Dazu habe ich im Netz etwas interessantes gefunden vielleicht hilft es dir schon ein wenig.
OASE TOZEUR
Ohne je von dieser Oase gehört zu haben, hatte fast jeder bereits Berührung mit einem der bekanntesten und besten Exportartikel dieser Region. Zur Weihnachtszeit tauchen sie regelmäßig in den Regalen der Supermärkte auf mit Namen DEGLET en NOUR, den Fingern des Lichtes oder einfacher - DATTELN aus Tunesien von erster Qualität. Und diese sind tatsächlich aus den Oasen des Djerid, berühmt im ganzen arabischen Raum und das bereits seit den Anfängen der Kulturen in dieser wüstenhaften Oasenlandschaft.
Mit der einzigartigen Architektur aus Lehmziegeln und über 10 Quadratkilometern Palmenhainen ist Tozeur seit der Zeit der Römer die Hauptstadt der Djerid-Region und Herr über lebenswichtige Quellen die in Ras El Ain zusammentreffen und einen regelrechten Fluß bilden. Direkt zwischen den Palmen sprudelt das bis zu 40 Grad warme Thermalwasser aus dem Sandboden. Bei einer Führung durch die Quellgebiete wird man Ihnen gerne diese Einmaligkeit zeigen.
Hotels in Tozeur
In den Winterkatalogen tauchen sie regelmäßig auf, die Hotels von Tozeur mit wohlklingenden Namen wie Palmerie oder Palm Beach Palace. Weniger informierte Besucher haben sich tatsächlich schon nach der Entfernung zum Strand erkundigt, doch es sind und bleiben eben knapp 250 Kilometer bis nach Gabes und nochmals 95 Kilometer bis Djerba.
Daher ist eine Fahrt nach Tozeur kein Tagesausflug mehr und wegen des idealen Standortes für Sahara-Safaris müssen Sie zusätzlich hier mit einigem Trubel rechnen.
Neben der Altstadt, dem Museum, einem kleinen Bootanischen Garten findet man noch einen Wüstenzoo mit Schlangen und Skorpionen. Versäumen Sie auf keinen Fall den Besuch des erwähnten Aussichtspunktes ( Belvedere ) und einen Gang durch die Oase selbst, Führer für diese Tour bieten sich selbst in Massen an. ( Preis VORHER festlegen )
Souvenirs gibt es auf dem Markt oder in den diversen Geschäften überreichlich. Teppiche mit schönen Mustern ( teilweise aus Algerien ) können Sie noch günstig erwerben, allerdings nur, wenn Sie die nötige Zeit und Geduld zum Handeln mitbringen.
Markttage: Tozeur am SONNTAG - Nefta am DONNERSTAG
“Das Oasenende”, danach folgt eine flache und öde Landschaft ohne jedes Grün. Nur noch wenige Kilometern nach der Oase Nefta erreicht die Asphaltstraße die algerische Grenze und damit auch die “wirkliche” Sandwüste.
Der CHOTT EL DJERID
In Karl May´s " Durch die Wüste " wurden seine Schrecken ausführlich beschrieben und sind wohl jedem Fan von Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar bekannt. Heute ist die Fahrt über die ca. 40 Kilometer lange Dammstraße zwar kein gefährliches Abenteuer mehr, dennoch wird sich wohl niemand dem Reiz der größten Salzwüste der Sahara entziehen können. Trotz aller Bequemlichkeit eine Warnung:
Verlassen auf keinen Fall den sicheren Damm zu irgendwelchen Spaziergängen oder gar Fahrten mit dem Wagen, es könnte sehr schnell ihre letzte Tour gewesen sein.
Über 200 Kilometer erstreckt sich diese Salzwüste von der algerischen Grenze bis fast ans Mittelmeer. Luftspiegelungen, ein fast unerträgliches Gleißen und Weiß, eine trügerisch schimmernde Wasseroberfläche in allen Farben, es ist Faszination pur und das ohne jede Eintrittsgebühr.
