Alexandria
Die geographische Lage:
Sie liegt auf dem nördlichen Breitenkreis 31° .
Sie gilt als der erste Hafen am Mittelmeer und die zweite Großstadt Ägyptens.
Alexander der Große baute die Stadt Alexandria 332v.Chr. und sie galt als Hauptstadt Ägyptens vor der islamischen Eroberung.
Die islamische Eroberung:
Der Islam betrat Ägypten zur Amtszeit von Umar ibn Al-Khattab unter Führung von Amr ibn Al-As im Jahr 20 n.H.
Nach der islamischen Eroberung bewahrte die Stadt ihre Straßenplanung, in der sich die Straßen in geraden Linien senkrecht aufeinander verlaufen wie im Schachspiel.
In der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts nach Hidschra (im neunten Jahrhundert n.Chr) erlebte Alexandria ihre Blütezeit.
Ihre Stelle und Position:
Zur Zeit der Fatimiden wurde sie eine Flottenbasis im Mittelmeer.
Zur Zeit der Ajjubiden bemühte sich Saladin Al-Ajjuby sehr um die Stadt und er war darauf bedacht, dort Schulen, Bewachungstürme zu errichten und ihre Mauren auszubessern und zu befestigen.
Dann erschien die Staat der Mameliken, wo die Stadt ihre höchste Blüte und ihre Goldära erlebte. Dank den intensiven Bemühungen der Herrscher wurde Alexandria zum höchsten architektonischen Fortschritt geführt.
In der Zeit der tscherkessischen Mameliken erlebte Alexandra unter Herrschaft von dem Sultan Barquq Al-Aschraf Bersbay großen Aufschwung und Wohlergehen.
Nachdem die Portugiesen die Schiffahrtslinie durch Kapstadt (Kap der Guten Hoffnung) 892 n.H. entdeckt hatten, nahm die wirtschaftliche Wichtigkeit von Alexandria als Hafen ab.
Die bedeutendsten Personen in Alexandria:
Seit Langem lebten in Alexandria vor wie auch nach dem Islam sehr hervorragende Gelehrten und Wissenschaftler, von denen wir einige erwähnen, wie: Yehia Al-Nahawy, Volis, Al-Kinany und andere.