Finde das Thema auch interessant! Bin da auf einige Artikel beim stöbern gestoßen die mir doch zu denken geben. "Malaikas" Beiträge zeigen ja nur eine Seite der Medaille.
Hier noch eine Pressemitteilung der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte):
Frankfurt/M., den 5. Mai 2000. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) gerade erfuhr, droht den Christen Abakar und Djime aus dem Sudan die Hinrichtung, weil sie vom Islam zum Christentum konvertiert sind. Die zwei Christen aus Adikong, an der Grenze zum Tschad, wurden vor einer Woche festgenommen. Sie befinden sich im Gefängnis El Geneina und sollen am Samstag exekutiert werden. Die IGFM appelliert an die Regierung in Khartoum, die Hinrichtung zu verhindern.
In über 60 Ländern der Welt werden Christen diskriminiert oder direkt verfolgt. In islamischen Staaten wie Sudan, Saudi Arabien, Iran, Afghanistan und Mauretanien droht Muslimen die Hinrichtung, wenn sie zum christlichen Glauben konvertieren. Dabei nimmt seit den 90er Jahren die nichtstaatliche Verfolgung von Christen und anderen Religionsangehörigen zu.
Die IGFM fordert die Bundesregierung auf, die nichtstaatliche Verfolgung in der deutschen Asylgesetzgebung zu berücksichtigen. Weiter solle sie sich für die inhaftierten Christen und gegen die Todesstrafe beim "Abfall vom Islam" einsetzen.