Westerwelle ist in Israel zu Besuch, während in Deutschland die Diskussionen um Äußerungen des stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Jürgen Möllemann weiter anhalten. Dieser hatte unter anderem Scharon vorgeworfen, er schüre durch die Militäreinsätze gegen Palästinenser anti-jüdische Empfindungen. Möllemann hatte zudem Israel eine Politik vorgeworfen, die internationales Recht "mit Füßen tritt". Dem Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Michel Friedman, warf er vor, durch seine "intolerante und gehässige Art" den Antisemitismus zu fördern. Der Zentralrat hatte von Möllemann eine Entschuldigung verlangt.

Westerwelle will mit seinem Besuch eigenen Angaben zufolge Deutschlands Freundschaft mit Israel bestätigen. Es sei selbstverständlich, dass Anti-Semitismus, wo er auftauche, aufs Schärfste bekämpft werden müsse, sagte Westerwelle. Dies sei nicht nur eine Lehre der eigenen Geschichte, sondern auch eine Voraussetzung der menschlichen Würde, die jeder Demokrat verstanden habe. Zum Konflikt im Nahen Osten sagte Westerwelle, für seine Partei der politischen Mitte gebe es keine Entschuldigung für Terrorismus. Jeder Israeli habe ein Recht auf ein sicheres Leben in seinem Land.

Westerwelle will bei seiner Nahost-Reise auch mit Palästinenser-Präsident Jassir Arafat zusammenkommen.


http://de.news.yahoo.com/020527/3/2s6la.html

Montag 27. Mai 2002, 21:04 Uhr
FDP-Abgeordneter fordert von Möllemann Parteiräson oder Austritt

Heidelberg (dpa) - Der FDP-Bundestagsabgeordnete Dirk Niebel hat den Parteivize Jürgen Möllemann aufgefordert, sich an die Parteibeschlüsse zu halten oder auszutreten. Es gebe eine eindeutige Aussage des Mannheimer Parteitags zum Antisemitismus-Streit, sagte Niebel der «Rhein-Neckar-Zeitung». Indes musste sich FDP-Chef Guido Westerwelle bei seinen Gesprächen in Israel scharfe Kritik an der Haltung der FDP anhören. Der israelische Oppositionsführer Jossi Sarid sagte ein Treffen mit dem FDP-Chef aus Protest ab.


Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46898
28/05/2002 08:34
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Hallo,

vielleicht habe ich mich bezüglich der Juden flasch ausgedrückt. Ich habe in Sousse in einem Cafe einen Tunesier kennengelernt. Der hat mir erzählt, daß sein Chef Jude und es keiner wissen soll, dann würde der Probleme bekommen. Deshalb habe ich gefragt...

Re: Juden, Christen, Islam #46899
28/05/2002 08:39
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Es ist okay denn es sind wichtige Fragen die wir hier ganz normal besprechen können, ich hoffe die Infos zu vielen Punkten helfen dir etwas weiter.

Viele verbinden sofort mit Juden Israel deshalb kommen auch die Vorurteile und der Hass, auf.

Für mich sind Juden keine besseren oder schlechteren Menschen, denn wo ist ein Mensch besser und wo ist er schlöechter? Nur wegen der Religion, nein wenn man nicht wüsste welche Religion der andere hat, versteht man sich oft besser mit ihm, wenn man von vornherein weiß ah er ist der Jüdischen religion angeschlossen, sagen viele gleich nein danke.

Es kann sein das ich jetzt eine große Diskussion damit beginne, aber es ist so.

Mir ist es absolut egal welcher Religion wer angehört, ich verstehe mich mit jeden, und wenn ich mit jemanden nicht zu Recht komme liegt es nicht an der Religion.

Man muß dies Trennen können.

Das ist meine Meinung.

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46900
28/05/2002 08:48
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Naja Claudia, die Zeitungsartikel kenne ich ja.

