Der Tag in Tunesien ist etwas kürzer als in Deutschland (wegen schnellerer Dämmerung durch größere Äquatornähe), das macht im Sommer so etwa 1-2 Stunden aus.

Während des Tages scheint die Sonne ununterbrochen und sehr kräftig (Äquatornähe!), auch wenn Wolken aufziehen schwächt das die Sonne nur wenig, darum ist für hellhäutige Menschen Sonnenschutz (oder gute Gewöhnung und Zurückhaltung bei Sonnenexposition) unverzichtbar.

Wenn der Wind aus Nordosten bis Nordwesten weht, kann es empfindlich kühl werden. Und das auch ohne Wind besonders dann, wenn die Sonne nicht mehr scheint, da kann die Temperatur schnell um 10-15 Grad abstürzen, was vor Ort dann als "kühl" erscheint, obwohl es eigentlich 20 oder 25 Grad warm ist (nur hat man sich an die 40 in der Sonne tagsüber gewöhnt). Ein bißchen Wind dazu, und der Griff zum Pullover ist nicht mehr weit...

Wind aus Südwesten dagegen ist eher wie ein Warmluftgebläse, der kommt aber nur 2-3mal pro Jahr vor, dann kann es an der Küste schon einmal 42, 45 und auch 48 Grad warm werden. smile

Allerdings, wegen des Windes und der Trockenheit, muß man beim direkten Temperaturvergleich mit den Kontinentaltemperaturen, z.B. in Deutschland, für Tunesien so etwa 5-10 Grad hinzuzählen, um auf dieselbe Temperaturempfindung zu kommen. 40 Grad Tunesien fühlt sich also etwa so an, wie 30 Grad Oberrhein - was ziemlich gefährlich ist, da die Sonne nämlich viel stärker scheint, als es dem touristischen Temperaturempfinden entspricht.