mag sein, aber wie erfahren die vereine von solchen leuten?
es gibt ja auch staatlich beauftragte betreuer die in solchen fällen einspringen. jedoch muss der fall dazu erstmal bekannt sein.
klar, in ländlichen gebieten oder kleinstadt wird das wohl eher nicht so relevant sein.
ich denke da an die betonburgen in diversen großstädten, wo die bewohner nichtmal wissen wer überhaupt in dem haus wohnt.
Also Gera = Großstadt auch wenn es manche nicht so sehen, es ist aber so.
Und gerade in den ländlichen Gebieten stellt dies ein Problem dar, denn dort gibt es keine solchen Vereine und Verbände.
Irgend wo her bekommt jeder in Deutschland Geld, Rente, Zuschüsse usw. und dort weiß man auch wie der Zustand des Menschen ist, auch Ärzte wo alte kranke Menschen ja schon recht oft hingehen, oder hausbesuche gemacht werden, setzen sich mit den Vereinen in Verbindnung, sofern der Pat. dies wünscht.
Wir haben hier Pflegedienste, Hauswirtschaftsfirmen usw. auch diese haben Zugang und wissen wo Problemfälle leben. Sozialämter usw. also in Deutschland ist das Netz an Hilfsleistungen auch für Ältere Menschen sehr groß und eng gestrickt.
In Tunesien gibt es all das nicht, man muss auf die Hilfe und Unterstützung der nachbarn rechnen und hoffen.
Claudia