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Frauenrechte und Islam #46072
26/05/2003 20:02
26/05/2003 20:02
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline OP
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Frauenrechte und Islam, ein nie endendes Thema. So viele Vorträge über "Frau im Islam" gab es schon und so viele Broschüren schrieben Muslime darüber. Die westliche Gesellschaft greift aber immer wieder, in einen ausgehungerten Zustand, das Thema auf. Will die Gesellschaft die islamischen Vorschriften der muslimischen Frau nicht verstehen, oder ist das Thema so komplex und schwierig zu verstehen. Mit dieser Broschüre wollen wir all diejenigen Ansprechen, denen es bis jetzt nicht deutlich vermittelt wurde. Diejenigen, die es nicht verstehen wollen, können wir auch nicht helfen.

Allah der Allwiesende und Schöpfer, hat alles nach bester Sorgfalt und im Einvernehmen mit der Natur in bester Harmonie erschaffen. So schuf ER Adam als Mann und aus ihn schuf ER Hava (Eva) seine Frau. Warum Gott diese Hierarchie bzw. diese Reifenfolge, mit all den folgen für die Gesellschaft, machte, das bleibt Gottes Ratschluß. Eines Tages werden wir mal vor IHN stehen, wenn wir es dann noch für nötig halten, können wir den Herrn am Tages des Gerichtes ja fragen. Bis dahin jedoch sollten wir den Sachverhalt so gut es uns Möglich ist, darlegen.

Sure 30/2 Vers 21/223

Und es gehört zu Seinen Zeichen, daß ER für euch Gefährten erschaffen hat aus euch selbst, damit ihr ruhe in ihnen findet, und ER hat Liebe und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Wahrlich, darin sind Zeichen für Leute, die nachdenken.

Eure Frauen sind für euch (wie) ein Feld (das ihr bestellt), darum kommt zu eurem Feld wann und wie ihr wollt...

Der Prophet kam in einen Zeitalter, wo man den Frauen jegliche Rechte und Beteiligungen am gesellschaftlichen Leben nahm. Zur Abschließenden Zeit der Menschepoche, (der Jüngste Tag naht) gab Gott den Propheten Muhammed (a.s.s.) Weisung bekannt, mit denen die Gemeinschaften bis am Ende aller Tage, zurechtkommen können. Die Grundlegende Stellung der Frau veränderte sich, gegenüber den früheren Offenbarungen kaum. Nur die Menschheit hat sich aus alle dem nichts gemacht, und die Frauen so behandelt, als seien sie des Mannes Eigentum.

Auch die Stellung der Frau ist ein Bedürfnis Gottes gewesen, welches wieder ins richtige Licht gerückt werden sollte. Wie auch andere Glaubensinhalte in Laufe der Zeit verändert wurden oder vergessen worden sind, so auch die Stellung der Frau. Der Qur‘an, als Abschluß der Offenbarungen an die Menschheit, bringt ein Frauenbild, was Gott für den menschen vorhergesehen hat, das die beiden Geschöpfe in Liebe und Harmonie bis zum Jüngsten Tag zusammen leben können. Nachdem ja Gott der Allwiesende ist, und auch die Zukunft kennt, kann die Menschheit mit dem Geboten bis zum Jüngsten Tag leben.

Die heutige westliche Gesellschaftsform fühlt sich allen anderen Gesellschaftsformen überlegen, mit der Begründung:

der Gleichstellung zwischen Mann und Frau erreicht zu haben. Jedoch haben ihre Idealvorstellung bei weiten das Ziel verfehlt. Die Frau hat sich einen harten Kampf um ihre Würde, Ehre, und für das, für was sie Gott geschaffen hat, Ersatz aufbrummen lassen. Auf den ersten Blick, könnte man wirklich meinen, die Frau im Westen hat eine Stellung erreicht, die sie vorher und wohl auch nachher nie erreichen könnte. Doch bei genaueren Hinsehen, bröselt die Mauer der Gleichstellung mit dem Mann. Eine Gleichstellung mit dem Mann hat die Frau nie erreicht. Was sich geändert hat, ist die Rolle im täglichen Leben der Frau.

Gott hat die Frau mit mehr Gefühlen und Hingabe erschaffen als dem Mann. Die westliche Gesellschaft verlangt aber von den Frauen ihre Empfindungen beiseite zu legen. Darunter leidet aber die ganze Gesellschaft. Den die Frau ist ein Teil der Gesellschaft, mit gewiesen Aufgaben, die nun mal, nur ihr Zufallen und nicht dem Mann. Auswirkungen, der Veränderungen, in der westlichen Gesellschaft sind unübersehbar.

Die Neue Rolle der Frau: Haushalt führen; Geld mitverdienen; Kinder großziehen; handwerkliches Geschick zu Tage legen; politische Entscheidung treffen; sexuelles Auftreten zu Tage bringen; usw.

Die Konsequenz können wir alljährlich in den Zeitung lesen.

Das ist also der Preis, den die Frauen und die Gesellschaft für ihre Gleichstellung bezahlen. Wird den der Mensch nie aus seinen Fehlern lernen? Welche große Errungenschaft priesen die Politiker in den 70er Jahren wegen der Flurbereinigung an. Flußläufe wurden begradigt, Landschaften umgestülpter, Tieren wurde der natürliche Lebensraum genommen. Und heute, hat man eingesehen, das der Eingriff des Menschen ein großer Fehler war. Landschaften versucht man wieder so zu gestalten wie sie vorher waren, Flüsse werden wieder in ihren früheren Zustand versetzt. Wann wird die Menschheit an ihre Geschichte versuchen zu drehen? Dabei haben wir es so einfach. Allah teilt uns doch schon in seiner Heiligen Schrift mit, wie wir am besten auskommen können, ohne das wir dabei Zerstört werden.

Wie sieht es dann im Islam aus,

das Leben der Frau in der Gesellschaft?

In den meisten Familien stimmt die Harmonie noch. Äußerlich gesehen, geht der Mann seiner Arbeit nach, um für den Unterhalt seiner Familie aufkommen zu können, während die Frau sich um den Haushalt und teilweise um die Kinder kümmert. Das ist eine Rolleneinteilung, wie sie von Gott den beiden Menschen mit auf dem Weg gegeben wurde.

Diese Aufgabenteilung schließ aber nicht gleichsam einen Ehepartner von der Gesellschaft aus. Ihren privaten Interessensanlagen steht dadurch nichts im Weg. Gehen die beiden nun mal gerne ins Kino, so sollen sie doch ins Kino gehen. Was hindert sie daran? Bestimmt nicht die Rollenverteilung! Allerdings ist eins der westlichen Gesellschaft fremd: die Art, wie Muslime ihre Freizeit verbringen.

Hierzulande ist man gewöhnt, das alle Freizeitangebote gemischt ablaufen. Bei den muslimischen Ehepaaren ist das schon anders. Ein wichtiges Element ist die Eifersucht, die andere Gesellschaftsformen so ziemlich abgebaut haben. Bei uns hier prahlt man gar mit seiner Freundin oder Frau, das ein fremder den Eindruck erleben muß, die ist Freiwild. Eifersucht ist aber ein gesunder menschlicher Aspekt. Trägt man der Eifersucht genug Rechnung entgegen, so kann es zu keinen Dramas kommen.

Daher gehen die islamischen Familien andere Wege der Freizeitgestaltung als die Nicht-Muslime. In Europa fällt es natürlich muslimischen Familien schwer, ihre Freizeit sinnvoll und unter Beachtung islamischer Gebote bzw. Verbote zu Gestalten. Das gemischtsein von Mann und Frau ist da weniger ein Problem, als mehr die Angebote die ganz offensichtlich im Bereich der Sünde eintreten. Wo kann man hier schon Angebote wahrnehmen, wo es kein Alkohol gibt und keine halbnackten Menschen herrumlaufen. Das führt dazu, das sich die Muslime in unserer Gesellschaft ausschließen.

Da kommt dann gleich der Vorwurf auf: In den Land wo man lebt, da sollte man sich auch anpassen. So weit dabei kein Gottesgebot übertreten werden, ist das auch kein Problem. Nur die Gesellschaft im Westen, hat ja selber ihre religiösen Gebote über Bord geworfen, und verlangen dies von den anderen auch. Wir Muslime wollen aber unsere Gottesgebote nicht aufgeben. Wir sehen darin den Untergang der Menschheit. Es gebe genug zum Aufzählen, die der Westen über Bord geschmissen hat.

Die Frau hat es in der islamischen Gesellschaft sehr einfach und schön. Der Mann ist verpflichtet, der Frau und den Kindern ein angemessenen Unterhalt zu gewährleisten. Die Frau darf nicht zur Arbeit gezwungen werden. Selbst wenn das Einkommen des Mannes nicht ausreichen sollte. Das ist dem Mann sein Problem, welches er auch lösen muß. An das Vermögen der Frau darf der Mann sich nicht heran machen. Im Falle einer Erbschaft, erbt der Mann zwar einen größeren Teil als die Frau, dafür muß der Mann auch das geerbte für die Familie aufwenden, wehrend die Frau ihren Erbteil ganz für sich alleine behalten darf. Wer ist wohl hier der lackierte?

Ist die Frau krank, oder wegen körperliche Gebrechen nicht fähig den Haushalt zu führen, oder sich um die kleinkinder zu kümmern, so hat sie Anrecht auf Haushaltshilfe. Der Mann aber, wenn er Krank ist, steht alleine dar, und muß schauen wie er seine arbeit verrichten kann. Wenn die Frau aus irgendeinen Grund ihr Baby keine Muttermilch gegeben kann, so muß der Mann sich um Ersatz kümmern, die Frau ist in diesem Fall, von ihrer Aufgabe das Baby zu stillen, befreit. Selbst in der Zeit des Trennen‘s oder nach der Scheidung geniest die Frau Rechte, die sie vor dem Untergang bewahren.

Welche Religion, geschweige denn Gesetzt, räumt der Frau solche Rechte ein?

Die Frau hat dafür gegenüber ihren Mann und der Familie pflichten wahrzunehmen. In erster Linie soll sie den Haushalt führen und die Kinder großziehen. Der Mann ist natürlich aufgerufen, auf Grund des Vorbildes vom Propheten Muhammed (a.s.s.), seiner Frau im Haushalt zu helfen.

