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Callcenter
#316946
02/10/2009 07:58
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Callcenter-Beschäftigte fordern während des Callcenter-Aktionsmonats Vereinigungs- und Verhandlungsfreiheit
Nyon (ots) - Aufschlussreicher neuer Bericht "A world on the phone" dokumentiert einen Tag im Leben von Callcenter-Beschäftigten rund um die Welt Eine Gewerkschaft macht den Unterschied zwischen qualitativ schlechten, risikoreichen und ausgrenzenden Arbeitsplätzen und einer sicheren, zufriedenstellenden beruflichen Laufbahn in den Callcentern der Welt aus, ließ UNI Global Union heute verlautbaren. Oktober ist der Callcenter-Aktionsmonat und für UNI und ihre Mitgliedsorganisationen rund um die Welt steht dieses Jahr ein Unternehmen im Brennpunkt, nämlich Telefónica. Alle Beschäftigten dieses Unternehmens sollen die Möglichkeit haben, einer Gewerkschaft anzugehören. Zusätzlich gab UNI heute einen Bericht heraus, der auf Interviews mit 12 Callcenter-Beschäftigten aus der ganzen Welt basiert. Der Bericht bietet Einblick in ihr Arbeitsleben und zeigt, warum Callcenter-Beschäftigte, die einer Gewerkschaft beitreten und ihre grundlegenden Rechte einfordern können, viel zufriedener und letztendlich produktiver sind. Die meisten Callcenter-Beschäftigten werden streng überwacht und es wird von ihnen erwartet, dass sie unrealistische Leistungsziele erfüllen. Zudem verfügen sie kaum über Entscheidungsspielraum bei der Arbeit, verdienen sehr wenig, haben weder Gewerkschafts- noch Arbeitnehmerrechte und keinerlei Arbeitsplatzsicherheit. "Heute starten Callcenter-Beschäftigte rund um die Welt einen Monat koordinierter Aktionen, um faire Bedingungen bei der Arbeit durchzusetzen. Hunderttausende von gewerkschaftlich organisierten Callcenter-Beschäftigten verfügen über menschenwürdige Arbeitsplätze mit fairen und sicheren Arbeitsbedingungen, aber nicht gewerkschaftlich organisierte Callcenter-Beschäftigte haben das nicht", so Marcus Courtney, Leiter von UNI Telekom. "Wir möchten dafür sorgen, dass jede/r Callcenter-Beschäftigte, wo immer er oder sie sich auch befindet, die Möglichkeit hat, faire Arbeitsbedingungen auszuhandeln, also bessere Löhne, sicherere Arbeitsbedingungen, mehr Arbeitsplatzsicherheit und vor allem auch, am Arbeitsplatz respektiert zu werden. Aus einer globalen Studie über die Arbeit in Callcentern, durchgeführt von Forschern der US-amerikanischen Cornell Universität im Jahr 2007, ging hervor, dass etwa 70% aller Callcenterbeschäftigten an Arbeitsplätzen tätig sind, die "wenig oder sogar sehr wenig Qualität" aufweisen. Dieses Jahr konzentrieren UNI und ihre angeschlossenen Gewerkschaften ihre Callcenter-Organisierungsarbeit auf Telefónica, eines der weltgrößten Unternehmen mit 250.000 Beschäftigen und einem Umsatzerlös von E60 Mrd. pro Jahr. Das in Spanien ansässige Unternehmen ist in 25 Ländern weltweit tätig und kündigte kürzlich an, dass es in 15 weitere Länder in Europa expandieren wird. Im Jahr 2000 war Telefónica eines der ersten Unternehmen der Welt, das ein globales Abkommen mit UNI unterzeichnete, das grundlegende Rechte für alle