Der Islam hat mich auch schon in meiner Schulzeit sehr fasziniert, obwohl ich die letzten 7 Schuljahre eine Klosterschule besuchte. Meine Eltern und auch die Lehrerinnen (ordensschwestern) konnten dies nie verstehen. Ich hatte eine muslimische Freundin und habe mich auch in ihrer Familie immer sehr wohlgefühlt. Die Kath. Kirche war fremd für mich. In meinen erstne Berufjahren verlor ich dann das Interesse an der Religion, bist ich dann während meiner Babypause in ei einem Stadtteilzentrum mit hohen Ausländeranteil jobte. Die Faszination des Islams wirkte wieder. Warum weiß ich nicht. Vielleicht die bedingungslose Unterwerfung vor Gott, eine Religion, bei der sich die Männer nicht schämen sich vor Gott zu beugen und niederzuwerfen, etwas das in unserer westlichen Welt nur wenige öffentlich machen. Es ist ja schon peinlich zuzugeben, daß man in die Kirche geht ,...
So war ich zimlich häufig in einer der Moscheen hier.
Doch als es mir eines Tages psychisch sehr mies ging, und ich mit meinen Problemen alleine nicht mehr fertig wurde, hat es mich doch wieder zu dem Glauben meiner Kindheit gelenkt. Die Stille einer Kirche, die Lichter, es ist anderes Gefühl als in einer Moschee und plötzlich das Gefühl, es gibt doch mehr als nur diese Welt, ob es nun Gott, Allah , Jahwe, oder sonst auch heißen mag.