Hier eine rechtliche Bewertung:
http://www.antispam.de/wiki/Gespr%C3%A4chsleitfaden_eines_unseri%C3%B6sen_Callcenters
Ich habe diese angebliche Gewinnspiel-Methode übrigens vor einigen Monaten noch persönlich bei einer Besichtigung eines neuen Callcenters (in Deutschland) miterlebt.
Das betreffende Callcenter war Subkontraktor und erhielt vom Auftraggeber kopierte Listen mit Namen, Anschriften, Geburtsdaten und Bankinformationen.
Diese Listen waren nach verschiedenen Kriterien sortiert, z.B. nach dem Geburtsdatum, so daß dann beispielsweise gezielt Personen über 60 angerufen werden konnten.
Wo die Listen letztendlich herkamen, wußte der Callcenterbetreiber selbst nicht, da er sie vom Auftraggeber jeweils Zug um Zug erhielt - ich vermute aber, die kamen aus dem Telekom-Bestand, weil ältere Menschen üblicherweise nicht in Mengen an Gewinnspielen im Internet teilnehmen, und vor allem nicht so viele persönliche Daten angeben. Zudem waren die Listen von hoher Qualität, da waren kaum unrichtige Einträge dabei.
Wie schon in dem o.a. Link geschrieben wird, waren dort auch vorwiegend Personen ausländischer Herkunft (bzw. Zweit- und Drittgenerationen) angestellt und der Betreiber sagte, daß die sowohl einen höheren Eifer, als auch eine höhere Überredungsfähigkeit ("aufgrund ihres kulturellen Naturells") zeigen.