Beschäftigten des Unternehmens auf der ganzen Welt gewährleistet. Doch in Lateinamerika sind viele Beschäftigte von Atento, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Telefónica, nicht gewerkschaftlich organisiert und die Möglichkeit, einer Gewerkschaft beizutreten, wird ihnen verweigert. Zehntausenden von Atento-Beschäftigten wird die Vereinigungsfreiheit verweigert. In Mexiko beispielsweise wurden Arbeitnehmer eingeschüchtert, bedrängt und sogar entlassen, weil sie ihre Gewerkschaft unterstützten. Bei Atento arbeiten über 100.000 Menschen, knapp die Hälfte aller Telefónica-Beschäftigten. "UNI fordert Telefónica dazu auf, zu der mit dem globalen Abkommen gemachten Zusage zu stehen, gemäß der allen Beschäftigten des Unternehmens, ob sie nun in Madrid oder in Mexiko-Stadt arbeiten, Verhandlungs- und Vereinigungsfreiheit gewährt wird, damit sie faire Arbeitsbedingungen aushandeln können, ohne vom Management daran gehindert zu werden", so UNI-Generalsekretär Philip Jennings. Aber nicht nur in Lateinamerika werden Telefónica-Beschäftigten die Rechte verweigert. In der Republik Irland mischte sich die Telefónica-Tochter O2 in das Vereinigungsrecht ihrer Beschäftigten ein und weigert sich, die Gewerkschaft als Tarifpartner anzuerkennen. Während des Callcenter-Monats Oktober 2009 fordern UNI und ihre Mitgliedsorganisationen den Vorstandsvorsitzenden von Telefónica, Cesar Alierta, dazu auf, in Einklang mit dem mit UNI unterzeichneten globalen Abkommen zu handeln und dafür zu sorgen, dass die Arbeitnehmerrechte überall auf der Welt gewahrt werden. Gewerkschaften in völlig verschiedenen Ländern, wie etwa Irland, Mexiko, Brasilien, den Vereinigten Staaten, Kolumbien, Kamerun, Südafrika, Belgien, Tunesien, Frankreich und Australien, werden sich an dieser internationalen Aktion beteiligen. Für weitere Informationen über das tägliche Leben von Callcenter-Beschäftigten, sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause, kann der UNI- Forschungsbericht A World on the Phone heruntergeladen werden, der ab heute auf unserer Website zur Verfügung steht: www.callcentreaction.org (Anmerkung: Der Bericht wird ab nächster Woche auch auf Französisch, Deutsch, Spanisch und Holländisch verfügbar sein). Callcenter-Aktionsmonat UNI Global Union führt jedes Jahr im Oktober einen Callcenter- Aktionsmonat durch. Wir konzentrieren uns auf die gewerkschaftliche Organisation von Callcentern rund um die Welt, tauschen unsere Erfahrungen aus und werden mit vereinten Kräften tätig, um Stärke aufzubauen und das Leben der Callcenter-Beschäftigten zu verbessern. UNI Global Union UNI Global Union ist die globale Gewerkschaft für Fach- und Dienstleistungsberufe, die 900 Gewerkschaften und 20 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 150 Ländern der ganzen Welt vertritt. UNI Telekom vertritt 3 Millionen Telekom-Beschäftigte weltweit. http://www.presseportal.de/pm/65450/1485440/uni_global_unionpersönliche Anmerkung (!!): Hände weg von diesen Callcentern in Tunesien. Ich kenne keine(n), der dort normal fröhlich arbeitet ohne Druck und ohne dem Anderen an der Leitung eine xxxxx aufschwätzen zu müssen!
