Maimuna bint Al-Harit die zwölfte Ehefrau des Propheten Im Jahre 7 n.H. durften die Muslime Mekka für drei Tage besuchen. Die Pilgerfahrt und die Anrufung Allahs der Muslime vor der Kaaba hatten viele Mekkaner beeindruckt. Während sich der Prophet (s.a.s.) in Mekka aufhielt, kam sein Onkel Al-Allas zu ihm mit einer Botschaft von Bura. Diese besagte, daß sie sich dem Propheten (s.a.s.) schenken wollte. Der Prophet (s.a.s.) nahm ihr Angebot an und heiratete sie mit einer Morgengabe von 400 Dirham. Nach einem anderen Bericht hat sie sich selbst ohne Vermittlung angeboten. Sie war Witwe und 26 Jahre alt. Nach der Heirat bekam sie den Namen Maimuna, was Segen bedeutet. Der Prophet (s.a.s.) kehrte mit ihr nach Medina zurück, wo sie ihren Platz im Hause einnahm. Sie war wie Safiya neutral und stellte sich auf keine Seite der Frauen. Erst als Mariam ihren Sohn gebar, stellte sie sich gemeinsam mit den anderen Frauen gegen sie. Nach dem Tode Muhammads (s.a.s.) lebte sie fromm und gläubig und starb kurz nach der ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts n.H. Sie wurde, wie sie es wünschte an dem Ort begraben, wo sie die Ehe mit Muhammad (s.a.s.) einging.