Ich sehe es schon so, das Möllemann gar keinen Grund hat sich zu entschuldigen. Wofür denn bitte auch? Weil er sich gewagt hat, seine Meinung zu sagen? Weil er nicht nachgefragt hat, ob ein Herr Friedmann seinen Segen gibt, wenn er eine Entscheidung fällt? Welches Mitspracherecht hat denn Herr Friedmann in der FDP? Soviel ich weiss ist er ja nicht mal Mitglied! Wo liegt denn das Problem um einen Herrn Karsli? Legt Herr Friedmann fest, was Herr Karsli denken oder äußern darf? Wo bleibt denn die Kritik des Zentralrat der Juden in D an der menschenverachtenden Politik eines Herren Sharon?
Vielleicht sehe ich es ja zu eng, ich glaube aber schon das jeder Mensch denken darf was er will. Und genau das meine ich ja, da wagt sich einer die Einstellung einer jüdischen Gruppierung zu kritisieren und wird platt gemacht. Sharon (und nicht nur der) baut Sch.... - und das muss man doch sagen dürfen!!!
Warum bitte sollte ich dem Judentum einen Sonderstatus einräumen und muss mir jedes Wort sieben mal überlegen, weil es ja sowieso falsch verstanden wird, sage ich dann lieber gar nichts und schaue weiterhin zu?!

So, nun hast du eine Menge Fragen von mir, aus den Artikeln kommen leider keine Antworten.

Ines

Re: Juden, Christen, Islam #46901
28/05/2002 08:49
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Hallo Claudia,

genauso denke ich auch. Man kann die Menschen nicht an Ihrer Religion messen, überall gibt es gute und schlechte Menschen. Ich finde es nur schade, daß es eben viele Fanatiker gibt. Da ich mich noch nie wirklich mit den ursprünglichen Gründen für diese ganzen Probleme auseinandergesetzt habe, möchte ich jetzt damit anfangen, damit ich das alles besser verstehen kann.

Re: Juden, Christen, Islam #46902
28/05/2002 08:56
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Gute Einstellung didie, viel Spass bei deiner Meinungsfindung.
Du wirst sehen, es ist gar nicht so einfach sachlich ranzugehen und objektiv zu sein und dann noch richtig verstanden zu werden!
Es ist leider nicht alles "Friede - Freude - Eierkuchen" wie wir es uns alle wünschten...

Ines

Re: Juden, Christen, Islam #46903
28/05/2002 09:09
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Sicher wirst du deine meinung dazu finden, denn wenn man sich damit ein wneig auseinander setzt wird man früh oder später auch eine eigene Meinung dazu haben.

Ich finde es auch leicht diese zu finden wenn man von keiner Religion abhängig ist, wenn man es von allen Seiten betrachtet.

Wenn du Fragen hast oder mal nicht so recht klar kommst dann kannst du sie hier immer stellen, denn man kann über alles reden.

Ines ich habe dir ein Link geschickt vielleicht solltest du mal diesen anschauen ist nicht aus dem Forum.

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46904
28/05/2002 10:41
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Also dieser FDP-Politiker Westerwelle kann einem schon leid tun, man merkte ihm richtig die Anspannung an, als er neben dem groessten Verbrecher aller Zeiten wie ein Schuljunge sass und wie jeder andere deutsche Politiker sich genoetigt fuehlen musste seine uneingeschraenkte bedingungslose Loyalitaet gegenueber der Zionisten-Mafia Ausdruck zu verleihen. Kommt man sich da nicht laecherlich vor, wenn man von Menschenwuerde spricht, wo sie doch tagtaeglich von diesen Terroristen im grossen Stil mit Panzern zerbombt wird. Na klar jeder Israeli -wer sonst-hat das Recht auf ein sicheres Leben in "seinem" Land, er haette wahrscheinlich kopf und Kragen riskiert, wenn er das gleiche Recht den Palaestinensern zugesprochen haette. Er finde keine Entschuldigung fuer Terrorismus, aber er vergisst wohl absichtlich, dass er neben einer Ausgeburt des Teufels sitzt, an dessen Haenden noch das Blut unschuldiger Opfer klebt. Ich habe wenig Hoffnung, dass sich irgendwann die Deutschen, zumindest die politische Fuehrung, von ihren Komplexen befreien, die ihnen die Zionisten eingeredet haben. Und nicht mal die Milliarden "Wiedergutmachung" und die uneingeschraenkte Hilfe auch auf militaerischem Gebiet koennen daran was aendern. Eine melkende Kuh, die nicht muhen darf.

Re: Juden, Christen, Islam #46905
28/05/2002 10:45
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steif ist da steif ist da juhu jetzt weiß ich mit welchem Themen man ihn muter kitztelt supi.