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Re: Callcenter
[Re: LOE110119]
#316957
03/10/2009 00:07
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Callcenter-Beschäftigte fordern während des Callcenter-Aktionsmonats Vereinigungs- und Verhandlungsfreiheit
Nyon (ots) - Aufschlussreicher neuer Bericht "A world on the phone" dokumentiert einen Tag im Leben von Callcenter-Beschäftigten rund um die Welt Eine Gewerkschaft macht den Unterschied zwischen qualitativ schlechten, risikoreichen und ausgrenzenden Arbeitsplätzen und einer sicheren, zufriedenstellenden beruflichen Laufbahn in den Callcentern der Welt aus, ließ UNI Global Union heute verlautbaren. Oktober ist der Callcenter-Aktionsmonat und für UNI und ihre Mitgliedsorganisationen rund um die Welt steht dieses Jahr ein Unternehmen im Brennpunkt, nämlich Telefónica. Alle Beschäftigten dieses Unternehmens sollen die Möglichkeit haben, einer Gewerkschaft anzugehören. Zusätzlich gab UNI heute einen Bericht heraus, der auf Interviews mit 12 Callcenter-Beschäftigten aus der ganzen Welt basiert. Der Bericht bietet Einblick in ihr Arbeitsleben und zeigt, warum Callcenter-Beschäftigte, die einer Gewerkschaft beitreten und ihre grundlegenden Rechte einfordern können, viel zufriedener und letztendlich produktiver sind. Die meisten Callcenter-Beschäftigten werden streng überwacht und es wird von ihnen erwartet, dass sie unrealistische Leistungsziele erfüllen. Zudem verfügen sie kaum über Entscheidungsspielraum bei der Arbeit, verdienen sehr wenig, haben weder Gewerkschafts- noch Arbeitnehmerrechte und keinerlei Arbeitsplatzsicherheit. "Heute starten Callcenter-Beschäftigte rund um die Welt einen Monat koordinierter Aktionen, um faire Bedingungen bei der Arbeit durchzusetzen. Hunderttausende von gewerkschaftlich organisierten Callcenter-Beschäftigten verfügen über menschenwürdige Arbeitsplätze mit fairen und sicheren Arbeitsbedingungen, aber nicht gewerkschaftlich organisierte Callcenter-Beschäftigte haben das nicht", so Marcus Courtney, Leiter von UNI Telekom. "Wir möchten dafür sorgen, dass jede/r Callcenter-Beschäftigte, wo immer er oder sie sich auch befindet, die Möglichkeit hat, faire Arbeitsbedingungen auszuhandeln, also bessere Löhne, sicherere Arbeitsbedingungen, mehr Arbeitsplatzsicherheit und vor allem auch, am Arbeitsplatz respektiert zu werden. Aus einer globalen Studie über die Arbeit in Callcentern, durchgeführt von Forschern der US-amerikanischen Cornell Universität im Jahr 2007, ging hervor, dass etwa 70% aller Callcenterbeschäftigten an Arbeitsplätzen tätig sind, die "wenig oder sogar sehr wenig Qualität" aufweisen. Dieses Jahr konzentrieren UNI und ihre angeschlossenen Gewerkschaften ihre Callcenter-Organisierungsarbeit auf Telefónica, eines der weltgrößten Unternehmen mit 250.000 Beschäftigen und einem Umsatzerlös von E60 Mrd. pro Jahr. Das in Spanien ansässige Unternehmen ist in 25 Ländern weltweit tätig und kündigte kürzlich an, dass es in 15 weitere Länder in Europa expandieren wird. Im Jahr 2000 war Telefónica eines der ersten Unternehmen der Welt, das ein globales Abkommen mit UNI unterzeichnete, das grundlegende Rechte für alle Beschäftigten des Unternehmens auf der ganzen Welt gewährleistet. Doch in Lateinamerika sind viele Beschäftigte von Atento, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Telefónica, nicht gewerkschaftlich organisiert und die Möglichkeit, einer Gewerkschaft beizutreten, wird ihnen verweigert. Zehntausenden von Atento-Beschäftigten wird die Vereinigungsfreiheit verweigert. In Mexiko beispielsweise wurden Arbeitnehmer eingeschüchtert, bedrängt und sogar entlassen, weil sie ihre Gewerkschaft unterstützten. Bei Atento arbeiten über 100.000 Menschen, knapp die Hälfte aller Telefónica-Beschäftigten. "UNI fordert Telefónica dazu auf, zu der mit dem globalen Abkommen gemachten Zusage zu stehen, gemäß der allen Beschäftigten des Unternehmens, ob sie nun in Madrid oder in Mexiko-Stadt arbeiten, Verhandlungs- und Vereinigungsfreiheit gewährt wird, damit sie faire Arbeitsbedingungen aushandeln können, ohne vom Management daran gehindert zu werden", so UNI-Generalsekretär Philip Jennings. Aber nicht nur in Lateinamerika werden Telefónica-Beschäftigten die Rechte verweigert. In der