Unter der vermeindlich festen Oberfläche findet man von ölartiger Substanz bis zur giftgelben Salzlake alle Variationen von Flüssigkeiten.
http://www.djerba-reiseinfo.de/Sudtunesien/Chott/chott.htmlDie Bergoasen Tamerza, Midés und Chebika
Diese drei beeindruckenden Oasen besucht man am besten bereits bei der Anfahrt nach Tozeur (falls Sie aus Richtung Gafsa kommen). Über Metlaoui erreicht man zuerst das Abbaugebiet des Phosphates. Es lohnt sich durchaus mal ein kleiner Stop. Sehen Sie sich eine Felswand ruhig mal genauer an. Fossilien, Fischzähne und Muschelschalen, etwas für den Hobby-Paläontologen. Aber bitte Vorsicht:
Die riesigen Lastwagen sind nur schwer auszumachen, deshalb nicht einfach losrennen, so schnell sind Sie garantiert nicht.
Von Metlaoui aus besteht die Möglichkeit mit dem neu restaurierten Zug des Beys von Tunis durch die Schluchten des Qued Selja zu fahren. Dieser Luxuszug mit dem Namen " Lézard Rouge " ( = rote Eidechse ) fährt meist ( !! ) um 11.00 Uhr ab dem Bahnhof in Metlaoui. Die Tour dauert ca. 3 Stunden und ist ihr Geld wirklich wert. Natürlich ist es auch möglich, mit dem Auto bis zur Schlucht zu fahren und dann einige Kilometer zu Fuß zu gehen.
ACHTUNG:
In der heißen Jahreszeit ist dies sehr anstrengend. Wegen der vielen Steine, Giftschlangen und Skorpione sind hohe und geschlossene Schuhe sehr zu empfehlen. Da teilweise auf den Schienen gegangen werden muß, sollten auch auf den Zug achten !!
Kahle Berge und weite Ebenen wechseln danach mit Schluchten, eine atemberaubende, fast beklemmend wirkende Landschaft. Dies war die Kulisse für den Film “ Der englische Patient”, und wer einmal diese Strecke gefahren ist, versteht, warum ausgerechnet hier gedreht wurde.
Die Oase Tamerza besteht aus einem neuen Ortsteil und der alten, verlassenen Oasensiedlung die langsam zerfällt. Wenn Sie diese Landschaft und die Orte richtig genießen wollen, sollten Sie sich mindestens eine Nacht im Hotel TAMERZA PALACE gönnen, da sich gerade bei Sonnenuntergang vom Hochplateau aus ein absolut einmaliger Blick bietet.
Die gesamte Strecke ist bei vorsichtiger Fahrweise problemlos mit jedem PKW zu bewältigen ( teilweise aber sehr steil und eng ).
http://www.djerba-reiseinfo.de/Sudtunesien/Bergoasen/bergoasen.htmlDie Nefzaoua Oasen
Die Oasen des Nefzaoua mit den Hauptorten Kebili und Douz verdanken ihre Existenz ebenfalls wie die Oasen des Djerid den unterirdischen ( arthesischen Quellen ). Nach dem großen Chott erwarten den Besucher zwischen Kebili und Douz die ersten kleinen Sandverwehungen, weiter südlich verhindert dann der "Grand Erg Oriental" jede weitere Siedlungsmöglichkeit des Menschen. Nur den Nomaden mit ihren Dromedaren war es möglich, diese Wüste zu durchqueren. Heute meistens seßhaft geworden als Oasenbauern, bevölkern die Dünen bei Douz allabendlich die Kamelkarawanen mit ihrer lebenden Fracht und Haupteinnahmequelle der Oasen, den Touristen. Doch trotz der Besucherströme hat Douz, das Tor zur Wüste, nichts von seinem ursprünglichen Reiz verlohren. Ob im 4-Sterne Hotel oder im Campement außerhalb des Ortes, dem Flair der Landschaft und der Eigenart der Bewohner kann sich wohl niemand entziehen.
