am Donnerstag mit der Diplomatenpost nach D gegangen sind. Sie werden dann zum Bundesverwaltungsamt geschickt, deren Bearbeitungsdauer 2-3 Wochen und danach liegen sie meiner Ausländerbehörde vor.
Der Antrag liegt sogar bereits ab dem Tage der Aufnahme in das Datensystem durch die Botschaft in Tunis der Ausländerbehörde "vor". Das Bundesamt erhält die physischen (Papier) Unterlagen und leitet die weiter, was etwa 7-14 Tage dauern kann.
Die Ausländerbehörde wird aber schon vorher tätig und kann z.B. eine Abfrage über eventuell Straftaten lossenden oder denjenigen zu dem hin zugezogen werden soll, vorladen - z.B. um fehlende Unterlagen einzufordern (Verpflichtungserklärung etc.) oder weil die Botschaft eine zeitgleiche Befragung anregt (was z.B. bei größeren Alterdifferenzen quasi automatisch geschieht).
Das Ausländeramt sammelt dann die Unterlagen und führt eine Befragung (zeitgleich nach Absprache mit der Botschaft, oder, falls ihm keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit vorliegen, auch einseitig in geringerem Umfange) durch und sendet dann die Gesamtstellungnahme (befürwortet oder nicht, etwaige Erkenntnisse) zweifach, einmal in elektronischer Form und einmal in schriftlicher Form (wieder über das BVA als Zentralstelle) zurück.
Die Botschaft entscheidet dann unter Berücksichtigung dieser Stellungnahme, ob noch weitere Informationen erforderlich sind (sie kann z.B. auf einer zeitgleiche Befragung auch bestehen) oder ob aufgrund der Aktenlage der Visumsantrag nunmehr genehmigt oder abgelehnt wird.
Bei einer Genehmigung kann die Botschaft gleichwohl noch weitere Unterlagen vom Antragsteller einfordern, die zur Erteilung des Visums vorliegen müssen (z.B. Krankenversicherung, Ticketbuchung).