Wenn es die familiärere Situation zu läßt, kann die Frau auch Arbeiten gehen. Wenn die Frau arbeiten geht, darf es nur ihr ausdrücklicher Wunsch sein, der sie zur Arbeit veranlaßt. Keinesfalls darf der Mann seine Frau drängen, eine Arbeit aufzunehmen. Das Geld was die Frau durch die Arbeit verdient, gehört ausschließlich ihr alleine. Der Mann hat kein Anspruch auf das Geld. Wenn es seine Frau für den Haushalt ausgeben will, so darf es nur ihre freie Entscheidung sein.

Bei der Berufswahl hat der Mann natürlich ein Mitsprache recht. Es können nur solche Berufe sein, wo der Ehemann auch sicher sein kann, das seine Frau nicht am Arbeitsplatz belästigt wird. Für die Aufnahme einer Arbeit der Frau sollte der Mann auch einverstanden sein. Geht die Frau arbeiten und der Mann ist dagegen, fördert es nur Streit, was im schlimmsten Fall eine Scheidung nachsich ziehen kann. So etwas sollte allerdings vermieden werden.

Um den Hausfrieden zu gewährleisten, hat Gott auch eine Hierarchie im Familienleben geschaffen. Wenn es bei Meinungsverschiedenheiten keine Einigung gibt, so soll die Frau dem Manne nachgeben, um die Ehe nicht zu gefährden.

Sure 4 Vers 34

Die Männer sind die Verantwortlichen für die Frauen, weil Gott den einen von ihnen mit mehr Vorzügen ausgestattet hat als die anderen und weil sie von ihren Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen jene, die demütig ergeben sind, die in Abwesenheit das –bewahren, was Gott ihnen zu bewahren aufgab. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, haltet euch fern von ihren Liegestätten und straft sie. Und wen sie euch gehorchen, dann trachtet nach keinem anderen Mittel gegen sie. Wahrlich, Gott ist der Erhabene, der Allerhöchste.

Das Strafen, was in dieser Ayet (Vers) vorkommt wird gerne von den Orientalisten als schlagen wiedergegeben. Es gibt jedoch andere Strafen auch als nur Schlagen. Die islamische Lehre verbietet zwar den Manne nicht, als letztes Mittel Schläge einzusetzen, doch ist dies eine Möglichkeit, die schon der Prophet angeprangert hat und die nicht beste Lösung ist.

In einen Hadith heißt es dazu:

Der Prophet sagte: Ist es für einen von euch wirklich möglich, seine Frau zu schlagen, als wäre es eine Sklavin, und dann am Abend zu ihr zu gehen?

Jetzt braucht die westliche Gesellschaft nicht gleich den Finger heben und sagen: habe ich doch gewußt, das der Mann seine Frau schlagen darf.

Es ist das Gesetz des stärkeren, das der Stärkere sich über das schwächere Wesen hermacht. Diesen Aspekt finden wir in jeder Gesellschaftsform. Der Islam schränkt aber diese Möglichkeit des schlagen sehr ein. Aufgrund des vorbildlichen Lebens unseres Propheten Muhammed (a.s.s.) soll der Mann das schlagen nur in den äußersten Fällen anwenden, und wenn er schlägt, dürfen nur gewisse Körperteile geschlagen werden. Wenn ein Muslim seine Frau schlägt, so ist das immer eine schlechtes Handlung und ein Zeichen, das er für seine Frau nicht genug Geduld aufbringen kann.

Wie viele Frauen werden in der modernen westlichen Gesellschaft von ihren Männern geschlagen? Gedanken los schlagen sehr viele Ehemänner auf ihre Frauen ein, wegen Lappalien. Da nimmt der Mann keine Rücksicht mehr wo er hinschlägt. Das schlagen ist in Deutschland keine Seltenheit, obwohl die Frau gegen ihren Mann vor Gericht klagen könnte. Da seltsamer Weise zeigen die Frauen ein Schamgefühl und nehmen die Schläge ihrer Männer hin. Viele werden von ihren betrunken Ehemännern geschlagen. Weis Gott viele Männer Abend für Abend ihre Frauen schlagen.

In den islamischen Familien ist das schlagen eine Ausnahme, in der modernen westlichen Gesellschaft gehört dies zum Alttag. Auch wenn Sie, liebe Leser, dies nicht gerne hören, bzw. wahr haben wollen. Doch das ist Tatsache. Der Islam sieht unter gewissen Umständen Strafen vor, die wo von Nicht-Muslimen heftig kritisiert werden, aber dabei vergessen sie, daß das erlaubte, was sie anprangern, bei ihnen aber auch praktiziert wird.

Wir Muslime sind uns noch einer Tatsache bewußt: Die Rechenschaft vor Gott! Alles tun und alles Handeln, was wir machen, dafür müssen wir vor Allah Rechenschaft ablegen. Die Frau, die von ihren Mann schlecht behandelt wird, mag die Rechenschaft vor Gott, als ein kleiner Trost erscheinen, doch wenn auch sie das Jenseits erreicht hat, wird sie doch froh sein, über jede Erleichterung, die sie bekommen wird, wegen der schlechten Behandlung auf dieser Welt.

Die Stellung der Frau, wie sie im Islam durch Allahs Gnaden vorgegeben wird, ist die beste Art, das die Menschen alle zufrieden Leben können. Der schrei gegen die islamischen Gebote ist im Westen sehr groß, doch alternativen zu Allahs Geboten konnten sie nicht zustande bringen. Die Frau in der westlichen Gesellschaft wird sich einfach selbst überlassen, ohne dabei die Konsequenzen zu beachten. Freiheit um jeden Preis. Doch welche Freiheit hat die Frau im Westen erreicht?

Wenn hier kleine Mädchen erwachsen werden, müssen sie schon gegen ihre natürlichen Veranlagungen kämpfen. Frühauf lernen die jungen Mädchen, sich schon anzubieten. Immer auf der Suche, die schönste und die coolste zu sein, so kämpft sie sich durchs Leben. Erfahrungen zum anderen Geschlecht werden gesammelt, denn es ist ja unmöglich, wenn man später eine Beziehung eingeht, und dann keine Erfahrung vorweisen kann.

Die natürlichen Triebe, die Gott den Menschen mitgegeben haben, werden so manipuliert. Um Erfolg zu haben, greifen viele junge Menschen zu Suchtmitteln. Das lockert die Stimmung und hebt die Hemmung auf. Hauptsache man ist cool und kommt bei den anderen an.



Viele Ehen sind schon zerstört worden, wegen Alkoholprobleme?

Die islamischen Familien bleiben von solchen Erscheinungen verschont. Aber auch nur solange sie an den Qur‘an und die vorbildliche Lebensweise des Propheten Muhammed (a.s.s.) festhalten.

Die muslimische Frauen, brauchen sich nicht herauszuputzen; sie brauchen keine alkoholischen Getränke zu sich nehmen um ihre Hemmungen abzubauen; sie brauchen nicht auf cool zu machen, das sie bei jemanden ankommen.

Die muslimische Frau wird so genommen wie sie ist, sie braucht sich nicht zu verstellen, um in der Gesellschaft angenommen zu werden. Mag sie schön sein oder nicht, sie braucht keine Angst zu haben, als alte Jungfrau zu sterben.

Wenn man gegen Gottes Gebote, seine Stimme erheben will, so muß man es erste mal besser machen. Nicht nur kritisieren, sondern alternativen bringen. Doch das wird dem Menschen nie gelingen. Wie will der Mensch es besser wissen, als DER, DER die Menschen erschaffen hat. Möge Gott uns Verstand geben.

Zusammengestellt von: Halid B.
mailto:enfaal@gmx.de
http://www.enfal.de/frauges.htm

Re: Frauenrechte und Islam #46073
27/05/2003 23:32
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Also ich habe lange nicht mehr so einen miesen Artikel über die Stellung der Frau im Islam gelesen. Bei dieser Form der Schwarz/Weiß-Malerei und teilweise haarsträubende Begründungen müßten sich eigentlich alle Frauen an den Kopf fassen (egal ob christl. oder mosl.)! [nixweiss1]

Re: Frauenrechte und Islam #46074
28/05/2003 08:43
28/05/2003 08:43
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline OP
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Hallo Alexandra,

ich gebe dir völlig Recht, deshalb habe ich ihn auch rein gestellt weil ich mich auch aufgeregt habe, und es euch einfach mal lesen lassen wollte.

Was im Netz so alles steht es ist echt wahnsinn.

Claudia

Re: Frauenrechte und Islam #46075
18/06/2003 23:56
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". Möge Gott uns Verstand geben"

Hätte Gott gewollt das der Mensch Verstand hat, hätt er er ihm welchen gegeben, aber dann gäbe es keine Religionen.

Re: Frauenrechte und Islam #46076
18/06/2003 13:19
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der text passt aber zu 100% zu der person die für das forum www.enfal.de verantwortlich ist, denn die ganze seite kann man schon fast als fundi seite bezeichnen.

Re: Frauenrechte und Islam #46077
18/06/2003 13:31
18/06/2003 13:31

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ich kann das nicht richtig durchlesen, ich habe beim Überfliegen schon einen erhöhten Pulsschlag gekriegt, v.a. zum Thema Schlagen: Der muslimische Mann hat wenigstens einen Grund, seine Frau zu schlagen...*KOTZ* [Enttäscht]

Re: Frauenrechte und Islam #46078
18/06/2003 14:36
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@Katja,

hast Du gewusst wie unserer Prophet (Saws) seine Frauen geschlagen hat?
Er hat ein Stück Asche auf sie geworfen. Weshalb? Es ist die Gestik, die zählt und damit wolle er zeigen wie wütend er auf sie war.
[hammer]

Re: Frauenrechte und Islam #46079
18/06/2003 14:46
18/06/2003 14:46

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Tolle Gestik, seinen Frau(en!!!) was auch imemr auf den Kopf zu kippen...Hut ab!

Re: Frauenrechte und Islam #46080
18/06/2003 14:54
18/06/2003 14:54
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@katja

worüber willst du reden? hast Du mit unserer Religion ein Problem?? was willst du überhaupt??
Wie wärs mit Fragen, wie "warum" und "weshalb", oder "welche Begründung könnte dahinter stecken"??
Auch Fragen, Anregungen und Kommentare müssen oberhalb eines gewissen Niveau stehen !!!

Re: Frauenrechte und Islam #46081
18/06/2003 14:56
18/06/2003 14:56

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Saladin, worüber willst Du reden?
Wenn ich sage, ich finde es eine unakzeptable Sache, Frauen zu schlagen, kommst Du mir damit, der Prophet habe ihnen nur Asche über den Kopf gekippt. So what?
In dem Punkt habe ich kein Problem mit Eurer Religion, sondern damit, wie sie von den Männern interpretiert und gnadenlos für ihre Zwecke missbraucht wird.