Wenige Familien leben auch noch heute als Halbnomaden im Gebiet um Douz. Das Wasser der arthesischen Brunnen bietet ihnen dafür wie vor Jahrhunderten die Grundlage.Vom abendlichen Treffen an der Wasserstelle lassen sich die freundlichen Menschen auch von den neugierigen Touristen nicht abbringen.
Markttage:
Douz - Donnerstag
Kebili - Dienstag
Sehenswürdigkeiten:
Musée du Sahara mit einer volkskundlichen Ausstellung über die traditionelle Lebensweise der Nomaden.
Jährlich im Nov./Dez. findet in Douz das berühmte
SAHARA FESTIVAL statt.
In 2001: 08. - 11. November
In dieser Zeit steigen die Hotelpreise gigantisch an, eine Vorbestellung ist unbedingt notwendig. Das hat auch seinen Grund, denn es wird jede Menge Folklore geboten: ( bestes Hotel und sehr gut gelegen, ist das El Mouradi in Douz )
Reiterspiele ( Fantasia ) - Dromedarrennen -Tänze - Theater - Paraden mit Musikkapellen - Pferde- und Windhundrennen - Hochzeitszeremonien - Karawanenüberfälle - Verkaufsaustellungen -etc.
Übernachtung in Douz: 7 Hotels und Campmöglichkeiten
Übernachtung in Kebili: 3 Hotels
Ksar Ghilane ( Rhilane ): 1 Hotel, 3 Camps
Aber auch die weiter südlich gelegenen Oasen wie Sabria, Zaafrane, El Faouar etc. lohnen einen Besuch. Hier führen die Bewohner einen ständigen Kampf gegen das Vordringen des Sandes, oft noch mit einfachen Palisaden aus Palmwedeln. Achtung: Einige der Routen sind nur mit Allrad möglich, erkundigen Sie sich unbedingt vor Abfahrt.
Auch heute noch benötigt man ein Allradfahrzeug für einige Strecken, die inkl.Fahrer in einigen Hotels angemietet werden können (z.B. El Mouradi Douz)
Besuchen Sie die südlichste Oase und ehemalige Wüstenfestung der Franzosen " KSAR GHILANE " mit einem arthesischen Brunnen ( Bademöglichkeit ) und einer wirklich beeindruckenden Dünenlandschaft. Von hier aus besteht die Möglichkeit das alte Fort per Dromedar zu besuchen. Trotz der vielen Gruppen die nun auch hierher kommen ist es nach wie vor ein traumhafter Ort und eine Übernachtung ist unbedingt zu empfehlen. Die Zufahrt ist allerdings nur mit Allrad möglich.
Auf der Route nach Ksar Ghilane passieren Sie den Brunnen Bir Soltane. Verweilen Sie hier ruhig einige Minuten, man wird Ihnen hier gerne das “Wasserholen” aus der Tiefe vorführen. Meist findet man auch noch sehr viele Dromedare der noch “ Nomaden”.
http://www.djerba-reiseinfo.de/Sudtunesien/Nefzaoua_-_Oasen/nefzaoua_-_oasen.html Die Oase Gabes
Gabes ist neben Zarzis die einzige tunesische Oase direkt am Meer und kann von Djerba aus ( knapp 100 Kilometer ) bequem in einem Tagesausflug besucht werden. Der Ort selbst bietet neben der Altstadt überraschend wenige historische Gebäude da er im 2. Weltkrieg zuerst von den deutschen und danach von den alliierten Truppen stark zerstört wurde. Dennoch wird Gabes gerne von Touristen auf der Durchfahrt nach Matmata besucht, da im kleinen Weiler Chenini de Gabès ein römisches Wasserverteilersystem besichtigt werden kann ( 2 große Becken). Auch der kleine Zoo und ein naher Aussichtspunkt ist durchaus einen Besuch wert. Gerne wird man Ihnen auf dem Wege auch den Anbau in der Oase erklären, sie werden überrascht sein, was hier alles so wächst.
Sonstige Sehenswürdigkeiten: Volkskundemuseum, Altstadt mit den Souks, Grabstätte von Sidi Boulbaba ( =Barbier des Propheten ) und die gleichnamige Moschee, schöner Sandstrand mit Ferienhotels.
