Eigentlich gibt es in diesem Fall hoffentlich gar keinen Kläger ...
Aber leider wird es in Deutschland (und sicherlich auch anderswo) immer wieder in diese Schuld- und Klageecke verbannt.
Viele Menschen scheinen das zu brauchen. Sie wollen offensichtlich selber so funktionieren und auch verwaltet werden. Das scheint trotz aller Kritik ein Gefühl der Sicherheit zu vermiteln. Ein System zum moralischen und ethischen Festhalten eben

Da passt dieses "außer der Norm" nicht rein und somit muß es dann bitte schön auch irgendwie geächtet werden und wenn es durch eine aufwendige Bürokratie geschieht. Schließlich hätte man sich ja an die Regeln halten können. Das "andere" gehört sich ja nun wirklich nicht... Also vors Gericht damit.
Selbst hier im Forum gelingt es kaum eine "wertfreie" Antwort auf eine ganz konrete Frage zu erhalten.
Ein sachliches und auch sicherlich berechtigtes Thema, da es immer wieder überall auf der Welt vorkommt... warum auch nicht!
Die Botschaft ist übrigens nicht so hilfreich, da auch hier konkrete Informationen fehlen. Auch das jeweilige Jugendamt kann in Einzelfällen nicht weiterhelfen. Ein deutscher Familienrichter(am besten der für diesen Fall Zuständige...läßt sich alles ganz problemlos erfragen) hat diesbezüglich die umfangreichsten Kenntnisse und Erfahrungen.
LG Nomadin