Und vor allem habe ich ein Problem damit, Berichte wie den obenstehenden unkommentiert stehen zu lassen. Und zu meinem größten Entsetzen sind es immer wieder die Frauen, die das dann auch noch unhinterfragt übernehmen.

Re: Frauenrechte und Islam #46082
18/06/2003 14:59
18/06/2003 14:59
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also doch reformbedürftig???? wenn ich das so lese bekomme ich doch wirklich den eindruck, unsere westliche gesellschaft ist mega frauenfeindlich......und überhaupt recht verwerflich

Re: Frauenrechte und Islam #46083
18/06/2003 15:07
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und dann wieder dieses typische "hast du ein problem mit unserer religion". warum immer gleich diese verteidigungsposition? darf man kritisiern oder nicht?

Re: Frauenrechte und Islam #46084
18/06/2003 15:13
18/06/2003 15:13

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ja, ne? aber typischer finde ich noch den Satz:
Zitat:
was willst du überhaupt??

@ Saladin: Tja, was will ich überhaupt? Mal mit einem Muslimen diskutieren, ohne sowas vorn Latz geknallt zu kriegen. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt.

@Ariane: Du zählst nicht! Weisst Du ja, bist ja schandhaft!
[Breites Grinsen] [Breites Grinsen] [Breites Grinsen]

Re: Frauenrechte und Islam #46085
18/06/2003 15:17
18/06/2003 15:17

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Hallo zusammen und assalamu aleikum

Zitat:
unhinterfragt übernehmen.

Ja ja, immer der gleiche Spruch: wir Muslime würde nicht denken und alles unhinterfragt übernehmen. Ich sag dir mal was Katja. Wir Muslime machen uns sicher viel mehr Gedanken über unsere Religion als so manch anderer über die seinige, da wir bemüht sind, alles richtig und nach dem authentischen Islam zu machen und dazu muß man zuallererst einmal seinen Verstand einsetzten und sich Wissen aneignen indem man nach authentischen Quellen und Beweisen für alles suchen und nicht einfach irgendjemand hinterherhammelt. Das, was ein Muslim praktiziert (gebet, Fasten, Feste etc. )dafür kann er dir in der Regel auch einen Beweis aus dem Qur'an oder aus der Sunna vorlegen! Und wie sieht es auf der Gegenseite aus? Liefere mir doch mal bitte authentische Beweise aus christlichen Quellen für das Weihnachtsfest etwa, für die Existenz eines Pabstes, Mönchtum, Trinität etc!!! Das sind nur einige Dinge von vielen, die von den meisten Christen praktiziert werden, ohne dass sie das religiös beweisen können. Da möchte ich mal echt wissen, wer hier denn unüberlegt handelt bzw. irgendwem unüberlegt hinterherrennt.
Das gleiche Phänomen sieht man doch auch, unabhängig von Religion in dieser Gesellschaft: wenn man sieht, wie hier die Menschen irgendwelchen Trends und Strömungen nachlaufen, muß man sich schon fragen, ob sie das denn allles gut durchdacht haben....

Katja, wenn du Interesse an einer ernsthaften Diskussion über den Islam hast, bzw. Fragen beantwortet haben möchtest oder Erklärungen suchst, so können wir hier gerne diskutieren. Falls du dich aber weiterhin auf bissige Kommentare beschränken willst oder irgendwelche Probleme mit dem Islam hast, so erübrigt sich wohl eine weitere Diskussion...

Ich muß jetzt leider gehen
LG
Amina

Re: Frauenrechte und Islam #46086
18/06/2003 16:03
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Gut ihr seid bemüht immer alles richtig zu machen und studiert dafür den koran und eignet euch das dafür nötige wissen an. leider habe manchmal den eindruck es geht bei diesen auseinandersetzungen mehr um das was ist falsch und richtig weniger um das warum, wieso und weshalb. übrigens möchte ich ganz nebenbei erwähnen das auch ich von geburt an moslem bin und mich mit dem islam und dem koran auskenne, aber nicht danach lebe, da ich einen liberalen vater hatte, der mir gestatte mich frei zu entwickeln und mich zu bilden. und wenn ich den text lese, den claudia hier gepostet hat, dann überkommt mich das kalte grauen. immer wieder verlangen wir moslems toleranz und akzeptanz, aber man kann nur das ernten was man gesäet aht.......

Re: Frauenrechte und Islam #46087
18/06/2003 18:08
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline OP
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Airforce dein letzter Beitrag ist sehr gut geschrieben und ich denke das sind auch oft die Punkte, die den Menschen die sich nicht groß mit Religionen beschäftigen, die Vorurteile verstärken läßt.

Frauen schlagen, egal was über den Kopf geschüttet wird, warum muß das sein? Haben nicht alle Frauen Rechte, egal welcher Religion sie angehören, und sie haben auch alle die gleichen Rechte?

Claudia

Re: Frauenrechte und Islam #46088
18/06/2003 22:49
18/06/2003 22:49
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Röschti Graben in Heidiland
Hallo Claudia, danke für die Bumen [Lächeln]

Hier meine ganz persönlichen Gedanken zu diesem Text. Ist ein bisserl lang geworden, aber ich kann und will sowas nicht unargumentiert stehen lassen.