Republik Irland mischte sich die Telefónica-Tochter O2 in das Vereinigungsrecht ihrer Beschäftigten ein und weigert sich, die Gewerkschaft als Tarifpartner anzuerkennen. Während des Callcenter-Monats Oktober 2009 fordern UNI und ihre Mitgliedsorganisationen den Vorstandsvorsitzenden von Telefónica, Cesar Alierta, dazu auf, in Einklang mit dem mit UNI unterzeichneten globalen Abkommen zu handeln und dafür zu sorgen, dass die Arbeitnehmerrechte überall auf der Welt gewahrt werden. Gewerkschaften in völlig verschiedenen Ländern, wie etwa Irland, Mexiko, Brasilien, den Vereinigten Staaten, Kolumbien, Kamerun, Südafrika, Belgien, Tunesien, Frankreich und Australien, werden sich an dieser internationalen Aktion beteiligen. Für weitere Informationen über das tägliche Leben von Callcenter-Beschäftigten, sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause, kann der UNI- Forschungsbericht A World on the Phone heruntergeladen werden, der ab heute auf unserer Website zur Verfügung steht: www.callcentreaction.org (Anmerkung: Der Bericht wird ab nächster Woche auch auf Französisch, Deutsch, Spanisch und Holländisch verfügbar sein). Callcenter-Aktionsmonat UNI Global Union führt jedes Jahr im Oktober einen Callcenter- Aktionsmonat durch. Wir konzentrieren uns auf die gewerkschaftliche Organisation von Callcentern rund um die Welt, tauschen unsere Erfahrungen aus und werden mit vereinten Kräften tätig, um Stärke aufzubauen und das Leben der Callcenter-Beschäftigten zu verbessern. UNI Global Union UNI Global Union ist die globale Gewerkschaft für Fach- und Dienstleistungsberufe, die 900 Gewerkschaften und 20 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 150 Ländern der ganzen Welt vertritt. UNI Telekom vertritt 3 Millionen Telekom-Beschäftigte weltweit. http://www.presseportal.de/pm/65450/1485440/uni_global_unionpersönliche Anmerkung (!!): Hände weg von diesen Callcentern in Tunesien. Ich kenne keine(n), der dort normal fröhlich arbeitet ohne Druck und ohne dem Anderen an der Leitung eine xxxxx aufschwätzen zu müssen! Danke Simla, aber was ist, wenn Du in Tunesien verheiratet bist und selbst wenn DU bereit bist, größere Strecken am Tag zurückzulegen, keine andere Arebit finden kannst als im Callcenter? Würdet Ihr es nicht trotzdem in Erwägung ziehen? Hallo aaaa und virosa, wie sehen denn Eure Erfahrungen darin aus? Danke für alle Anmerkungen, lg,a 
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Re: Callcenter
[Re: LOE120908]
#316972
03/10/2009 15:09
03/10/2009 15:09
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Joined: Sep 2009
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aaaaa
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Tunisia
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Hallo zusammen,
meine Firma besteht unter anderem auch aus einem recht großen Call Center. Allerdings verkaufen wir nichts. Die Angestellten bei uns wollen unbedingt bei uns arbeiten, weil es bei uns besser ist als anderswo. Dieser Leistungsdruck, wie anderswo ist bei uns nicht so da. Ich bin halt immer noch der Meinung, dass man gute Leistung auf Dauer aus den Menschen nicht rauspressen kann und sie in der Regel besser arbeiten, wenn es ihnen gut geht und sie gerne zur Arbeit kommen. Allerdings komme ich hier echt an meine Grenzen und denke oft darüber nach mir doch jemanden einzustellen, der dieses Auspressen beherrscht, weil der Großteil der Tunesier eher jeden Vorteil ausnutzt und nicht mal auch was zurückgeben möchte. Verantwortung übernehmen ist hier auch nicht so angesagt. Von daher, ich weiß aus anderen CC, dass da die Leute ziemlich ausgepresst werden und dann oftmals am Ende auch noch ihr Geld nicht bekommen. Da muss man definitv aufpassen, wo man landet. Und ich z.B. nehm auch nicht jeden. Und auch nicht jede(n) nur weil er/sie Deutsch(e) ist... Schönen Gruß
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Re: Callcenter
[Re: LOE110119]
#317023
04/10/2009 18:52
04/10/2009 18:52
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Joined: Mar 2008
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LOE120908
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... Ebenso hat man doch Stolz.....einen Schein nach aussen den man bewahren sollte, der Familie wegen.
