Original geschrieben von: Lyle Nhary
Mal von Djerba nach Sousse: ... Also bei H.Sousse waren tagsüber am vollen Strand sehr viele mit ihren Hunden zwischen den Leuten,auch im Familienstrandcafe zwischen den Kindern etc.. hat niemand gestört..(Hunderassen: meistens entweder Schoßhündchen oder wiederum Rottis/Schäfer/Pitbull..


Juhu!

Das ist auf Djerba nicht anders.

Die einen brauchen ihre Hunde, am besten noch ganz kleine Welpen zwischen 6-12 Wochen zum 'Fischen' am Strand,
die anderen zum repräsentieren - vor allem vor den eigenen Landsleuten.
Und, ja, sie sind sehr lieb zu ihnen.

Aber beide Gruppen haben ein massives Problem: die Hunde werden zu schnell gross.
Bei der einen Gruppe gibt es dann das Kindchen-Schema-Anziehungspotential nicht mehr.
Und die anderen kommen oft mit ihren zwar leinenführigen, aber trotzdem unerzogenen Hunden, die kein Grundkommando kennen, nicht mehr klar, sobald sie erwachsen werden und die erste 'Trotzphase' durchlaufen.

Und spätestens, wenn Staff und Co dann beisst, oder die kleinen nicht mehr passend niedlich sind, müssen sie irgendwo hin, Hauptsache weg...
Und in der nächsten Saison gibt es dann einen Neuen...
Und so gibt es in Tunesien neben einem absoluten Frauenüberschuss auch noch einen Hundeüberschuss. Traurig, aber wahr!

Ich kenne nur sehr wenige Tunesier, die ihre Hunde wirklich langfristig und auf Jahre haben! Aber im Verhältnis von vor 10 Jahren sind es schon sehr sehr viele!

Sonnige Grüsse!


Alles lediglich meine bescheidene und subjektive Sichtweise, welche ich - meistens - im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte kundtue s47 s28