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Frauenrechte und Islam, ein nie endendes Thema. So viele Vorträge über "Frau im Islam" gab es schon und so viele Broschüren schrieben Muslime darüber. Die westliche Gesellschaft greift aber immer wieder, in einen ausgehungerten Zustand, das Thema auf. Will die Gesellschaft die islamischen Vorschriften der muslimischen Frau nicht verstehen, oder ist das Thema so komplex und schwierig zu verstehen. Mit dieser Broschüre wollen wir all diejenigen Ansprechen, denen es bis jetzt nicht deutlich vermittelt wurde. Diejenigen, die es nicht verstehen wollen, können wir auch nicht helfen.
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Allein in diesem 1. Absatz stört mich die Arroganz, mit der indirekt behauptet wird, dass man denen die es nicht verstehen wollen, eh nicht helfen kann. Warum muss ich was verstehen, was für die Gesellschaft in der ich lebe nicht logisch ist? Bin ich deshalb ein dummer Mensch? Wollen den die anderen unseren gesellschaftlichen Werte verstehen? Machen sie denn die anderen die Mühe sich mit unserer Denkweise auseinander zu setzen? Ich glaube die westliche Gesellschaft hat nun wirklich besseres zu tun als ich ständig und immer wieder auf die Stellung der Frau im Islam zu stürzen.
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Allah der Allwiesende und Schöpfer, hat alles nach bester Sorgfalt und im Einvernehmen mit der Natur in bester Harmonie erschaffen. So schuf ER Adam als Mann und aus ihn schuf ER Hava (Eva) seine Frau. Warum Gott diese Hierarchie bzw. diese Reifenfolge, mit all den folgen für die Gesellschaft, machte, das bleibt Gottes Ratschluß. Eines Tages werden wir mal vor IHN stehen, wenn wir es dann noch für nötig halten, können wir den Herrn am Tages des Gerichtes ja fragen. Bis dahin jedoch sollten wir den Sachverhalt so gut es uns Möglich ist, darlegen.
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Das Gott zuerst den Mann erschuf und dann die Frau aus dem Manne, heißt für mich persönlich noch lange nicht, dass die Frau dem Manne untergeordnet ist.
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Sure 30/2 Vers 21/223
Und es gehört zu Seinen Zeichen, daß ER für euch Gefährten erschaffen hat aus euch selbst, damit ihr ruhe in ihnen findet, und ER hat Liebe und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Wahrlich, darin sind Zeichen für Leute, die nachdenken.
Eure Frauen sind für euch (wie) ein Feld (das ihr bestellt), darum kommt zu eurem Feld wann und wie ihr wollt...
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Liebe und Barmherzigkeit, wunderbar, solange es denn auch im realen Leben zur Anwendung kommt. .....darum kommt zu ihr wann und wie ihr wollt... Nein Danke, denn ich möchte als Frau in aller erster Linie mal selbst über mich und meinen Körper bestimmen. Ich vertrete hier die Meinung, dass keine Frau für den Mann parat zu sein hat, wann es ihm passt und wie es ihm passt. Wenn er das möchte, dann sollte er meiner persönlichen Meinung nach besser in ein Bordell gehen, da kann er kommen wann er will und kann dann auch je nach Bezahlung mit der Frau machen was er will.
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Der Prophet kam in einen Zeitalter, wo man den Frauen jegliche Rechte und Beteiligungen am gesellschaftlichen Leben nahm. Zur Abschließenden Zeit der Menschepoche, (der Jüngste Tag naht) gab Gott den Propheten Muhammed (a.s.s.) Weisung bekannt, mit denen die Gemeinschaften bis am Ende aller Tage, zurechtkommen können. Die Grundlegende Stellung der Frau veränderte sich, gegenüber den früheren Offenbarungen kaum. Nur die Menschheit hat sich aus alle dem nichts gemacht, und die Frauen so behandelt, als seien sie des Mannes Eigentum.
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Dieser Absatz widerspricht sich für mich in sich selbst.
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Auch die Stellung der Frau ist ein Bedürfnis Gottes gewesen, welches wieder ins richtige Licht gerückt werden sollte. Wie auch andere Glaubensinhalte in Laufe der Zeit verändert wurden oder vergessen worden sind, so auch die Stellung der Frau. Der Qur‘an, als Abschluß der Offenbarungen an die Menschheit, bringt ein Frauenbild, was Gott für den menschen vorhergesehen hat, das die beiden Geschöpfe in Liebe und Harmonie bis zum Jüngsten Tag zusammen leben können. Nachdem ja Gott der Allwiesende ist, und auch die Zukunft kennt, kann die Menschheit mit dem Geboten bis zum Jüngsten Tag leben.
Die heutige westliche Gesellschaftsform fühlt sich allen anderen Gesellschaftsformen überlegen, mit der Begründung:
der Gleichstellung zwischen Mann und Frau erreicht zu haben. Jedoch haben ihre Idealvorstellung bei weiten das Ziel verfehlt. Die Frau hat sich einen harten Kampf um ihre Würde, Ehre, und für das, für was sie Gott geschaffen hat, Ersatz aufbrummen lassen. Auf den ersten Blick, könnte man wirklich meinen, die Frau im Westen hat eine Stellung erreicht, die sie vorher und wohl auch nachher nie erreichen könnte. Doch bei genaueren Hinsehen, bröselt die Mauer der Gleichstellung mit dem Mann. Eine Gleichstellung mit dem Mann hat die Frau nie erreicht. Was sich geändert hat, ist die Rolle im täglichen Leben der Frau.
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Ich sage jetzt einfach mal ganz frank und frei, dass die westliche Welt stolz sein kann auf die gesellschaftlichen Veränderung im Hinblick auf die Emanzipation der Frau. Denn ich wollte nicht wie um 1800 leben. Eine 100% Gleichstellung wird es nie geben, aber der momentane Stand der Dinge ist meiner Meinung nach gut, was nicht heissen soll, dass es nicht besser ginge. Ich sehe hier auch keine Mauer bröckeln, im Gegenteil, eher sehe ich, dass alte Mauer in Form von Rollendenken und Rollenleben Stück für Stück abegtragen wird.
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Gott hat die Frau mit mehr Gefühlen und Hingabe erschaffen als dem Mann. Die westliche Gesellschaft verlangt aber von den Frauen ihre Empfindungen beiseite zu legen. Darunter leidet aber die ganze Gesellschaft. Den die Frau ist ein Teil der Gesellschaft, mit gewiesen Aufgaben, die nun mal, nur ihr Zufallen und nicht dem Mann. Auswirkungen, der Veränderungen, in der westlichen Gesellschaft sind unübersehbar.
Die Neue Rolle der Frau: Haushalt führen; Geld mitverdienen; Kinder großziehen; handwerkliches Geschick zu Tage legen; politische Entscheidung treffen; sexuelles Auftreten zu Tage bringen; usw.
Die Konsequenz können wir alljährlich in den Zeitung lesen.
Das ist also der Preis, den die Frauen und die Gesellschaft für ihre Gleichstellung bezahlen. Wird den der Mensch nie aus seinen Fehlern lernen? Welche große Errungenschaft priesen die Politiker in den 70er Jahren wegen der Flurbereinigung an. Flußläufe wurden begradigt, Landschaften umgestülpter, Tieren wurde der natürliche Lebensraum genommen. Und heute, hat man eingesehen, das der Eingriff des Menschen ein großer Fehler war. Landschaften versucht man wieder so zu gestalten wie sie vorher waren, Flüsse werden wieder in ihren früheren Zustand versetzt. Wann wird die Menschheit an ihre Geschichte versuchen zu drehen? Dabei haben wir es so einfach. Allah teilt uns doch schon in seiner Heiligen Schrift mit, wie wir am besten auskommen können, ohne das wir dabei Zerstört werden.
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Hier musste ich seht tief Luft holen. Eine Frau hat mehr Emotionen, korrekt, empfinde ich auch nicht weiter als schlimm. Also von mir hat noch keiner Verlangt diese Emotionen beiseite zu legen. Hat das von Euch schon mal jemand verlang? Es ist klar, dass man im Beruf oft erst mal einen klaren Kopf bewahren sollte und nicht aus dem Bauch heraus entscheiden sollte. Allah sei Dank, dass die Frau in der westlichen Welt mehr darf als kochen, waschen, putzen und Kinder bekommen. Die Flurbereinigung mit der gesellschaftlichen Entwicklung gleich zu stellen, ist ein Vergleich so ähnlich wie wenn ich Äpfel mit Birnen vergleiche. Eine Gesellschaft entwickelt sich weiter auf Grund der Wirtschaft und des gesamten Umfeldes in dem sie lebt und nicht weil da jemand sagt du musst jetzt so sein.
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Wie sieht es dann im Islam aus,
das Leben der Frau in der Gesellschaft?
In den meisten Familien stimmt die Harmonie noch. Äußerlich gesehen, geht der Mann seiner Arbeit nach, um für den Unterhalt seiner Familie aufkommen zu können, während die Frau sich um den Haushalt und teilweise um die Kinder kümmert. Das ist eine Rolleneinteilung, wie sie von Gott den beiden Menschen mit auf dem Weg gegeben wurde.
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Harmonie: Schön wenn’s den so ist. Habe leider zu oft das Gegenteil erlebt. Ich rede hier nicht von Binationalen Ehen, sondern von rein Moslemischen Ehen in Moslemischen Ländern.
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Diese Aufgabenteilung schließ aber nicht gleichsam einen Ehepartner von der Gesellschaft aus. Ihren privaten Interessensanlagen steht dadurch nichts im Weg. Gehen die beiden nun mal gerne ins Kino, so sollen sie doch ins Kino gehen. Was hindert sie daran? Bestimmt nicht die Rollenverteilung! Allerdings ist eins der westlichen Gesellschaft fremd: die Art, wie Muslime ihre Freizeit verbringen.
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Auch dem kann ich nicht zustimmen, mag evtl. in den gemäßigten Ländern im Mittelmeerraum zutreffen, aber in den streng islamischen Ländern eher ein Einzelfall. Ich glaube ich darf das pauschalieren, da die Hälfte meiner Familie im Iran lebt und ich oft genug da bin.
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Hierzulande ist man gewöhnt, das alle Freizeitangebote gemischt ablaufen. Bei den muslimischen Ehepaaren ist das schon anders. Ein wichtiges Element ist die Eifersucht, die andere Gesellschaftsformen so ziemlich abgebaut haben. Bei uns hier prahlt man gar mit seiner Freundin oder Frau, das ein fremder den Eindruck erleben muß, die ist Freiwild. Eifersucht ist aber ein gesunder menschlicher Aspekt. Trägt man der Eifersucht genug Rechnung entgegen, so kann es zu keinen Dramas kommen.
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Sorry, aber wer zeigt nicht gerne dass er glücklich ist? Welcher Mann hat nicht gerne eine begehrenswerte Frau und umgekehrt?
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Daher gehen die islamischen Familien andere Wege der Freizeitgestaltung als die Nicht-Muslime. In Europa fällt es natürlich muslimischen Familien schwer, ihre Freizeit sinnvoll und unter Beachtung islamischer Gebote bzw. Verbote zu Gestalten. Das gemischtsein von Mann und Frau ist da weniger ein Problem, als mehr die Angebote die ganz offensichtlich im Bereich der Sünde eintreten. Wo kann man hier schon Angebote wahrnehmen, wo es kein Alkohol gibt und keine halbnackten Menschen herrumlaufen. Das führt dazu, das sich die Muslime in unserer Gesellschaft ausschließen.
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Also die Freizeitgestaltung ist für Muslime in der westlichen Welt schwer. Mag ja sein, aber das weiß ich vorher, oder? Immer wieder verwunderlich: Konvertierte Frauen, bis zum Tag X leben sie ein für westliches Verständnis normales Leben, ab Tag X ist dann das alles auf einmal Sünde. Kapiere ich nicht. Denn wenn mich meine Cousinen und Cousins aus dem Iran besuchen kommen, dann fühlen sie sich frei und beneiden mich. Eigentlich wollen sie am liebsten hier bleiben. Aber nein, in den Augen der europäischen Muslime, die hier in einer Art Soft Islam leben (O-Ton meine Tante 65 Jahre alt, strenggläubig) sind sie eine Schande für den gesamten Islam und beleidigen den Propheten und Allah. All denen die so denken, möchte ich raten mal für eine Zeit in einem streng islamischen Land zu leben. Da hat schon so mancher das Einsehen bekommen.
