Im Indischen Ozean vor Ostafrika haben wieder Piraten zugeschlagen und den unter panamaischer Flagge fahrenden Speiseölfrachter "MV Hannibal II" gekapert. Die meisten der 31 Besatzungsmitglieder sind tunesischer Herkunft.
23 der 31 Seeleute sind Tunesier. Der Frachter war unterwegs mit Pflanzenöl von Malaysia nach Griechenland. Der tunesische Kapitän des Schiffes Faouzi Fradi durfte gestern mit seiner Frau telefonieren und berichtete, dass alle Geiseln gut behandelt würden. Mittlerweile ist eine Lösegeldforderung von 10 Milliarden (Dollar, Dinar?) bei der Reederei eingegangen.
Ein tunesischer Seemann von der von somalischen Piraten gekaperten Hannibal II wurde heute wegen einer akuten Blinddarmentzündung freigelassen und von der deutschen Fregatte Hamburg zur weiteren medizinischen Behandlung übernommen.
Ich wünsche den "Geiseln", dass sie bald gesund und unversehrt frei kommen. Diese Lösegeldforderung ist wirklich unglaublich. Die Regierung von Somalia kann die Piraterei wohl nicht in den Griff bekommen. Klar bei den ganzen Beiträgen, die man zu dem Thema schon gesehen/gelesen hat.
Die Lösegeldforderung durch die Piraten wurde auf 4.000.000 Dollar reduziert.
Es scheint sich etwas zu tun. Die Angehörigen der Entführten sind auf Einladung der Firma GMT (Gabes Marine Tankers) in Tunis eingetroffen und wohnen derzeit im Hotel du Lac.
Der erkrankte Seemann wurde in Djibuti operiert, es geht ihm gut und er wird bald in Tunis zurück erwartet.