Hallo,
heute stand folgendes in der Bild Zeitung. Sicher nicht das tollste Blatt aber sicherlich eine Zeitung, die nicht die Augen schließt...
In meiner Klasse war mal ein Junge aus Afghanistan. Man hat ihm im alter von 6 Jahren eine Kalaschnikow in die Hand gedrückt uns befohlen zu töten. Er konnte fliehen hat aber dadurch sein Familie verloren. Die Schule musste er auch schmeißen, da er vor Albträumen geplagt mit dem Stoff nicht mitkam.
Nun meine Frage... Wie kann man dagengen prostestieren?
Lest einafch mal den Artikel durch...

LG,
Nicole


Von Stefan BLATT (BILD von heute)
Kabul – Die fanatischen Gotteskrieger der Taliban haben in Afghanistan deutsche Entwicklungshelfer verhaftet – drei Frauen und einen Mann. Ihnen droht die Todesstrafe durch Steinigung!
Wer rettet die vier Deutschen vor den Henkern der fanatischen Gotteskrieger?
In der Todeszelle: Margrit S.
Das berüchtigte Gefängnis der Religionspolizei in Kabul (Afghanistan). Fensterlose feuchte Löcher als Zellen, stickige Hitze (z.Z. fast 40 Grad), Skorpione, Schimmelpilz. Kein Strom, kein Wasser.
Ein Kerker, in den man in der zivilisierten Welt nicht einmal Tiere sperren würde!
Seit dem Wochenende sitzen hier die 4 Deutschen. Georg T. aus Bayern, Büroleiter der christlichen Hilfsorganisation „Shelter Now“ (baut Unterkünfte für Flüchtlinge), seine Sekretärinnen Margrit S. und Katie J. (beide aus Braunschweig), die Lehrerin Silke D. (Hildesheim).
In der Todeszelle: Silke D.
Scharfmacher der Taliban werfen ihnen christliche Missionierung vor. Und darauf steht nach dem Gesetz der Moslem-Fanatiker Tod am Galgen oder Steinigung.
Die Religionspolizei hat Georg T. bei einer einheimischen Familie verhaftet – er zeigte gerade einen Videofilm über das Christentum. In seiner Unterkunft wurde eine Bibel gefunden - im radikal islamischen Gottesstaat genug Beweislast für die Todesstrafe.
Das Auswärtige Amt in Berlin kämpft um das Leben der Deutschen – doch die Kontaktaufnahme nach Kabul ist schwierig. Es gibt keine deutsche Botschaft. Einzige Auskunft der Regierung in der Hauptstadt Kabul: „Die Deutschen sind geständig. Ihnen wird nach islamischen Recht der Prozess gemacht.“
Taliban erhängten nach der Erstürmung von Kabul 1996 den afghanischen Staatspräsidenten öffentlich
Das Schreckens-Regime der Taliban: Im Namen Allahs wurden die weltberühmten alten Buddha-Figuren zerstört. Es wird gefoltert und gemordet. Feinde verdursten in Containern, werden an Panzerketten gefesselt. Dieben wird die Hand abgehackt. Frauen dürfen ohne Ehemann das Haus nicht verlassen, nicht arbeiten, nicht Auto fahren. Auf der Straße müssen sie den ganzen Körper verschleiern.
Verboten sind Fernsehen, Musik, Video und Internet.
Ehebrecherinnen werden auf dem Fußballplatz gesteinigt. Der religiöse Wahn verwandelte das schönste Wüstenland der Welt in eine Hölle.