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Da kommt dann gleich der Vorwurf auf: In den Land wo man lebt, da sollte man sich auch anpassen. So weit dabei kein Gottesgebot übertreten werden, ist das auch kein Problem. Nur die Gesellschaft im Westen, hat ja selber ihre religiösen Gebote über Bord geworfen, und verlangen dies von den anderen auch. Wir Muslime wollen aber unsere Gottesgebote nicht aufgeben. Wir sehen darin den Untergang der Menschheit. Es gebe genug zum Aufzählen, die der Westen über Bord geschmissen hat.
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Bei diesem Abschnitt überfällt mich der blanke Zorn. Religiöse Gebote über Bord geworfen, nein und nochmals nein. Glauben ist was schönes, aber ich lasse mir nicht mein Leben vom Glauben zwanghaft diktieren. Glaube sollte Halt geben etc. aber nie gezwungener Massen, sondern freiwillig. Ausserdem sollen wir uns in molsemischen Ländern ja auch anpassen
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Die Frau hat es in der islamischen Gesellschaft sehr einfach und schön. Der Mann ist verpflichtet, der Frau und den Kindern ein angemessenen Unterhalt zu gewährleisten. Die Frau darf nicht zur Arbeit gezwungen werden. Selbst wenn das Einkommen des Mannes nicht ausreichen sollte. Das ist dem Mann sein Problem, welches er auch lösen muß. An das Vermögen der Frau darf der Mann sich nicht heran machen. Im Falle einer Erbschaft, erbt der Mann zwar einen größeren Teil als die Frau, dafür muß der Mann auch das geerbte für die Familie aufwenden, wehrend die Frau ihren Erbteil ganz für sich alleine behalten darf. Wer ist wohl hier der lackierte?
Ist die Frau krank, oder wegen körperliche Gebrechen nicht fähig den Haushalt zu führen, oder sich um die kleinkinder zu kümmern, so hat sie Anrecht auf Haushaltshilfe. Der Mann aber, wenn er Krank ist, steht alleine dar, und muß schauen wie er seine arbeit verrichten kann. Wenn die Frau aus irgendeinen Grund ihr Baby keine Muttermilch gegeben kann, so muß der Mann sich um Ersatz kümmern, die Frau ist in diesem Fall, von ihrer Aufgabe das Baby zu stillen, befreit. Selbst in der Zeit des Trennen‘s oder nach der Scheidung geniest die Frau Rechte, die sie vor dem Untergang bewahren.
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Hört sich gut an, wenn es denn in der Realität auch angewendet wird.
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Welche Religion, geschweige denn Gesetzt, räumt der Frau solche Rechte ein?
Die Frau hat dafür gegenüber ihren Mann und der Familie pflichten wahrzunehmen. In erster Linie soll sie den Haushalt führen und die Kinder großziehen. Der Mann ist natürlich aufgerufen, auf Grund des Vorbildes vom Propheten Muhammed (a.s.s.), seiner Frau im Haushalt zu helfen.
Wenn es die familiärere Situation zu läßt, kann die Frau auch Arbeiten gehen. Wenn die Frau arbeiten geht, darf es nur ihr ausdrücklicher Wunsch sein, der sie zur Arbeit veranlaßt. Keinesfalls darf der Mann seine Frau drängen, eine Arbeit aufzunehmen. Das Geld was die Frau durch die Arbeit verdient, gehört ausschließlich ihr alleine. Der Mann hat kein Anspruch auf das Geld. Wenn es seine Frau für den Haushalt ausgeben will, so darf es nur ihre freie Entscheidung sein.
Bei der Berufswahl hat der Mann natürlich ein Mitsprache recht. Es können nur solche Berufe sein, wo der Ehemann auch sicher sein kann, das seine Frau nicht am Arbeitsplatz belästigt wird. Für die Aufnahme einer Arbeit der Frau sollte der Mann auch einverstanden sein. Geht die Frau arbeiten und der Mann ist dagegen, fördert es nur Streit, was im schlimmsten Fall eine Scheidung nachsich ziehen kann. So etwas sollte allerdings vermieden werden.
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Die Frau kann arbeiten gehen, aber nur wenn der Mann es genehmigt und nicht genug auch nur dort wo es ihm genehm ist. Merci vielmal kann ich da nur sagen. Auf zurück ins vorige Jahrhundert. Fragt bitte sofort alle Eure Männer ob der Job den ihr macht auch OK für sie ist. Fragt sich wer hier eifersüchtiger ist Moslems oder Europäer, und wer vertraut mehr? Zum Glück bin ich emanzipiert genug um mich jeglicher Anmache im Job selbst zu erwehren.
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Um den Hausfrieden zu gewährleisten, hat Gott auch eine Hierarchie im Familienleben geschaffen. Wenn es bei Meinungsverschiedenheiten keine Einigung gibt, so soll die Frau dem Manne nachgeben, um die Ehe nicht zu gefährden.
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Nur weil erst der Mann und dann die Frau da war? Ist für mich kein Argument.
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Sure 4 Vers 34
Die Männer sind die Verantwortlichen für die Frauen, weil Gott den einen von ihnen mit mehr Vorzügen ausgestattet hat als die anderen und weil sie von ihren Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen jene, die demütig ergeben sind, die in Abwesenheit das –bewahren, was Gott ihnen zu bewahren aufgab. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, haltet euch fern von ihren Liegestätten und straft sie. Und wen sie euch gehorchen, dann trachtet nach keinem anderen Mittel gegen sie. Wahrlich, Gott ist der Erhabene, der Allerhöchste.
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Meine private Lieblingssure!!!! Braucht man nicht zu kommentieren, egal was draus gemacht wird, ob schlagen oder mit Asche bewerfen, oder einsperren oder was auch immer, absolut frauenfeindlich und willkürlich.
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Das Strafen, was in dieser Ayet (Vers) vorkommt wird gerne von den Orientalisten als schlagen wiedergegeben. Es gibt jedoch andere Strafen auch als nur Schlagen. Die islamische Lehre verbietet zwar den Manne nicht, als letztes Mittel Schläge einzusetzen, doch ist dies eine Möglichkeit, die schon der Prophet angeprangert hat und die nicht beste Lösung ist.
In einen Hadith heißt es dazu:
Der Prophet sagte: Ist es für einen von euch wirklich möglich, seine Frau zu schlagen, als wäre es eine Sklavin, und dann am Abend zu ihr zu gehen?
Jetzt braucht die westliche Gesellschaft nicht gleich den Finger heben und sagen: habe ich doch gewußt, das der Mann seine Frau schlagen darf.
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Ja warum sagen dass die Orientalisten wohl????? Zu oft gesehen und erlebt??
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Es ist das Gesetz des stärkeren, das der Stärkere sich über das schwächere Wesen hermacht. Diesen Aspekt finden wir in jeder Gesellschaftsform. Der Islam schränkt aber diese Möglichkeit des schlagen sehr ein. Aufgrund des vorbildlichen Lebens unseres Propheten Muhammed (a.s.s.) soll der Mann das schlagen nur in den äußersten Fällen anwenden, und wenn er schlägt, dürfen nur gewisse Körperteile geschlagen werden. Wenn ein Muslim seine Frau schlägt, so ist das immer eine schlechtes Handlung und ein Zeichen, das er für seine Frau nicht genug Geduld aufbringen kann.
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Also doch, aber immer nur dahin wo es die anderen nach Möglichkeit nicht sehen können.
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Wie viele Frauen werden in der modernen westlichen Gesellschaft von ihren Männern geschlagen? Gedanken los schlagen sehr viele Ehemänner auf ihre Frauen ein, wegen Lappalien. Da nimmt der Mann keine Rücksicht mehr wo er hinschlägt. Das schlagen ist in Deutschland keine Seltenheit, obwohl die Frau gegen ihren Mann vor Gericht klagen könnte. Da seltsamer Weise zeigen die Frauen ein Schamgefühl und nehmen die Schläge ihrer Männer hin. Viele werden von ihren betrunken Ehemännern geschlagen. Weis Gott viele Männer Abend für Abend ihre Frauen schlagen.
In den islamischen Familien ist das schlagen eine Ausnahme, in der modernen westlichen Gesellschaft gehört dies zum Alttag. Auch wenn Sie, liebe Leser, dies nicht gerne hören, bzw. wahr haben wollen. Doch das ist Tatsache. Der Islam sieht unter gewissen Umständen Strafen vor, die wo von Nicht-Muslimen heftig kritisiert werden, aber dabei vergessen sie, daß das erlaubte, was sie anprangern, bei ihnen aber auch praktiziert wird.
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Korrekt, auch in der westlichen Gesellschaft kommt das vor. Hat aber nichts mit der Emanzipation der Frau zu tun. Und Muslime nehmen das schlagen genauso hin gezwungener Massen, wie die westlichen Frauen. Die haben aber wenigstens die Chance sich zu trennen, oder vor Gericht zu gehen.
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Wir Muslime sind uns noch einer Tatsache bewußt: Die Rechenschaft vor Gott! Alles tun und alles Handeln, was wir machen, dafür müssen wir vor Allah Rechenschaft ablegen. Die Frau, die von ihren Mann schlecht behandelt wird, mag die Rechenschaft vor Gott, als ein kleiner Trost erscheinen, doch wenn auch sie das Jenseits erreicht hat, wird sie doch froh sein, über jede Erleichterung, die sie bekommen wird, wegen der schlechten Behandlung auf dieser Welt.
Die Stellung der Frau, wie sie im Islam durch Allahs Gnaden vorgegeben wird, ist die beste Art, das die Menschen alle zufrieden Leben können. Der schrei gegen die islamischen Gebote ist im Westen sehr groß, doch alternativen zu Allahs Geboten konnten sie nicht zustande bringen. Die Frau in der westlichen Gesellschaft wird sich einfach selbst überlassen, ohne dabei die Konsequenzen zu beachten. Freiheit um jeden Preis. Doch welche Freiheit hat die Frau im Westen erreicht?
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Bla, Bla, Bla. Sorry unqualifizierte Aussage von mir, aber was nützt es mir auf Erden wenn mein Mann sich vor Allah rechtfertigen muss und ihn das zu Lebzeiten nicht interessiert?
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Wenn hier kleine Mädchen erwachsen werden, müssen sie schon gegen ihre natürlichen Veranlagungen kämpfen. Frühauf lernen die jungen Mädchen, sich schon anzubieten. Immer auf der Suche, die schönste und die coolste zu sein, so kämpft sie sich durchs Leben. Erfahrungen zum anderen Geschlecht werden gesammelt, denn es ist ja unmöglich, wenn man später eine Beziehung eingeht, und dann keine Erfahrung vorweisen kann.
Die natürlichen Triebe, die Gott den Menschen mitgegeben haben, werden so manipuliert. Um Erfolg zu haben, greifen viele junge Menschen zu Suchtmitteln. Das lockert die Stimmung und hebt die Hemmung auf. Hauptsache man ist cool und kommt bei den anderen an.
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Also, lieber sammele ich meine Erfahrungen früh genug um dann zu wissen was auf mich zukommt. Steht jemand von Euch unter dem Zwang die schönste und coolste zu sein? Ich nicht. Es werden keine natürlichen Triebe manipuliert, sondern sie werden nicht „gewaltsam“ unterdrückt!
Außerdem, finde ich die Einrichtung des vorehelichen Lebens ganz nett, dann kann ich wenigstens meinen Partner kennen lernen und heirate keine Wundertüte mit unbekanntem Inhalt.
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Viele Ehen sind schon zerstört worden, wegen Alkoholprobleme?
Die islamischen Familien bleiben von solchen Erscheinungen verschont. Aber auch nur solange sie an den Qur‘an und die vorbildliche Lebensweise des Propheten Muhammed (a.s.s.) festhalten.
Die muslimische Frauen, brauchen sich nicht herauszuputzen; sie brauchen keine alkoholischen Getränke zu sich nehmen um ihre Hemmungen abzubauen; sie brauchen nicht auf cool zu machen, das sie bei jemanden ankommen.
Die muslimische Frau wird so genommen wie sie ist, sie braucht sich nicht zu verstellen, um in der Gesellschaft angenommen zu werden. Mag sie schön sein oder nicht, sie braucht keine Angst zu haben, als alte Jungfrau zu sterben.
Wenn man gegen Gottes Gebote, seine Stimme erheben will, so muß man es erste mal besser machen. Nicht nur kritisieren, sondern alternativen bringen. Doch das wird dem Menschen nie gelingen. Wie will der Mensch es besser wissen, als DER, DER die Menschen erschaffen hat. Möge Gott uns Verstand geben.
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Nein, keine bitte keine Angst haben als Jungfrau zu sterben, die Familie wird schon einen rechten Mann finden. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich ziehe mich gerne gut an, einem Glas Wein bin ich nicht abgeneigt, aber Hemmungen baue ich damit nicht ab. Und auf cool machen ist eh kindisch.

