Danke für die Antwort, aber so richtig ist meine Frage noch nicht geklärt.
Ich wollte wissen, wie wichtig das Glaubensbekenntniss im Islam ist.
Deine Auszüge deuten eigentlich darauf hin, dass es sehr wichtig ist. Weil immer die Rede von "denen die geglaubt haben" ist. Und das sind sicher die, die sich zum Glauben bekannt haben.
Es geht mir auch nicht darum, mich eventuell zu bekennen. Ich finde es zur Beurteilung einer Religion sehr aufschlussreich, zu wissen wie diese zu nicht bekennenden Menschen steht.
Mir hat steif sein Erlebnis gut gefallen.
Wenn man sich in seiner Religion so geborgen fühlt, dass man inneren Frieden dadurch erlangt, ist das bewunderswert. Aber es birgt ebend auch die Gefahr, sich blind hinter der Religion zu verstecken.
Und für Menschen die völlig ohne Religion heranwachsen, ist es um etliches schwieriger sich "die Richtige" herauszusuchen.
Das ist sicher ein weiterer Aspekt. Warum eigentlich einer Religion angehören? Man kann ja durchaus "ein guter Mensch" sein, ohne einer Religion anzugehören.
Mich verwundert trotzdem, dass sich recht viele Leute in meinem weiteren Bekanntenkreis zum Islam bekannt haben...
Da fällt mir gleich noch eine subjektive Frage ein: Glaubt ihr man sollte arabisch verstehen können, um sich im Islam richtig wohl zu fühlen? Ich kann mir deutsch sprachige Moscheen zur Gebetsstunde gar nicht vorstellen.
Auch die Reise nach Mekka, die ja eine der Säulen darstellt, stelle ich mir als nur halb erfüllt vor, wenn man gar nichts vertsehen kann....