so,da bin ich wieder
Also ,meine Geschichte,wie ich zum Islam gekommen bin könnte etwas länger werden...

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Ich versuche,insha´allah nicht allzu sehr auszuufern.
Ich bin noch sehr jung,deshalb wird die Geschichte vielleicht nicht so lang,als wenn ich schon 50 Wäre*g*.
Na gut,also "angefangen " hat es in der Grundschule.Wir hatten eine sehr gute Religionslehrerin,die uns alle Religionen sehr nahe brachte.So besuchten wir eine Moschee,lernten die Schahada(das Glaubensbekenntnis) auswendig(!)und lernten einige Sachen.Von zu Hause aus war ich ohne Religion ,meine Eltern meinten immer,ich solle alleine entscheiden,was mir aber irgendwie fehlte,das war etwas,an das ich glauben konnte.
In den weiteren Schuljahren vergaß ich fast wieder alles und ich interesierte mich für andere belanglosere Dinge.Die Schahada allerdings vergaß ich ,alhamdullilah,nie!
In den Medien und auch in der Oberschule begann ich nur negative Aspekte zu hören und das störte mich,ich konnte aber nie definieren,warum.Aus meinem Bekanntenkreis habe ich nie irgendwas über den Islam gehört,Freunde hatte ich sowieso wenige und zu dieser Zeit übte vor allem der Alkohol einen sehr schlechten Einfluss auf mich aus.
(Den Rest kann ich vernachlässigen,ich will ja nicht allzu sehr ins Detail gehen).All die Jahre war ich immer auf der Suche nach etwas,immer einsam,immer merkwürdig anders.Keine Disco,keine Jungs.
Es begann,als ich in Marokko war und einige "schlechte "Beispiele sah(darunter auch mein marokkanischer Freund):Alkohol,Touristinnen *******,und all das.Ich war irgendwie enttäuscht gewesen,hatte ich mir doch etwas ganz anderes unter einem "islamischen"Land vorgestellt

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Als ich wieder zurück war,begann ich in die Bücherei zu gehen und mir Bücher über den Islam auszuleihen.Hätte ich damals gewußt,daß man besser nur Bücher islamischer Autoren liest,wäre ich wohl erstaunt gewesen,wie unterschiedlicher ein deutscher und ein islamischer Autor über dasselbe Thema schreiben.Heute weiß ich es,alhamdullilah,besser(es gibt natürlich auch deutsche,muslimische Autoren,aber man sollte vorsichtig sein,um nicht "Propaganda" aufzusitzen.)
"Richtiger "Islam wurde mir erst vorgelebt,als ich mit meinem Mann,einem zwar sehr gläubigen,aber auch (mir gegenüber)toleranten Muslim,verheiratet war und ich Tag für Tag sah,wie schön es ist,jemanden beim gebet zuzusehen,zu hören,wie er den Qur´an rezitiert,und vor allem,dieses Gottvertrauen zu sehen.Nicht nur inscha´allah= vielleicht.Sondern ein insha´allah zu hören,das wirklich bedeutet:WENN ALLAH WILL!Durch ihn lernte ich wirklich viel über den Islam,wollte aber,als wir vor dem Imam heirateten,noch nicht konvertieren.Es wäre mir damals heuchlerisch vorgekommen,zu sagen,na gut,dann sage ich die Schahada und dann bin ich eben Muslima.
Ich wollte mich mehr informieren,mehr wissen. In der folgenden Zeit lag dann alles mehr oder weniger brach,erst zum Ende meiner Schwangerschaft begann ich den Qur´an zu lesen und legte ihn auch nicht mehr weg.Ich hatte viele detsche Musliminnen kennengelernt und bewunderte sie,auch,daß sie so selbstverständlich Hidjab trugen.
Dann kam wieder eine Ruhezeit,in der ich mehr mit meinem Kind beschäftigt war.Als ich dann Internetanschluß hatte,begann die aktive Zeit,es gibt ja unendlich viele Islamseiten(ich habe in meinem Merker ungefähr 100!),so lernte ich,konnte Fragen stellen und begann,vor allem vor Nichtmuslimen,den Islam zu "verteideigen".Falsche Beweise und Kommentare zu entlarven und richtigzustellen ist immer noch eine Art Hobby

.Es passierten in der Zwischenzeit ein paar Dinge,die unglaublich klingen und die mich vollends überzeugten,daß alles nicht nur Zufall sein kann,sondern,daß es einen Gott geben MUß.
Ich fastete im Ramadan und begann mich zu fragen,wie ich das(meiner Meinung nach)schwierige Gebet lernen sollte.Es gab in der Moschee so eine Reihe von Heften,in einem war exakt das Pflichtgebet beschrieben(Körperhaltungen und die dazugehörenden Texte).Es war zwar schwierig,am Anfang mit Heft zu beten,aber mittlerweile kann ich alhamdullilah alles auswendig.Und zu lernen gibt es ja immer etwas

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Gottvertrauen,wie mein Mann es hat,habe ich leider immer noch nicht,ich glaube,es gibt aber immer wieder Kleinigkeiten,bei denen ich sehe,daß mein Iman(Glaube)noch nicht stark genug ist.Insha´allah kann ich dies aber in Zukunft ändern,durch Qur´anlesen,Du´a (Bittgebete)und Vertrauen auf Allah(swt).
So,ich hoffe,es war euch nicht zu lang(weilig).Über mein eigenes Leben kann ich immer mich schlecht ausdrücken,insha´allah habt ihr dafür Verständnis.
assalamu alaikum w/r w/b und ciao