Mein persönliches Fazit: Ob alles in der westlichen Welt besser ist wage ich zu bezweifeln, aber nach genauem abwägen der Lage fühle ich mich wohl und möchte für nichts auf der Welt tauschen.

Re: Frauenrechte und Islam #46089
18/06/2003 23:00
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Röschti Graben in Heidiland
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Röschti Graben in Heidiland
Ach ja, ehe sich jemand wundert, der Text steht auch 1:1 im Forum von Frau Kern, da ich dort auch schreibe und ich einfach zu faul war alles 2x zu schreiben. Ich habe mich also nur selbst kopiert...Bitte nicht schimpfen. [Breites Grinsen]

LG,
Ariane

Re: Frauenrechte und Islam #46090
19/06/2003 03:52
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… wie ein Splitter in deinem Kopf!

Gnothik Seauton

Wozu willst Du Menschen erklären, wenn Sie nie hinterfragt haben, wieso eigentlich das Symbol Ihres Glaubens der Hinrichtungsort Ihres Propheten sein soll?!

Wozu willst Du Menschen erklären, wenn Sie nie hinterfragt haben, wieso Ihre Zigarettenmarke eigentlich das Symbol der Freude über den Abwurf der ersten Atombombe auf menschliches Leben ist (Lucky Strike)?!

Wozu willst Du Menschen erklären, wenn Sie nie hinterfragt haben, welche Bedeutung "Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis" hat und welches Ziel es immer noch verfolgt?!
….

Weil Sie da sind und weil Sie nicht wegzudenken sind….. WIE EIN SPLITTER IN DEINEM KOPF!!!!

Zitat:
“Kein Menschenwerk ist ohne Fehler. Aber wir bitten Allah , dass unsere Fehler in unserer Homepage geringfügig sein mögen und bitten Allah, zu Dem wir uns in Reue wenden, diese Arbeit von uns anzunehmen und uns dafür unseren Ungehorsam Ihm gegenüber zu vergeben. (amin)“ (ENFAL)
Es ist aus den dümmlich-naiven Beiträgen zu entnehmen, dass sich keiner die Mühe gemacht hat den Index der Site zu lesen, vielleicht wäre dann aufgefallen, dass Autoren der Homepage unzählige Male darum bitten, per Mail Kontakt aufzunehmen, um Unstimmigkeiten, Fragen u. ä. zu beantworten und per Dialogaufbau eventuell zu klären! Bekanntlich wird (wie nahezu immer) der Weg mit dem geringstem Widerstand gewählt, ein Statement im “Paste and Copy“ Verfahren gepostet und just as usual, als Grundlage für die Verurteilung einer gesamten Religion verwendet!

Zitat:
Ich glaube die westliche Gesellschaft hat nun wirklich besseres zu tun als ich ständig und immer wieder auf die Stellung der Frau im Islam zu stürzen.
Zeit für dich aufzustehen und aus deinem Mikrokosmos ungebremst ins Makrokosmos zu fallen!
Es sind nicht die Muslime die ständig Threads eröffnen, um Ihre gedachte, jedoch nie dagewesene konstruktive Kritik an den Islam unter vorgehaltener Hand loszuwerden. Bei all der Kritik, verlieren die Andersgläubigen sämtlichen Bezug zur eignen Religion, falls diese überhaupt vorhanden war. Bei genauer Betrachtung, erscheint die Welt eher zierlich und die Ironie zum weinen nah…

Zitat:
Das Gott zuerst den Mann erschuf und dann die Frau aus dem Manne, heißt für mich persönlich noch lange nicht, dass die Frau dem Manne untergeordnet ist.
Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, der Mann aber ist das Haupt der Frau
Da ich aus deinen sinnlosen Beiträgen entnommen habe, dass Du dich zu den stolzen Mitgliedern der westlichen Gesellschaft zählst, frage ich dich: WIESO DU DICH IMMER WIEDER UND STÄNDIG MIT DER STELLUNG DER FRAU IM ISLAM BESCHÄFTIGST? Da das Gegenteil von Vielfalt bekanntlich die Einfalt ist, würde ich Dir den kostenlosen aber ernst gemeinten Ratschlag geben, dich doch einfach demnächst mit der Bibel zu beschäftigen, explizit den Aussagen von Paulus, da kannste dann die Alice Schwarzer für Mittelbeminderte wesentlich effektiver ins Licht bringen![/QUOTE]
Zitat:
…. darum kommt zu ihr wann und wie ihr wollt … und mich mit dem Islam und dem koran auskenne…
Das einzige womit Du dich auskennst, sind missglückte Versuche witzig zu wirken!
Zwar stimmt es, dass eine Frau Ihrem Ehemann den Beischlaf nicht willkürlich verweigern darf, aber auch hier gilt das Selbige für den Mann. Vor allem ist die Beachtung, dass es nicht keinerlei Gründe für eine Verweigerung gibt, denn diese gibt es sehr wohl!

1. gesundheitliche Gründe
2. psychische Gründe

Das Verbot resultiert ganz einfach aus der Ethik und der Moral die der Islam versucht zu wahren. Anders als uns die “Allgemeinheit“ versucht weiß zu machen, ist die Ehe im Islam eine tiefe Verbundenheit, Ihre Wahrung dient dem Schutz der Gesellschaft. In Ihr sollen Familienmitglieder einen Ort des Frieden und der Geborgenheit finden. Allah (s.a) verbietet deshalb den außerehelichen sexuellen Kontakt, dieser stellt eine Gefahr für eine intakte Familie und somit für die ganze Gesellschaft. Auch verbietet der Islam alles, was zu einem solchen außerehelichen sexuellen Kontakt führen könnte.
Aus den o. g. Gründen ist die willkürliche Verweigerung einer der beiden Ehepartner gegenüber dem anderen auch untersagt. Wenn dieser nämlich nicht dazu kommt, seine sexuellen Triebe auf erlaubter Weise zu befriedigen, besteht die Gefahr der unerlaubten Befriedigung und somit der Bruch einer Ehe!
Das im Islam mehr als nur Rücksicht auf die Gefühle der Ehefrauen genommen werden müssen, wird in einer Hadithe besonders verdeutlich:
“Der beste unter euch ist der, der seine Frau am besten behandelt". (Buchari).

Auch hier bekommst Du von mir den Ratschlag…
Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren. Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann. Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt (1.Kor 7, 3-6) (das Kor steht für Korinther und nicht für Koran)

… dich demnächst nicht IMMER WIEDER UND STÄNDIG MIT DER STELLUNG DER FRAU IM ISLAM ZU BESCHÄFTIGEN!

Zitat:
Dieser Absatz widerspricht sich für mich in sich selbst.
Das einzige was sich widerspricht, ist dein geglaubtes Wissen!

Zwecks Abkürzung meines Statements beginnt und endet die Darstellung mit Adam und Eva.

Der Ausspruch des Paulus: “Adam wurde nicht getäuscht, aber da sich das Weib täuschen ließ, wurde sie sündhaft"
Der heilige Quran: „Und wir sprachen: Oh, Adam, wohne du und deine Frau in dem Garten und esst, von wo immer ihr wollt, nach Herzenslust, aber diesem Baume, dem Baume der Scheidung und Zwietracht (das im Text gebrauchte Wort lautet ‚Shajarah‘, welches sowohl Baum wie auch [Aus-] Scheidung und Zwietracht bedeutet) kommet nicht nahe, damit ihr keine Sünder werdet. Aber Satan ließ sie beide zu Fall kommen und war die Ursache für ihre Verbannung von ihrem bisherigen Aufenthaltsort."

Zitat:
… ich sehe hier auch keine Mauer bröckeln… …Eine Gesellschaft entwickelt sich weiter auf Grund der Wirtschaft und des gesamten Umfeldes in dem sie lebt…
Nicht einmal den Ansatz von Verständnis!
Der bedeutendste Unterschied zwischen Frauen und Männer, ist die emotionale Ansprechbarkeit der Frau. Diese von Allah (s. a.) gegebene Eigenschaft ist als wertvolles Gut zu betrachten, ihre Vernachlässigung schadet in der Tat der Gesellschaft, aber vor allem der Frau selbst!
Durch die emotionale Ansprechbarkeit ist es der Frau möglich nonverbale Kommunikation mit neugeborenen zu führen, ihre Empfindungen sind wesentlich gefilterter, sie dient als Sinnesorgan und beugt familiären und gesellschaftlichen Gefahren vor. Identische Rechte wie sie hier im Westen realisiert werden, nehmen keine Rücksicht auf Unterschiede, temporär geht diese Gabe verloren, das Ergebnis kann jeder anhand von Studien über den Werdegang der Kindeserziehung nachlesen, bei Bedarf poste ich gern einige erschreckende Entwicklungen!

Zitat:
…. sondern von rein Moslemischen Ehen in Moslemischen Ländern
Dein Wissen ist wirklich beeindruckend!! Muss ein ziemlich gläubiges Land sein, wenn es den Status Moslem verdient, Wahnsinn!
Entweder ich übe Kritik an einer Offenbarung, oder aber ich beschränke mich auf Ihre Interpretation und Auslebung, dieses ständige wechseln zeugt von destruktiver Kritik!

Zitat:
Sorry, aber wer zeigt nicht gerne dass er glücklich ist?
Du glaubst also man kann Glück visuell Aufnehmen? Wieso hat der Westen dann weltweit die meisten Fassaden? Ich glaube ich kann das pauschalisieren, mein Ur-Vetter lebt in Deutschland… verrückt!

Zitat:
Ausserdem sollen wir uns in molsemischen Ländern ja auch anpassen
Wir? Wer sind in diesem Zusammenhang wir? Ihr habt eure Gebote nicht über Board geworfen? Dann habe ich eine Frage, die gleichzeitig in beeindruckender Weise die Verknüpfung mit einem anderen Thread herstellt.

Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren. 6 Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Weil es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken. 7 (1.Kor. 6-7)
Wir lesen, es ist Pflicht für eine christliche Lehrerin ihr Haupt zu bedecken, wir lesen ferner Urteile von westlichen-christlichen Richtern, welche das Kopftuch als Symbol für Muslime deklarieren und somit unbewusst eine christliche Pflicht degradieren… funny!
Wie ist dies zu erklären? (rhetorische Frage, komm nicht auf die Idee mir zu antworten!)

Meine private Lieblingssure!!

1. Dies ist keine Sure, sondern eine Aya!
2. Ist es interessant zu wissen, dass keinerlei Bereitschaft zum Dialog, oder zumindest zum verstehen besteht, zeugt von Hochmut, freu dich auf den Fall!

Männer stehen in fester Solidarität den Frauen zur Seite. Angesichts der vielfältigen Gaben, die Gott ihnen gegenseitig geschenkt hat, und angesichts des Reichtums, den sie in Umlauf bringen. Integere Frauen, die offen sind für die göttliche Gegenwart, sind Hüterinnen des Verborgenen im dem Sinn, wie Gott bewahrt. Die Frauen aber, deren antisoziales Verhalten ihr befürchtet, gebt ihnen guten Rat, überlasst sie sich selbst in ihren privaten Räumen und legt ihnen mit Nachdruck eine Verhaltensänderung nahe. Wenn sie aber eure Argumente einsehen, dann sucht keinen Vorwand sie zu ärgern. Gott ist erhaben und groß." (Quran 4.34 um 628)

Pädagogik für Beziehungsideologie (westliche Mentoren):
- ähnliche Lehre
- 4 Semester
- Entwicklung um 1956

WOW, welch Fortschritt wir hier im Westen erleben!

