Hallo pcmcia
Ich kann den Vorschreiberinnen eigentlich auch zustimmen. Es ist was anderes, wenn man Familie oder wirklich gute Freund(innen) dort hat und das Pferd wirklich gut versorgt weiss, aber auch dann wärs mir persönlich zu wenig, das Pferd nur alle paar Wochen zu sehen. Und einfach so jemandem das Pferd anzuvertrauen, würde ich nicht tun. Gründe wurden ja bereits genannt. Wenn du damit zurechtkommst, dass es auch von anderen geritten wird etc. und du nicht weißt, ob die Monatsgebühr wirklich nur dem Pferd zugute kommt (Futter hat in letzter Zeit recht aufgeschlagen) - dann ok das musst du entscheiden. Ich hab es lieber, wenn ich flexibel bin und mir ein anderes Pferd suchen kann, wenn ich will. Also an keines gebunden sein. Auch wenn plötzlich Forderungen wegen Krankheit kommen, kannst du das nicht so schnell prüfen.
Entweder hab ich ein Pferd hier oder dort (sofern ich dort leben würde) – auch das importieren/exportieren käme nicht wirklich in Frage, da es sehr teuer ist und viel Aufwand bedeutet. Kenne eine, die das gemacht hat. Zum Schluss kam das Pferd dann leider durch die Quarantäne verletzt in der CH an. Die Preise von Pferden in TN sind zwar günstig, wobei die "hübschen" und mit ordentlichen Papieren auch mehr kosten. Und wenn du die Transportkosten nach DE dazu rechnest, dann kommst du ganz schnell auf den Kaufspreis eines guten deutschen Pferdes (oder meist drüber). Stress & Umstellung (Temperaturen etc.) mal aussen vor gelassen.
1 Freundin und 1 Bekannte haben Pferde dort, aber die leben auch da. Pensionsställe wie hier gibt es da nicht wirklich. Wobei auch das langsam als „Marktlücke“ entdeckt wird. Zum Kauf an sich: Auch da kann man Verträge machen. Würde ich auch auf jeden Fall tun, nicht dass du dann meinst was zu besitzen, was doch nicht dir gehört. Per Handschlag kann der Verkäufer es ja noch mit vielen gleichermassen tun.
Viele Grüsse