Hallo,

ich komme leider auch nicht um eine "Anmache" rum, wenn ich das lese...

Dein Freund ist erst ein gutes Jahr hier und du kennst ihn davon bereits neun Monate? Na da hat er es aber nicht gerade lange ausgehalten oder sich besonders viel Mühe gegeben, sich an das Leben in Deutschland und vor allem den Alltag mit Frau und Kind zu gewöhnen...

Das Kind ist drei Jahre alt? Dann hat sich die Mutter also etwa zwei Jahre lang quasi als Alleinerziehende mit einem Baby bzw. Kleinkind durchgeschlagen? Sicher auch nicht gerade einfach...

Du schreibst:
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Seine Frau weiss natürlich nichts von uns, sein Kind kennt mich.
Er trifft sich mit seinem Kind hinter ihrem Rücken mit dir? Als was stellt er dich denn dem Kleinen vor? Als die nette Tante von nebenan??

Du schreibst:
 Antwort auf:
Könnt ihr uns helfen?
Welche Hilfe erwartest du?

Offenbar kennt ihr ja die rechtliche Seite bereits: Er muss mindestens zwei Jahre in Deutschland verheiratet gewesen sein, um ein eigenständiges Aufenthaltsrecht erhalten zu können. Weitere Voraussetzungen sind meines Wissens nach dann noch Arbeit und Wohnraum.

Möglich, dass es auch genügt, Vater eines deutschen Kindes zu sein, um seinen Aufenthalt zu sichern. Wie "praktisch" (und dann am besten auch ganz viel mit dem Kleinen und der neuen Freundin auf den Spielplatz und sonstwo hin gehen, fördert sicher die Bindung zum Vater, und es ist einfacher nachzuweisen, dass das Kind ihn braucht...).

Sorry, dass mein Kommentar eher emotional als sachlich ausgefallen ist, aber ich bin offenbar auch nicht die Einzige, der sich beim Lesen dieser Geschichte die Nackenhaare sträuben...