Ich schenke Dir noch kostenlos eine Lektion in Toleranz und danach eine Lektion in westliche Demokratie! Vielleicht pauschalisiere ich, aber du hast ja selbst die Rechtfertigung dafür gegeben….

Toleranz im Islam

Der Koran geht auf dieses Thema bereits zu Zeiten als Mohammed (ass) sich noch in Mekka befand
(vor 622) ein.
mekkanische Sure 29: "Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift; es sei denn auf die beste Art und Weise.
Auf Basis der Überzeugung, dass es sich innerhalb der drei Offenbarungsreligionen um einen Einzigen und
denselben Gott handelt, wird hier empfohlen Dialoge mit CHRISTEN UND JUDEN zu führen.
Aufgrund dieser Haltung entwickelte sich das Prinzip, das, das Verhältnis der Muslime zu Nichtmuslime
regeln soll.
Sure 16,125 "Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung auf, und streite mit ihnen auf
Keine Missionsarbeit, jedoch Fragen und Interesse der Nichtmuslime auf friedliche Art und Weise diskutieren!
Darauf folgt der Koranvers:
Sure 2,256: "Es gibt keinen Zwang zum Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem
Dieser Koranvers richtet sich primär an Götzendiener, umso mehr gilt er bezüglich Andersgläubige (CHRISTEN UND JUDEN)
Aus dem folgt eine Aufforderung an Christen und Juden, die, die tiefe Verbundenheit des Islam und der Muslime
mit CHRISTEN UND JUDEN unterstreicht:
Sure 3,64: "Sprich: ‘0 Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch,
Trotz aller Auseinandersetzungen, die innerhalb von 23 Jahren der Koran und Mohammed (ass) mit JUDEN UND CHRISTEN
aufweist, trotz aller Kritik, die an Glaubensinhalten und Verhaltensweisen der CHRISTEN UND JUDEN geübt wird (unter anderem
auch die Suren 5.79 / 5.80 /2.88) wird gegen Ende der Offenbarungszeit den Muslimen nahe gelegt sich auf eine dauerhafte und versöhnliche Koexistenz mit den Schriftbesitzern einzustellen.
Sure 5.5: "Heute sind euch alle guten Dinge erlaubt. Und die Speise derer, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt,
Toleranz im Islam hat ihren Ursprung in der o.g. Sure, das Wort Allahs (s)! Zu jener Zeit handelte es sich nicht um eine Verbindung zweier Menschen, sondern um die Verbundenheit von Großfamilien.

Westliche Demokratie
1985 verlassen 17 Schiffsladungen mit diversen Bakterienstämmen der American Type Culture Collection die (demokratische) USA – mit Segen des US Handelsministeriums. Die oberste US Seuchenbekämpfungsbehörde CDC verschickt eine Ampulle mit West-Nil-Viren, Anthrax-Stämme und das Pentagon Clostridium Botulinium, dessen Giftstoff Botulintoxin zu den stärksten der Welt gehört.
Bis 1989 erhöht sich die Zahl auf über 80 Lieferungen, mit dabei waren Pesterreger,
Auslöserkeime des Dengue-Fiebers (tropische Viruskrankheit mit tödlichem Ausgang) und die Pathogene E. coli,
Salmonella cholerasuis, Brucella meliteusis, sowie Clostidium perfringens. Empfänger: Salman Pak, eine der drei Top-Anlagen für den Bau biologischer und chemischer Waffen im Irak.
Zwar ist die USA ein Musterbeispiel an Demokratie, aber wir dürfen auch Länder wie England, Frankreich, Deutschland.... nicht vergessen, die sich eifrig an solchen Lieferungen beteiligt haben. Der Weg zur Demokratie ist halt langwierig und beginnt mit der Ausstattung des Diktators. Dies musste sich auch Israel gedacht haben und belieferte mit euphorischem Eifer die persischen Ajatollahs mit Kriegsmaterial. Mit mehr als eine Milliarde Dollar wurde der Iran von den Israelis mit Waffen und chemischen Kampfstoffen beliefert. Iran und Irak ballerten acht Jahre lang aufeinander und mordeten die eigne Bevölkerung mit Giftgas, während der demokratische “Westen“ sich als lachender Dritte über soviel unzivilisiertes Benehmen wunderte, danke US/RAEL!
Kriege kosten Menschenleben, aber diese sind nun mal irreparabel, also versucht man nach 8 Jahren Kriegsszenario wenigstens die Wunden die man dem Land zugefügt hat zu heilen. Dies kostet Geld – irakisches Erdöl scheint eine Möglichkeit zu sein, aber westliche Demokratie interessiert sich nicht für Wiederaufbau, kurz um, auf drängen vom Westen schert Kuwait aus der OPEC und hält sich nicht an vereinbarte Fördermengen – der Ölpreis sinkt, Saddams Pläne gehen den Tigris runter.
Interessant ist, dass die pro-amerikanischen Kuwaiter unter dem Deckmantel des 1. Golfkrieges – Öl im Wert von 14 Milliarden Dollar dem Irak geklaut hatten. Das irakische Rumailah-Ölfeld ragt zu zehn Prozent in kuwaitisches Staatsgebiet hinein und da saugten die Kuwaiter sich fett und rund, Maßlosigkeit zeichnet sich nicht nur in mit Ferraris gefüllten Garagen ab ....
Die demokratische April Glaspie setzt sich am 25 Juli 1990 mit Saddam an einem Tisch und versichert ihm, dass sich der Präsident überhaupt nicht um den kuwaitisch/irakischen Grenzstreit kümmert. NO INTERESTING!
Da bekanntlich arabische Männer, insbesondere Diktatoren, dem schwachen Geschlecht zu gern erliegen, öffnet Saddam die Büchse der Pandora und lässt der Hoffnung keine Chance...
Er erkennt die Falle die Ihm gestellt wurde und unterbreitet der UNO zwischen dem 10. und 19. August 1990 drei Vorschläge zum Rückzug aus Kuwait - wie bereits erwähnt... keine Chance! Bush sen. bekommt wunschgemäß von der UNO – nachdem die Tochter des kuwaitischen Botschafters als Krankenschwester ihre Lügenmärchen vor der UN-Versammlung ausgebreitet hatte – am 29 November 1990 die Erlaubnis zum 2. Golfkrieg.
Demokratie ist eine feine Sache...
Die Alliierten bombardieren, die Zivilisten sterben, die Massen demonstrieren...
Man könnte das Regime auslöschen, aber man entscheidet sich für einen qualvolleren Weg. Demokratie lässt eben die Freiheit der Entscheidung zu...
Man verhängt ein Embargo, Kinder, Kranke, Behinderte und Alte müssen gestraft werden... wofür auch immer!
Als die Clinton-Außenministerin Madeleine Albright einmal um eine Stellungnahme
zu den Folgen des Embargos bezüglich Tausender gestorbener irakischer Kleinkinder gefragt wurde, meinte die nur sarkastisch, das sei ihr die Sache wert. Von August
1997 bis Oktober 1998 leitete der Ire Denis Halliday als Koordinator das UN-Hilfsprogramm. Er erlebte dabei das Elend vor Ort und trat aus Protest gegen die UNO-Sanktionen von seinem Posten in Bagdad zurück, aber nicht nur! Er verließ sogar die Weltorganisation nach sage und schreibe 34 Jahren UN-Arbeit ganz und für immer.
Im Übrigen, hätte eine Veto-Stimme ausgereicht, um mehr als 1 Millionen Menschenleben zu retten... DANKE DEMOKRATIE!

Westliche Demokratie ist zeitenlos...
Nachdem Afghanistan eine proamerikanische Regierung bekommen hat, sogar so proamerikanisch, dass Regierungsoberhaupt ein Ex-Angestellter der Ölfirma Unocal ist und eifrig an der Ölpipeline gearbeitet wird, wendet sich Bush jun. erneut dem Irak zu.
Es folgen Forderungen, gefakte Beweise, “Machtdämonstation“ und letztendlich ein Krieg der eindeutig gegen die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht verstößt.
Selbst nach Einnahme Bagdads erhält die restliche Welt keine Beweise, Irak ist tatsächlich eines der ärmsten Länder der Welt, sowohl militärisch als auch wirtschaftlich, die westliche Demokratie hat Zielgenau gearbeitet und verpflanzt nun einem arabischen Staat westliche Gene...... die freiheit im Westen ist bezaubernd!

In diesem Sinne, weder der Orient noch der Okzident durfte ohne Einmischung des Westens eine Demokratie aufbauen, auch hatte er ähnlich wie dem Werdegang der Religion, nicht einmal die Hälfte der Zeit, aber im ahnungslosen Trott verfallen und hoffen, dass niemand Mangel an Wissen bemerkt!

Re: Frauenrechte und Islam #46091
19/06/2003 06:28
19/06/2003 06:28
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline OP
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loulou ich habe diesen Text hier rein gestellt weil er im Netz zur Verfügung steht, wenn ich wegen jedem Beitrag oder jeder Seite erst wegen Unklarheiten mit dem Schreiber in Verbindung soll, dann ist es für mich noch unglaubwürdiger.
Ich stelle den Link dazu unter diesen text und wer sich diese Seite genau anschaut, weiß das man bei wirklich jedem Beitrag der drin steht, nachfragen müsste und endlose Diskussionen führen könnte, aber absolut nichts erreichen würde.

Wenn man etwas ins Netz stellt, und es alle anderen lesen können, sollte es auch so verständlich sein, vorallem in diesem Thema, das man nicht mehr nachfragen müsste.

Claudia

Re: Frauenrechte und Islam #46092
19/06/2003 09:01
19/06/2003 09:01
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loulou Offline
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... also ist es sinnvoller einen Text ohne Bezugnahme der Autoren zu analysieren? !

JA, führt endlose Diskussionen, fragt endlos nach und vor allem informiert euch endlos, bevor IHR über eine Religion abfällig redet, denn die Vorgehensweise die ihr bevorzugt führt nicht zu einem friedlichem Dialog, sondern ist einfach nur intolerant und zeugt von Hochmut!