Wo warst du denn so lange, habe mir Sorgen gemacht.

Okay ist nicht das richtige Thema hier dazu hast unter suche ein eigenes bekommen.

Claudi

Re: Juden, Christen, Islam #46906
28/05/2002 20:19
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Na ich weiss nicht steif - ob das schwer war für den Westerwelle ?!
Letztenendes ist er ja auch nur ein Politiker und vielleicht hat er ja sogar versucht, einen Weg zur politischen Lösung zu finden.
Momentan habe ich schon den Eindruck, das die FDP Klartext spricht und sich nicht einschüchtern läßt. Kann natürlich auch daran liegen, das sie alle auf Stimmenfang sind.
Vorwerfen würde ich ihnen den Besuch in Israel aber nicht unbedingt.

Claudia, weiss nicht - aber eine Meinung habe ich diesbezüglich von dir noch nicht gehört. Außer "ich hätte gerne das alles schön ist auf der Welt" kam ja nicht viel. Soll kein Angriff sein, wir müssen an dieser Stelle auch nicht wieder anfangen darüber zu diskutieren.
Für mich gehört es dazu das man Terror, auch durch eine Staatsmacht verübt, laut und deutlich verurteilt, statt sich zu schämen den Mund aufzumachen. Und wenn ein Politker endlich den Mund aufmacht und sagt was so viele Leute denken, dann darf auch kein Showmaster daherkommen und ihn öffentlich anprangern.
So sehe ich das.

Re: Juden, Christen, Islam #46907
28/05/2002 20:29
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» Juden, Christen, Islam


Ich dahcte das ist das Thema, oder wollen wir jetzt auch hier über Israel und Politik sprechen wobei meine Meinung sich nicht geändert hat dazu.

Für mich gibt es keine Unterschiede im Menschen egal ob Mslem, Jude, oder Christ, für mich sich es alles Menschen die ein Recht haben zu leben, und das in Frieden.

Auf allen Seiten gibt es Punkte die negativ sind und nicht gut sind, das ist klar sonst würde es keine Kriege und Konflikte geben.

Der Unterschied zwischen den Religionen wurde in den Beiträgen die ich rein gestellt habe erklärt, auch die Links dazu stehen drin.

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46908
28/05/2002 20:29
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Hallo Didie,
ich hab Dir 2 links per E-mail geschickt, wo ich meine persönlichen Recherchen und Erfahrungen mit dem Islam versucht habe darzustellen. Wußte nicht so recht, ob ich sie hier reinstellen kann. Sind Teile eines 8Teiligen Tunesien-Reiseberichts und der ist insgesamt ziemlich lang.
Viele Grüße [winken2]

Re: Juden, Christen, Islam #46909
28/05/2002 20:35
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Ich würde mich freuen wenn du die Links hier rein stellen würdest ich lese gern darüber.

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46910
28/05/2002 20:47
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Liebe Claudia,
Ok, ich such sie zusammen und stell sie alle 8 rein. Wenn Du sie für gut befindest, stell ich auch gerne die Texte hier rein.
Danke übrigens für die Wohlfühlatmosphäre. Ich finde, Du hast ein dickes Kompliment dafür verdient :-)

Re: Juden, Christen, Islam #46911
28/05/2002 20:52
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Ich danke dir ganz lieb für deine Worte und dein Lob.

Ich freue mich auf die Links und werde dir dann Bescheid geben wenn wir die Texta rein stellen, ist das okay für dich so?

Claudia

Re: Juden, Christen, Islam #46912
28/05/2002 21:04
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Ja, aber jetzt muss ich nochmal von vorne anfangen. Hatte grad alles zusammen und die Sicherheitsfunktion mit den 90 Sekunden hat den Eintrag hier gelöscht. Seufz, also nochmal. Mompls. [Enttäscht]

Re: Juden, Christen, Islam #46913
28/05/2002 21:06
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Es tut mir Leid ich habe diese Funktion nicht weiß aber das es nervend ist, aber es geht nicht anders wir hatten sie mal runter gesetzt da wurden dann die Beiträge alle doppelt rein gestellt und manche sind verloren gegangen, also ist es so besser.

Lass dir zeit ich schaue sie mir morgen an, bin jetzt mal bis morgen früh weg.

Gute Nacht schlaft gut.

Claudia

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