Gabes, die größte Stadt des tunesischen Südens, ist eines der Hauptanbaugebiete für Obst und Gemüse.
Die Früchte der Kakteen müssen sehr gut geschält werden, oft bleiben dennoch winzige Stacheln übrig, deshalb VORSICHT!
http://www.djerba-reiseinfo.de/Sudtunesien/Gabes/gabes.htmlMatmata und umliegende Bergdörfer
Die berühmten Höhlenwohnungen von Matmata werden von wahren Touristenströmen besucht. Bis 10 Meter tief und über 400 Jahre alt boten sie in der Vergangenheit Schutz vor Kälte und Hitze. Wer es sich leisten kann, wohnt heute natürlich im neuen Ortsteil in einem Steinhaus oder erlaubt Touristen die Wohnung gegen Gebühr zu besichtigen. Einige der Wohnungen wurden zu Hotels ausgebaut und beherbergen in der Saison Busladungen von Besuchern. Doch oft hat man auch Glück und kann bei Sonenuntergang stilvoll sein Abendessen genießen. Wer es ruhiger haben möchte, kann auch eine der umliegenden Ortschaften besichtigen, wie z.B. Tamezret, Taoujout, Hadej, Beni Aissa etc.
Matmata - nur die Neubauten sind auf den ersten Blick zu sehen
Erst auf den zweiten Blick entdeckt man die “Wohntrichter”
Das Spinnen von Fäden ist ein Kunst, die auch heute noch von vielen Frauen beherrscht wird.
Tamezret
Langsam zerfallen die alten Wohnungen, nur noch mühsam ist eine Besichtigung in Hadej möglich.
Auf sichere Unterbringung der Ernte wurde auch hier schon früher großen Wert gelegt.
Für die Rückfahrt von Matmata nach Djerba sollte wieder die Route über Gabes benutzt werden, da die Strecke über Toujane gefährlich steil und steinig ist.( nur mit ALLRAD)
http://www.djerba-reiseinfo.de/Sudtunesien/Matmata/matmata.htmlMedenin, Metameur und die Bergdörfer im Dahar
Das Bergland um Tataouine und südlich von Medenin bietet eine eindrucksvolle Landschaft mit Wohnburgen ( Ksar ) und den Speicherburgen ( Ghorfas ). Heute nicht mehr in Gebrauch zerfallen diese langsam und die Bergbewohner verlassen ihre Burgen in den wilden Bergregionen. Einige wurden allerdings in letzter Zeit auch restauriert oder zu gemütlichen Touristenhotels umgebaut. Folgende Orte lohnen einen Besuch, der nur mit dem Mietwagen oder einer Reisegruppe möglich ist. Führer über die oft steilen und gefährlichen Wege bieten sich bei den Orten selbst an, und wie immer, Preis vorher festlegen.
1. Medenin: Touristen-Ksar mit Souvenierhändlern und einigem Rummel, dennoch sehenswert.
2. Chenini: Der klassische Touristenort zur Besichtigung von Höhlenwohnungen, einem alten Ksar ( größtenteils zerfallen ) und, da immer noch bewohnt, der typischen Lebensweise der Berber.
3. Tatouine - Beni Barka - Douirat - Guermessa - Ras El-Aine - Ksar el Ferch - Ksar Mrabtine - Ghomrassen - Ksar Haddada ( Hotel ) - Beni Kheddach - Ksar el Hallouf - Retour nach Medenin über Metameur. Bei dieser " Rundfahrt mit einer sehr zu empfehlenden Übernachtung in Haddada werden Ihnen die Foto -bzw. Filmmotive garantiert nicht ausgehen.( z. B. wurde in Chenini Teile von " Krieg der Sterne gedreht " )
Markttage
Tataouine: Montag
Ben Guerdane: Samstag
Medenin: Samstag ( nachmittag), Sonntag
http://www.djerba-reiseinfo.de/Sudtunesien/Dahar_Bergdorfer/dahar_bergdorfer.html