Hallo,

wie ja schon geschrieben wurde, sind für Tunesien keine Impfungen vorgeschrieben, man kann wie ihr schon geschrieben habt, verschiedene Impfungen empfehlen, wobei ich zum Beispiel Tetanus, Hepatitis, Pockenimpfungen jeden empfehlen kann und dies auch für Deutschland.

Hepatitis Impfungen sind wie schon geschrieben bis zum 18. Lebensjahr für alle frei und es wird "noch" von den Krankenkassen gezahlt, für Berufsgruppen wie med. Personal, Rettungsdienst, Altenpfleger usw. sind diese Impfungen auch kostenfrei und werden von der Berufsgenossenschaft getragen.

Zu Hepatits Impfungen:
1. Impfung
2. Impfung (4 Wochen später)
3. Impfung (6 Monate später)
4. 4 Wochen nach 3. Impfung muß eine Titerkontrolle Anti HBs getestet werden, sonst bringen alle Impfungen nichts, denn man weiß nicht ob man Antikörper hat.

Es gibt dafür Ausweise wo dies alles vermerkt wird.

Ich kann auch jeden empfehlen sich bei der dem Deutschen Grünen Kreuz in Marburg einen Internationalen Impfpaß zu bestellen, ich finde sie sehr gut und man kann sie immer in der Tasche tragen und wenn wirklich mal etwas passieren sollte, kann der Arzt gleich alles übersichtlich in verschiedenen Sprachen lesen.

Es stehen auch alle Impfungen drauf die man empfohlen bekommt und man kann immer anchlesen wann welche wiederholt werden müssen.

http://www.dgk.de/
Hier ein kleiner Auszug:
Impfungen für Pauschalreisende

Diese Impfungen sind für Pauschalreisende empfehlenswert:

Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie und Polio (Kinderlähmung) sind Grundimpfungen, die jeder vollständig erhalten haben sollte. Überprüfen Sie deshalb rechtzeitig, ob eine vollständige Grundimmunisierung bei Ihnen durchgeführt wurde und ob die letzte Impfung gegen Tetanus und Diphtherie nicht länger als zehn Jahre her ist. Eine Polio-Auffrischimpfung ist vor Reisen in Gebiete erforderlich, in denen Polio noch vorkommt, etwa Afrika oder Indien.

Hepatitis A ist eine infektiöse Leberentzündung. In vielen südlichen Ländern ist diese Krankheit vor allem bei Kindern verbreitet. Erwachsene sind dort meist immun, da sie Hepatitis A als Kind überstanden haben. In Deutschland ist diese Infektion in den vergangenen Jahren selten geworden. Deshalb besteht kaum eine Immunität. Wer vor 1950 geboren wurde, sollte beim Hausarzt einen Test auf Hepatitis-A- Antikörper durchführen, um festzutellen, ob er natürlicherweise immun ist.

Typhus ist eine schwere Allgemeininfektion, die eng verbunden mit hygienischen Verhältnissen in einem Land steht. Die Impfung ist meist empfehlenswert, da das Infektionsrisiko auch bei einem Pauschalurlaub nicht ausgeschlossen werden kann und die Impfung sehr gut verträglich ist.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch Zecken übertragene Gehirnentzündung. Hauptverbreitungsgebiete der Infektion sind Ost- und Mitteleuropa. In Russland kommt darüber hinaus eine andere Variante vor. In Deutschland sind vor allem Teile Bayerns und Baden-Württembergs betroffen. Insgesamt kann man sich - witterungsbedingt unterschiedlich - von April bis November infizieren. Der bei uns verfügbare Impfstoff schützt gegen beide Varianten der FSME.

FSME
Tetanus
Polio
Impfungen für Kinder
Impfungen für Erwachsene
Hepatitis A
Typhus

Impfungen für Trekkingreisende

Trekkingreisenden, Entwicklungshelfern und anderen Reisenden mit engem Kontakt zu Land und Leuten werden weitere Impfungen empfohlen:

Die Impfung gegen Hepatitis B wird allen empfohlen, die sich länger im Land aufhalten und wahrscheinlich medizinisch oder zahnmedizinisch versorgt werden müssen oder sehr engen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben. Auch in Deutschland infizieren sich schätzungsweise 50.000 Personen jährlich mit Hepatitis B. Deshalb werden inzwischen alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre routinemäßig geimpft.

Zwar ist die Gefahr, an Cholera zu erkranken, relativ gering, dennoch kann eine Impfung für bestimmte Personen, beispielsweise bei Katastrophenhelfern in Epidemiegebieten sinnvoll sein.

Tollwut ist eine Viruserkrankung, die zu einer Entzündung des Gehirns führt und immer tödlich endet. Schutz bietet nur eine vorbeugende Impfung. Sie muss unmittelbar nach Kontakt mit dem tollwütigen Tier durchgeführt werden. Die Ansteckungsgefahr ist abhängig von Reiseland und Reiseart. Auch nach einer vorbeugenden Impfung ist im Falle einer möglichen Infektion eine Auffrischung unbedingt notwendig.

In besonderen Fällen können auch Impfungen gegen Japan-Enzephalitis und Meningokokken-Meningitis in Frage kommen. Für den "normalen" Urlauber sind sie nicht notwendig.

Die Kosten für die Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, alle Kinderimpfungen) werden von der Krankenkasse übernommen. Klassische Reiseimpfungen müssen jedoch vom Urlauber selbst bezahlt werden.

