TUNESIEN. Wer an Tunesien denkt, sieht Strände und Hotelzeilen vor sich. Doch das Land zeigt auch eine feinfühlige, unverfälschte und märchenhafte Seitein seinem Kunsthandwerk.

Die weißen Wollmützen sind nicht wiederzuerkennen. Sechzehn Stunden müssen sie in heißem Wasser mit grüner Seife, erklärt Abdesselem zwischen Stapeln an roten Filzhauben. Der junge Händler ist ein wenig verlegen, denn sein Vater blickt vom Laden gegenüber aufmerksam auf den Sohn.


Das Fabrizieren und Verkaufen von Chéchias, den traditionellen roten Kappen der Männer, ist ein Beruf, der vererbt wird. Abdesselems Vater ist Chéchia-Händler und na klar, sei er das daher auch. Sein kleiner Laden mitten in der Medina von Tunis hat höchstens sechs Quadratmeter, ist Werkstatt und Verkaufsraum in einem. Hier, in den engen Gässchen und den engen Gewölben, hat das althergebrachte Handwerk die Jahrhunderte überdauert.


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LG Alina


Im leben gibt es viele Kopien aber nur wenig Originale!
Viva la Tunisie 14.01.2011
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