Port el Kantaoui“ [kant’au:i] http://www.portelkantaoui.com.tn/deutsch/index.html,
ehemals Villenvorort von Sousse und Teil des Distrikts Hammam-Souse: er bekam rund um den Sporthafen ein künstliches Zentrum mit dörflicher Architektur. Das sind zum Teil mietbare Ferienwohnungen (siehe Links im obigen Link); es wohnen aber auch Einheimische - und zwar ohne Visum, wie Jens glaubt - mittendrin. Es gibt eine eigene Infrastruktur (Post, Bank, Arzt, Apotheke, Supermärkte, ...) sowie die üblichen Touristenläden, aber auch Boutiquen, Cafès und Restaurants.
Es lohnt sich in die vielen Höfe zu schauen: hier eine große Voliere voller Tauben, dort ein gemauertes, verfliestes Salettl unter Bäumen, Orangenbäumchen mit Blüten und zugleich reifen Früchten, Blumenbeete und am Touristenpfad zwei Springbrunnen, einer davon „tanzt“ zu Musik (zu welchen Zeiten war beim besten Willen nicht zu erfahren) und dazwischen Touristenläden, Gastronomisches, aber auch Boutiquen.
Eher für Kinder gibt es einen Kleintierzoo mit Arboretrum (Gewächsschau) sowie den Vergnügungspark „Hannibal Park“ (fix installierte Jahrmarkt-Attraktionen, Lokale, auch mit Fast-Food, sowie Läden). Etwas abseits vom Zentrum neben dem Hotel „Houria Palace“ liegt der Wasserpark http://www.acquapalace.com .
Seit Neuestem fahren Tuk-Tuks (Moped-Rikschas), aber erst wenn alle Plätze besetzt sind, sowie Touristen-Züge auf Rädern (die bezahlte Rückfahrt gilt nur für denselben Zug!) zum Fixpreis nach Sousse (und zurück) vom Parkplatz nächst dem Musikbrunnen weg. Auch Kutschen („Calouaches“) für Rundfahrten sind dort zu mieten (die Pferde sehen im Schnitt gut aus und nehmen gerne Zucker). Auch der Taxi-Stadplatz wurde dorthin verlegt [siehe auch Skizze, falls Claudia sie einfügen kann].

Der Hafenbereich von PeK ist eine Fußgängerzone. Dort kann man
  • Runden mit Glasbodenbooten drehen (da gehen die Meinungen auseinander: schwach bis toll),
  • mit Seeräuberschiffen (phantasievoll verkleidete Motorbarkassen mit „wüster“ Mannschaft) auslaufen,
  • Hochseefischen (?),
  • Einkaufen, ...
  • Schnabulieren, ...
  • oder nur im Schanigarten des Kaffeehauses „La Roseraie“ bei einem Kaffee wie in Wien (Gott sei Dank ist seit heuer offenbar die Kassette mit den Italo-Schnulzen kaputt – jetzt gibt es tunesische Hits als Rieselmusik) andere Spaziergänger beobachten: besonders den adrett bekleideten betagten Herren, der täglich zur gleichen Zeit, gestützt auf seinen Stock mit Silberknauf mit geradezu fürstlicher Grandezza durch die Menge schreitet, die Glückskatze beglücken oder zusehen, wie mit einem Elektrokarren („Golfwagerl“) Gäste von den Ferienwohnungen zum Transferbus gekarrt werden (Er vorne neben dem Fahrer, Sie hinten dazugestopft zu den Koffern) ...