Hallo verstehe ich jetzt nicht, was U mit meinst? ich wäre auch keine normale CallcenterAgentin, sondern Supervisorin!
Ich dachte Du bist sehr christlich - und diese Tätigkeit lässt sich damit sicherlich nicht verbinden.
Naja, eben deshalb, bin auch sehr skeptisch, da ich eben als Ort Frankreich und nicht Tunesien angebe, also lügen müsste. und weil deshalb eigentlich auch klar wird-für mich, dass es auf Exploitation hinausläuft. Bin auch eher schon auf dem Weg, abzusagen. Aber der CC ist nicht so, wie von Euch geschildert, es geht nur um ein Sonderangebot für die kabellose Internetconnection einer Telefongesellschaft für Geschäftsleute und um günstige Zusatzversicherungen, wie sie in Frankreich üblich sind, wobei vor Abschluss überprüft wird, ob sie wirklich günstiger sind oder nicht und dann dem Kunden die Wahl offen steht.
Leih Dir doch Geld aus Deutschland und mach Dich selbstständig. Du auf dem Land weisst doch am besten was dort am dringensten fehlt. Mach was aus der Not, auf gehts! LG Simla Na klar...ein Waschsalon, oder ein Kopieshop oder Internet, aber hier (nahe Mednine) gibt es eigentlich schon alles, nur keine Jobs. Ne das wäre zu krass, Geld aus D zu leihen, da gehe ich lieber selber !!! lg,a
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Re: Callcenter
[Re: aaaaa]
#317024
04/10/2009 18:57
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LOE120908
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Hallo zusammen,
meine Firma besteht unter anderem auch aus einem recht großen Call Center. Allerdings verkaufen wir nichts. Die Angestellten bei uns wollen unbedingt bei uns arbeiten, weil es bei uns besser ist als anderswo. Dieser Leistungsdruck, wie anderswo ist bei uns nicht so da. Ich bin halt immer noch der Meinung, dass man gute Leistung auf Dauer aus den Menschen nicht rauspressen kann und sie in der Regel besser arbeiten, wenn es ihnen gut geht und sie gerne zur Arbeit kommen. Allerdings komme ich hier echt an meine Grenzen und denke oft darüber nach mir doch jemanden einzustellen, der dieses Auspressen beherrscht, weil der Großteil der Tunesier eher jeden Vorteil ausnutzt und nicht mal auch was zurückgeben möchte. Verantwortung übernehmen ist hier auch nicht so angesagt. Von daher, ich weiß aus anderen CC, dass da die Leute ziemlich ausgepresst werden und dann oftmals am Ende auch noch ihr Geld nicht bekommen. Da muss man definitv aufpassen, wo man landet. Und ich z.B. nehm auch nicht jeden. Und auch nicht jede(n) nur weil er/sie Deutsch(e) ist... Schönen Gruß weiss zwar nicht, was Ihr dann vercallert, aber bei "uns" ist es eben auch kein riesiger Leisungsdruck, d.h. es gibt ein realistisches Ziel...und meine Aufgabe ist/wäre es eben die Mädels zu motivieren, animieren und korrigieren. Habe auch den "ersten" Eindruck, das vertraglich alles korrekt läuft... die nehmen auch nicht jeden, klar...suchen sich die besten, sortieren aus wie überall... lg,a
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Re: Callcenter
[Re: Mahdia_haeti]
#317039
04/10/2009 23:47
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Tanit
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Re: Callcenter
[Re: Mahdia_haeti]
#317303
08/10/2009 23:10
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LOE120908
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Wie CC-Monat???? in Deutschland auch???????? davon hat mir noch keiner was erzählt und ich arbeite in einem der grössten Unternehmen Deutschlands mit über 1500 CC-Mitarbeitern...schnief..
ne jetzt mal im Ernst, ich versteh das hier irgendwie alles net so recht. Anchadia lebt in TN ohne Arbeit und ohne Geld???? Verheiratet??? helft mir mal eben bissl auf die Sprünge?
