Warum sind die islamischen Staaten in Sachen Wirtschaft, Technologie, Forschung, moderne Zivilisation usw. weniger zivilisiert als die christlichen Staaten? Armut, Krieg, Gewalt, unterdrückung der Frauen, usw sind bei Islamischen Staaten häuffig zu sehen. Warum? Ich glaube dass viele Muslime den Koran falsch inerpretieren. Im Koran steht nicht dass sich die Frauen ihren Männern unterwerfen müssten. Warum betreiben die muslimischen Männer diese Praktik dennoch?
Der wirtschaftlche Aspekt und die Ursache für die gegenwärtige Situation vieler Muslime wird unter der Frage-Nr.260 beantwortet: "Der Reichtum Europas bzw. der abendländischen Welt ist durch zweierlei, grundlegend gesehen, zustandegekommen. Zum einen dadurch, daß sich Wissenschaft und Künste vom Zwang der Kirchen befreiten und dann weitgehend ungehindert entwickeln konnten, was Erfindungen und Entdeckungen möglich gemacht hat, die zur technischen Überlegenheit des Westens fühlten; zum anderen dadurch, daß vor allem die europäischen Nationen durch Eroberung und Ausbeutung afrikanischer und asiatischer Länder sich bereicherten. Dies hat mit Religion nur insofern etwas zu tun, das Christen durch einen falsch verstandenen Missionsauftrat ihre Eroberer-Methoden rechtfertigten und in übermäßigem Stolz nach dem Motto " der Zweck heiligt die Mittel " vor grausamen und barbarischen und betrügerische Methoden nicht Halt machten und physische wie psychische Versklavung anderer Völker für gerechtfertigt hielten. Die Armut der sogenannten Dritten Welt andererseits hat bis heute damit etwas zu tun, dass die westlichen Nationen mit den Ressourcen dieser Länder Raubbau treiben und sie mithin in Abhängigkeit halten. Hinzu kommt, was den Islam bzw. die sogenannten islamischen Länder betrifft, die dort seit Jahrhunderten andauernde Stagnation geistiger Entwicklung, die durch die Engstirnigkeit religiöser Führer bewirkt wurde und wird, die sich nicht mehr am Sinn des Heiligen Korans und der Sunna orientieren, sondern an Buchstabengläubigkeit und formalen Ritual verhalten. Selbst reiche islamische Länder wie etwa Saudi-Arabien leben nicht in Brüderlichkeit und Menschenfreundlichkeit, sondern stellen einen Egoismus und Zwanghaftigkeit über die Lehren des Heiligen Propheten Mohammed, Frieden und Segen Allahs seien auf ihm. Erst wenn die Muslime die hohe Moral des Heiligen Propheten wieder zu ihrem Lebensinhalt machen, können sie sich von der Abhängigkeit vom Westen befreien und jene Glorie des Islams wiederbeleben, die zur größten Blüte der Menschheit führte, die es je gegeben hat, worunter die ersten drei Jahrhunderte des Islams zu verstehen sind. Allah sagt im Heiligen Koran: " Gewiss, Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, Ehe sie nicht selbst das ändern, was in ihrem Herzen ist " (13: 12). Erst, wenn die Muslime dem verheißenen Messias und Mahdi anerkennen, den Allah in unserer Zeit gesandt hat (indem Begründer der Ahmadiyya Muslim Jamaat Hazrat Mirza Ghulam Ahmad, Frieden sei auf ihm), können sie von ihren spirituellen und moralischen Krankheiten vollends geheilt werden und in der Folge auch Erben der Schätze der Erde werden." Zur Stellung der Frau im Islam im Vergleich zum Christentum wurde unter der Frage-Nr.260 folgendes geschrieben: "...Die Frauen im christlichen Abendland ... haben Wahl-, Besitz- und Scheidungsrecht, aber die tiefsitzende Vorstellung, die Frau sei minderwertig, ja sogar die Quelle alles Bösen, konnte nicht aus