...Ich persönlich finde es auch nicht in Ordnung, wenn solche Möglichkeiten für illegale Spielchen mißbraucht werden ...

Wenn etwas nicht ausdrücklich gemeint ist, heißt das noch lange ncht, daß es illegal ist, sondern nur, daß es entweder eine Lücke im Recht gibt oder aber, daß dieser Sachverhalt nicht in einer Form geregelt werden kann, die den Erhalt der Menschenrechte nach unserem Verständnis (z.B. Würde, Freiheit) Rechnung trägt.
Da muß man sich dann allerdings fragen, ob man die Einschränkungen immer weiter weiter treiben möchte oder nicht vielmehr einen nicht regelbaren Zustand durch positive Regulierung abändert (hier: Einwanderungsquoten, Legalisierung illegaler Aufenthalte, etc.). Da verfolgen die Länder in Europa durchaus eigene, unterschiedliche Wege, die, falls sie besonders liberal sind, für die mehr restriktiven Länder (wie es Deutschland traditionell meist ist) natürlich ein Problem darstellen.
Es sollte vielleicht auch grundsätzich einmal darüber nachgedacht werden, wieso die positiven Seiten eines Staatenbundes gerne hingenommen, die negativen aber weit von sich zu weisen versucht werden...

Auf der rein persönlichen Seite sollte sich auch einmal selbst fragen, ob er nicht vom Papa zur Mama lief und umgekehrt, wenn ein Gespräch dort mehr Vorteile für die Außerkraftsetzung eines eigentlichen Verbotes in der Familie versprach, oder ob bei der Sammlung von Belegen für die Steuerklärung alle Sachverhalte genauso gelegen waren, wie man es dann angibt. Hier im kleinen - dort im großen, ist es, moralisch gesehen, wirlich ein Unterschied?

:-)