Wieso gibt man hier alles auf und geht einfach ins Blaue hinein weg ohne sich dort was aufgebaut zu haben??? Das ist ja nur noch schwer dort dann Fuss zu fassen....also für mich wär das nix. Übrigens versteh ich auch nicht wie es sooooo schwer ist dort Arbeit zu finden. Spricht sie arabisch??? wenigstens Ansatzweise dann dürfte es kein grosses Problem sein. Also mir wird oft genug gesagt ich könnt da und dort arbeiten... könnte ich wenn ich dort leben würde weil alles geregelt ist. Aber noch habe ich nicht alles so dort wie ich es haben möchte und hier muss ich auch noch bischen was tun.....tja so einfach hau ich net ab..........will ja dort später mal mindestens genauso gut leben als hier, wenn net gar um einiges besser.... schönen Abend noch Yvonne Hallo Mahdia Hayeti, nun ich lebe in Südtunesien mit meinem Mann und habe seit mehr als einem Jahr keine Arbeit gefunden...bin fast Viersprachig, (franz und Englisch in Wort und Schrift, aber mit Akzent und Tunesisch Arabisch in Wort und Schrift gute Basis... ja tatsächlich mag das naiv unvorbereitet aussehen, aber ich hatte zwei mündliche ANgebote, bevor ich kam. DIe eine Org meinte dann plötzlich, es würde nicht zum Team passen, da ich verheiratet sei mit Tun und die andere Möglichkeit war ebenfalls versperrt, da es zu viele tun Bewerber gab und gibt...(die Kontakte meines Mannes)--- Es ist ja auch nit so dass ich vorher in D gearbeitet habe, sondern ebenfalls im Ausland (mit zeitVertrag), deshalb hatte ich in D auch keine Wohnung mehr, als wir geheiratet haben und alles bei Familie und Freunden untergebracht. Zu mir haben über die Jahre hinweg wie zu Dir, wo ich in Tun war Leute gesagt, Du kannst hier und dort arbeiten...aber als es dann so weit war, pustekuchen! Wir wollten nicht nach D... Du meintest jetzt, suchen einfach eine Lösung ?!? Kenne mich eben auch gar nicht aus, z.B. wenn man ein kleines Geschäft aufmacht, wie dann die Gesetze sind in Tunesien, bin noch neu hier, kann hier nicht alles schreiben, aber eben, so einfach ist das nicht! Natürlich, wenn ich in dem ersten Moment eine Arbeit in D gehabt hätte, wären wir sicher sofort nach D gekommen- da dann auch meine Motivationen anders gewesen wären... lg,anchadia
Last edited by anchadia; 08/10/2009 23:13.
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Re: Callcenter
[Re: LOE120908]
#317325
09/10/2009 08:54
09/10/2009 08:54
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nun ich lebe in Südtunesien mit meinem Mann und habe seit mehr als einem Jahr keine Arbeit gefunden.
Kenne mich eben auch gar nicht aus, z.B. wenn man ein kleines Geschäft aufmacht, wie dann die Gesetze sind in Tunesien, bin noch neu hier,
- seit über einem Jahr - bin noch neu hier, kenne mich nicht aus - und dein Mann????????? auch fremd und neu und ahnungslos??? Wie gesagt, man muss was bewegen, von selbst bewegt sich nichts! Steig ins Taxi, fahr aufs Amt und frag nach - wo ist das Problem???????????? Simla
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Re: Callcenter
[Re: LOE110119]
#317386
09/10/2009 20:11
09/10/2009 20:11
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nun ich lebe in Südtunesien mit meinem Mann und habe seit mehr als einem Jahr keine Arbeit gefunden.
Wie gesagt, man muss was bewegen, von selbst bewegt sich nichts! Steig ins Taxi, fahr aufs Amt und frag nach - wo ist das Problem???????????? Simla Na, danke Simla, aber welches Amt denn nun bitte, kläre mich auf! Danke... Übrigens diese PM hatte ich Dir inklusive vorhergehender email-Adresse geschickt wegen der Buchübersetzung... "Hallo Simla, na bist DU im Urlaub? Lange nichts mehr gehört, hoffe alles OK! Bin auch wieder da. Lass die Seite doch faxen, geht auch... habe eine Faxnummer... soll ich Dir die mal schicken?" Wolltest Du einen Rückzieher machen oder Dein SchwiegerVater? Oder hat er schon jemanden? Liebe Grüße, anchadia
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