Cholera
Tollwut
Japan Enzephalitis
Meningokokken-Meningitis

Malaria

Gegen diese Infektionskrankheit gibt es noch keine Impfung. Sie führt weltweit zu den meisten Todesfällen und auch nach Deutschland werden jedes Jahr etwa 1.000 Malariafälle eingeschleppt, circa 20 Personen sterben bei uns jährlich daran. Da sie in allen tropischen Gebieten weit verbreitet ist, ist guter Mückenschutz und einen medikamentöse Prophylaxe besonders wichtig.

Malaria wird durch Einzeller, so genannte Plasmodien, hervorgerufen. Sie werden durch Mücken übertragen. Das klassische Hauptsymptom ist das schubweise, alle zwei bis drei Tage auftretende Fieber. Malaria tropica kann aber auch ohne das typische Wechselfieber verlaufen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn sich nach einem Aufenthalt in einem Malariagebiet unklares Fieber einstellt. Die Malaria kann auch noch Monate nach der Reise ausbrechen.

Schutz vor Insekten
Krankheitsbild, Prophylaxe, Therapie

Durchfall

Durchfallerkrankungen sind die häufigste Gesundheitsstörung während einer Reise. Es gibt keine generell wirksame Impfung gegen Diarrhö, sehr vile verrschiedene Erreger können Durchfälle verursachen. Da Durchfall oft durch verunreinigte Lebensmittel ausgelöst wird, sollten alle Speisen vermieden werden, die nicht gekocht sind oder die sich nicht schälen lassen. In einigen Ländern muss Trinkwasser grundsätzlich desinfiziert also abgekocht, gechlort oder bakteriengefiltert werden.

Wenn "Montezumas Rache" Sie trotz aller Vorsicht erwischt, ist es wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen - am besten in Form von Elektrolytlösungen, die wichtige Salze enthalten. Medikamente gegen Durchfall sind nicht in jedem Fall empfehlenswert. Es besteht die Gefahr, dass Erreger langsamer ausgeschwemmt werden.

Was tun bei Durchfall?
Essen und Trinken im Urlaub
HIV im Urlaub

Aids

Gib Aids keine Chance!
HIV Infektionen werden hauptsächlich auf drei Wegen übertragen:
Durch Sexualkontakt, sowohl homosexuell als auch heterosexuell
Durch Blut, bei Transfusionen oder verunreinigten Injektionsnadeln und medizinische Instrumente
Von der Mutter auf das Kind während der Schwangerschaft oder kurz vor, beziehungsweise während der Geburt
Schützen Sie sich deshalb bei jedem Urlaubsflirt mit einem Kondom. Verzichten Sie auf überflüssige Zahnbehandlungen, Tätowierungen, Piercing oder Ohrlochstechen, wenn Sie in Länder mit schlechten hygienischen Bedingungen reisen. Auch Rasiermesser und Zahnbürsten sollten nicht mit anderen gemeinsam benutzt werden, da an ihnen Blutreste haften können. Lässt sich eine Injektion nicht vermeiden, achten Sie nach Möglichkeit darauf, sterile Nadeln zu benutzen.
Diabetiker oder andere Personen, die viele Spritzen benutzen müssen, sollten ausreichende Mengen an Kanülen und Spritzen mitnehmen. Diese sollte man sich für den Grenzübertritt gegebenenfalls vom Arzt bescheinigen lassen.

Auch andere Infektionen werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Zum Beispiel ist Gonorrhoe in vielen Entwicklungsländern weit verbreitet.

Welt-Aids-Tag am 1. Dezember

Wer darf verreisen?

Weder chronische Krankheiten noch hohes Alter sind absolute Hindernisse für eine Reise. Auch für Schwangere und Kleinkinder sind heute viele Traumziele zu erreichen. Beachten Sie jedoch folgende Grundregeln:
Große Hitze belastet das Herz-Kreislauf-System und kann Durchfallerkrankungen verschlimmern.
Für Schilddrüsen- und Nierenpatienten sind die Tropen kein geeignetes Reiseziel.
Asthmapatienten dürfen nur fliegen, wenn sie in der Lage sind, Anfälle von Atemnot zu beherrschen.

Was passiert am Urlaubsort?

Am Urlaubsort angekommen, lockt die Sonne! Umsichtiges Verhalten und richtig eingesetzte Sonnenschutzmittel ermöglichen auch Menschen mit blasser Haut ungetrübtes Sonnenbaden.

Zum Urlaub gehört auch Badespaß. In wärmeren Regionen sollten Binnengewässer gemieden werden, oft lauert Infektionsgefahr. Erkundigen Sie sich vorm Baden im Meer auch nach gefährlichen Strömungen oder Strudeln.

In Nahrungsmitteln können sich viele Krankheitserreger verbergen. Lassen Sie also Vorsicht bei Essen und Trinken walten.

Nicht nur Mücken oder Zecken, auch Fliegen, Wanzen, Läuse oder Milben haben es auf unser Blut abgesehen. Mit einem guten Schutz gegen Insekten steht und fällt das ganze Urlaubsvergnügen, zumal einige Infektionskrankheiten in den Tropen so übertragen werden.

Benutzen Sie Badeschlappen, denn wo viele Menschen barfuß gehen, lauert Fußpilz. Auch richtige Schuhe, die weder zu eng noch zu klein sind, verringern die Infektionsgefahr.

Leset selbst noch mal auf der Seite siehe Link oben, denn dort stehen sehr viele gute Infos drin.

Claudia