Mariam, Mutter Ibrahims, die elfte Ehefrau des Propheten
Mariam wurde nicht als Mutter der Gläubigen bezeichnet. Sie stammte aus Ägypten und war Koptin. Ihr Vater war Kopte und ihre Mutter eine römische Katholikin. Sie wurde im Jahre 7 n.H. von ihrem König Al-Muqawqas Muhammad (s.a.s.) geschenkt. Sie und ihre Schwester Sherin kamen mit weiteren vier Sklavinnen in Medina an. Der Prophet (s.a.s.) nahm Mariam zu sich. Sie war sehr glücklich, daß sie die Ehefrau des Gesandten Allahs (s.a.s.) wurde. Im Gegensatz zu den anderen Frauen wohnte Mariam allein in einem Haus. Muhammad (s.a.s.) war für Mariam Vater und Bruder, da sie fremd im Lande war. Mariam wurde noch glücklicher, als sie als einzige von allen Ehefrauen, ihm einen Sohn schenkte. Dies führte zu großer Eifersucht aller Frauen des Propheten (s.a.s.). Sie hatte viel darunter zu leiden, insbesondere, da kurz darauf ihr Sohn Ibrahim starb. Ibrahim lebte nicht länger als ein Jahr und nach etwa einem weiteren Jahr verstarb auch Muhammad (s.a.s.). Mariam lebte noch fünf Jahre nach dem Tode Muhammads (s.a.s.) und starb im Jahr 16 n.H .in der Regierungszeit des zweiten Khalifen 'Umar. Sie wurde ebenfalls in Al-Baqiya begraben.