Hier ist der Bericht dazu:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,616418,00.html
Wenn man bei der dortgenannten Organisation nicht fündig wird, muß man sich wohl an die libyschen oder italienischen Behörden wenden.
Die 21 Überlebenden des Schiffbruchs vom 30.3.3009, der mindestens 230 Todesopfer gefordert hat, sind im Gefängnis. Einige werden repatriiert, einige erwartet monatelange Haft.
Das bestätigte IOM Tripolis, die die Genehmigung hatten, die Überlebenden zu sehen. Sie befinden sich im Zentrum von Tuaisha, in der Nähe von Tripolis. "Wir haben sie gestern zu ersten Mal besucht", erzählt uns Michele Bambassei (IOM) am Telefon, " und heute gehen wird mit einem Arzt rein, da einige von ihnen aufgrund des Salzwassers, das sie getrunken haben, Magen- und Nierenprobleme haben."
Bevor sie gerettet wurden, hatten sich die 21 acht Stunden lang bis nachmittags um 16 Uhr an die Holzreste des Bootes des halbgesunkenen Fischerbootes geklammert.
Unter den Überlebenden ist auch eine Frau, die jedoch aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes ins Krankenhaus gebracht wurde. Bei den meisten von ihnen wurden schon die Identifizierungsmaßnahmen begonnen, um sie dann abschieben zu können.
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Der ganze Artikel:
http://fortresseurope.blogspot.com/2006/01/die-21-uberlebenden-des-schiffbruchs.html