Re: Frauenrechte und Islam #46093
19/06/2003 09:08
19/06/2003 09:08
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Mal ganz nebenbei, diese Religion ist auch die meinige.....und zwar seit Geburt.

Re: Frauenrechte und Islam #46094
19/06/2003 09:26
19/06/2003 09:26
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loulou Offline
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Und? Inwiefern sollte dein religiöser Status mich berühren?

Als Muslime sollte man wissen, dass im Koran weit mehr als 700-mal dazu aufgerufen wird gebrauch vom eigenen Verstand zu machen! Hinterfrage, strebe nach Wissen, verurteile Menschen die Religionen missbrauchen, entscheide nach reiflicher Überlegung den Weg zu gehen, der DIR und DEINER Seele am ehesten zusagt, nur reduziere DEINE Arroganz und lass den Menschen die Freiheit Ihrer Entscheidung!

Re: Frauenrechte und Islam #46095
19/06/2003 09:34
19/06/2003 09:34

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Loulou:
Zitat:
Es ist aus den dümmlich-naiven Beiträgen zu entnehmen, dass sich keiner die Mühe gemacht hat den Index der Site zu lesen, vielleicht wäre dann aufgefallen, dass Autoren der Homepage unzählige Male darum bitten, per Mail Kontakt aufzunehmen, um Unstimmigkeiten, Fragen u. ä. zu beantworten und per Dialogaufbau eventuell zu klären! Bekanntlich wird (wie nahezu immer) der Weg mit dem geringstem Widerstand gewählt, ein Statement im “Paste and Copy“ Verfahren gepostet und just as usual, als Grundlage für die Verurteilung einer gesamten Religion verwendet!
Liebe Loulou,
dümmlich naiv, soso, naja, dann werde ich mal versuchen, fundiert auf Dein aggressives Posting zu antworten. Ich weiss nicht, ob das dann ausreichend ist, bei den hohen Ansprüchen die Du stellst, aber gucken wir mal:

Ariane schrieb: "Ich glaube die westliche Gesellschaft hat nun wirklich besseres zu tun als ich ständig und immer wieder auf die Stellung der Frau im Islam zu stürzen"
Deine Antwort:
Zitat:
Zeit für dich aufzustehen und aus deinem Mikrokosmos ungebremst ins Makrokosmos zu fallen!
Es sind nicht die Muslime die ständig Threads eröffnen, um Ihre gedachte, jedoch nie dagewesene konstruktive Kritik an den Islam unter vorgehaltener Hand loszuwerden. Bei all der Kritik, verlieren die Andersgläubigen sämtlichen Bezug zur eignen Religion, falls diese überhaupt vorhanden war. Bei genauer Betrachtung, erscheint die Welt eher zierlich und die Ironie zum weinen nah…

Es sind nicht die Muslime, die diese Threads eröffnen? Es war ja wohl eine Muslima, die diesen frauenverachtenden, vor Dummheit und Unreflektiertheit strotzenden Artikel hier reingestellt hat. Nun haben wir dazu nicht Ja und Amen gesagt, sondern oho! es gewagt, Kritik an diesem Pamphlet zu üben. Ariane hat sich ernsthaft damit auseinandergesetzt. Mal abgesehen davon, dass sie deutlich schreibt, sie sei selber Muslima. Aber egal. Was die Andersgläubigen tun, Loulou, ob sie glauben oder nicht oder Bezüge verlieren, das ist absolut irrelevant. Dass die Muslime HIER versuchen, in einer säkularen Gesellschaft, permanent ihre Symbole und Insignien zu installieren, das ist das problem. Mich interessiert die muslimische Frau in muslimischen Ländern nicht. Sie muss ihren Kampf alleine führen. Aber mich interessiert es, was HIER in der Gesellschaft passiert, wenn nämlich unsere ach so liberale Einstellung dazu ausgenutzt wird, Frauen weiter zu unterdrücken, aus religiösen Gründen. Wir sollen die Kruzifixe abnehmen, aber Lehrerinnen klagen auf Kopftuchtragen in öffentlichen Schulen und tragen damit ihre Unterdrückung noch zu Markte. Díese Diskussion müsst ihr schon aushalten können, wenn ihr auch sonst alle Freiheiten genießen wollt.

Loulou, was sollen denn Deine Vergleich zwischen Bibel und Koran in dieser Form? Die Christen erheben im allgemeinen gesellschaftlichen Leben NICHT den Anspruch wortgetreu jedes Wort, dass vor 2000 Jahren niedergeschrieben wurde, auf ihr Leben anzuwenden. Und Hallo! Schon mal was von reformation gehört? Schon mal was vom letzten Kirchentag in Berlin gehört, wo man sich auch kritisch mit alten Zöpfen auseinandergesetzt hat?
Warum ist es nur so schwer den historischen Kontext und die damit einhergenenden sozialen Verhältnisse vor 1400 Jahren, als der Koran niedergeschrieben wurde, zu erkennen? Wir leben aber heute im Jahr 2003! Da muss man doch mal abstrahieren können und reformieren!
Dein Vergleich zwischen Bibel und Koran ist wie zwischen Apfel und Birnen, denn die Bibiel wir nicht ständig für Frauenunterdrückung und Machtmissbrauch instrumentalisiert, ganz einfach..hier ruft auch nieman zu Kreuzzügen und Missionierungen auf...ach so doch:der Kalif von Köln, der dort ja einen Kalifenstaat gründen will! Siehst Du Loulou, das ist der Unterschied: die einen labern ständig von Ehre, Stolz und Respekt, die anderen praktizieren es....

Zu Deinen ganzen Suren und Versen habe ich keine Lust, Stellung zu nehmen, denn ich weiss, das führt zu nichts...
Warum Du jedoch Hetztiraden und verschwörungstheorien gegen den Westen per se miteinbauen musstest, verstehe ich nicht, bin es aber schon gewöhnt: Immer man schön mit dem Finger auf andere...mag ja sein, das hier nicht alles perfekt und recht ist...damit wird aber Unrecht in islamischen Länder nicht automatisch weniger Unrecht sein...Nur weil einer was Schlechtes tut, rechtfertigt das nicht die Taten des anderen....
Ich empfehle mal das Video "Yentl" mit Barbra Streisand...da geht es um jüdische religion...da kann man mal sehen, was Diskussion, was Dialektik ist.....
Ich hoffe, ich war jetzt nicht dümmlich und naiv...und selbst wenn: besser als arrogant und demagogisch.
Mit den allerbesten Grüßen
Katja

Re: Frauenrechte und Islam #46096
19/06/2003 10:08
19/06/2003 10:08

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Assalamu 'ala man taba'a Al-Houda

@Loulou, jazakumAllhu khairan! Du sprichst mir aus dem Herzen [daumen2]

@Airforce:

Zitat:
diese Religion ist auch die meinige.....und zwar seit Geburt

Das freut mich ja für dich Ariane, es ist jedoch nichts besonderes: wir werden ALLE als Muslime geboren! Manche Menschen werden hierbei in eine mehr oder wenig muslimisches Umfeld hineingeboren und bleiben inschaAllah ihr Leben lang Muslim. Andere werden hingegen durch ihre Eltern und Umgebung zu Christen, Juden, Atheisten oder sonstwas gemacht und einige von ihnen konvertieren alhamdulillah wieder in den Islam zurück.
Ariane, ich denke mal, du wolltest damit sagen, dass du in eine muslimische Familie hineingeboren wurdest, aufgrund der Tatsache, dass dein Vater Iraner ist.
Zum wahren Muslimsein gehört jedoch noch etwas mehr als das Ariane (man kann ja bekanntlich auch vom Islam abfallen): es ist die Tatsache, dass man die Schahada und in diesem Zusammenhang insbesondere den Tauhid und die muslimische Aqida anerkennt und verinnerlicht und öffentlich keine Äußerungen tätigt, die dem widersprechen (weil du somit zeigst, dass du vom Islam abgefallen bist).
Das ist die Basis des Islam, die vom Propheten Mohammed (sws) volle 12 (!!!) gelehrt wurde! in den ganzen ersten Suren, die in Mekka vor der Higra offenbart wurden, geht es ausschließlich darum! Erst als diese Basis 12 Jahre lang den Menschen vermittelt und von ihnen verinnerlicht wurde, wurden nach der Higra andere Suren offenbahrt, in denen Fragen des alltäglichen Lebens angesprochen wurden, ganz einfach daher, weil die muslimische Umma nun in Medina lebte und sich somit das alltägliche Zusammenleben geregelt werden mußte.
Du Ariane und so viele andere auch, ihr könnt vieles im Islam nicht verstehen, weil euch dieses Fundament fehlt, ihr demensprechend auch die Säulen des Islams nicht befolgt, ganz zu schweigen von den Feinheiten des Islams (z. B.Essens- und Kleidungsvorschriften).
Auf diese Feinheiten stürzt ihr euch jedoch in nahezu allen Diskussionen: ständig geht es hierbei um die selben Themen (Stellung der Frau, Scharia, Essensvorschriften etc), die ihr ganz einfach nicht versteht und auch keine Ahnung davon habt (was viele der Aussagen bezeugen), die ihr aus eurer subjektiven Brille betrachtet und bewertet und hierbei auch noch völlig blind und unwissend für die eigene westliche Gesellschaft bzw. für das Christentum seid! Das Fazit der ganzen Diskussion ist dann immer, dass diese Dinge im Islam ganz schlecht und reformbedürftig sind und eurer Lebensweise angepaßt werden sollten, ganz einfach daher, weil IHR WEDER UNS NOCH UNSER FUNDAMENT VERSTEHT!
Hast du schonmal ein Pferd von hinten aufgezäumt Ariane? Hast du schonmal die Ziegel eines Haus gekauft, ohne zuvor die Mauern gebaut zu haben, vom Fundament ganz zu schweigen? Hast du schonmal einem Blinden die Farben Rot, Blau und Gelb erklärt?

Noch eine kleine Ananmerkung zu deinem iranischen Vater Ariane, aufgrunddessen du dich ja als "Muslimin" betittelst. Wenn dein Vater Schiite ist, ist er kein Muslim! Es ist Igma unter sämtlichen Gelehrten der Ahlus Sunna wal Jama'a, dass Schiiten KEINE MUSLIME sind!
Dann betittel dich bitte auch nicht so, nur weil du einen iranischen Vater hast, dann ist es wenigstens klar, für was du eigentlich stehst. Das was du da von dir gibst zeugt ohnehin davon, dass du die Grundlagen im Islam nicht verstanden, geschweigedenn verinnerlicht hast.

LG
Amina

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