den Köpfen getilgt werden. Und zwar aus weiblichen Köpfen ebenso wenig wie aus den männlichen Köpfen! Vermeintliche Frauenrechtlerinnen merken nicht, wie sie selbst bis heute das uralte, von frühen Kirchenvätern geprägte Ideal der vermännlichten Jungfrau verinnerlicht haben und munter weiterpropagieren. Frauen wird eingebläut, sie könnten und dürften stark sein (so lange, bis sie selbst glauben, daß sie es auch MÖCHTEN)! Es wird ihnen eingebläut, sie bräuchten keine Kinder zu bekommen, sondern hätten die Freiheit, Mathematik und Physik zu studieren! Es wird ihnen eingebläut, sie hätte die Freiheit, mikroskopisch kurze Miniröcke zu tragen und (so sie denn einmal in die sogenannte Mutterfalle geraten sind) auch noch die ganze Familie zu ernähren! O ja, die Frauen haben heute die Freiheit, sich doppelt- und dreifach belasten zu lassen und sich obendrein immer noch minderwertig zu fühlen, wenn sie den Anforderungen nicht gewachsen sind... Niemals aber wird den Frauen einfach zugestanden, SO ZU SEIN, WIE SIE WOLLEN. Womöglich nicht stark - sondern empfindlich, sensibel, mütterlich, anlehnungsbedüftig... peinlich erscheinen diese Eigenschaften geradezu! Frauen, die frauentypische Berufe ergreifen, wird suggeriert, sie hätten sich wohl noch nicht ganz von den Klischees befreit und hätten wenig Selbstbewußtsein. Denn wirklich angesehen sind nach wie vor MÄNNLICHE Eigenschaften, MÄNNLICHE Berufe, MÄNNLICHE Werte.... Was Frauen, früher wie heute, voll und ganz akzeptieren. Verlangt man von ihnen, schwach und unterwürfig zu sein, sind sie schwach und unterwürfig. Verlangt man von ihnen, aufsässig und stark zu sein, so sind sie stark und aufsässig... Nur eins sind sie nie - SIE SELBST. Im christlichen Abendland hat eine Frauenrevolution stattgefunden - doch sie ist gescheitert. Aus dem einfachen, bereits erwähnten Grund, daß es nicht gelungen ist, die tiefverwurzelte Vorstellung von der bösen, verführischen WEiblichkeit zu beseitigen. Diese ist nach wie vor existent. Im christlichen Abendland fand eine Revolution statt - doch TROTZ der christlichen Lehre. Im Islam fand auch eine Revolution statt - und zwar MIT HILFE der religiösen Lehre. Der Koran besagt, daß Mann und Frau und aus einem Wesen geschaffen sind. Dem Koran zufolge ist Eva nicht die Verführerin Adams. Dem Koran zufolge ist das Weibliche nicht der böse Gegenpol zum Männlichen, denn der Koran hat ein anderes Weltbild. Im Islam gibt es keinen Kampf des einen Pols gegen den (bösen) anderen - vielmehr heißt es, alles sei in Paaren geschaffen. Diese Paare sind (so wie in der Philosophie von Yin und Yang) gleichwertig und ergänzen einander. Männlich und weiblich bilden also keine Hierarchie, sondern ergänzen einander. Der Islam gestand der Frau bereits vor 1400 Jahren all die Rechte zu, die sich die Frauen im christlichen Abendland erst in den letzten Jahrzehnten erkämpft haben: Wahlrecht, Scheidungsrecht, Recht auf Besitz, Erbe, freie Wahl des Ehepartners, Recht auf Bildung, gesellschaftliche Aktivität... Eines Tages beklagte sich der spätere Kalif Umar beim Propheten (saws) darüber, daß die Frauen angesichts ihrer vielen neuen Rechte anfingen, rebellisch zu werden. Der Prophet lächelte daraufhin nur.... Das christliche Abendland wird eine neue Revolution der Frauen erleben, die sich dem Islam zuwenden und endlich das Recht einfordern werden, so zu sein, wie sie möchten und wie es ihren Bedürfnissen entspricht - inshaallah! Heike vom Islam Today