Die Kernaussage dürfte "nicht alle Flüge wie geplant" darstellen - das heißt, daß sie Flüge verlegen und Tickets auszahlen mußten, wodurch ihnen Zusatzkosten entstanden. Das Risiko, das dies in der derzeitigen Lage wieder geschieht, wollen sie wohl nicht eingehen. Betriebswirtschaftlich ist das zu verstehen, besonders bei einer Fluglinie, die ohnehin dafür bekannt ist, zu sparen, wo es geht.

Übrigens: Tunesien hat erklärt, daß sie das "Open Air"-Abkommen noch nicht wie geplant im November in Kraft setzen wollen, da die tunesischen Fluglinien nicht konkurrenzfähig wären. Damit bleibt es dann vermutlich zunächst erst einmal bei den Startkontingenten, die auch bisher galten (also keine neuen Verbindungen von "Billigfluglinien").