Hallo Simla

Vielleicht hätte ich ein Fallbeispiel bringen sollen:

Eine ausländische Familie interessiert sich für ein Haus in Tunesien. Sie wollen sich aber Zeit lassen und alles ganz korrekt machen, damit ihnen des Haus zum Schluss auch wirklich gehört. Sie können den Verkäufer dazu überreden, dass sie erstmal nur zur Miete in dem Haus wohnen um zu sehen, ob es das richtige für sie ist und auch mit der Umgebung alles passt.

Nach einigen Monaten stellen sie fest: Es ist ihr Traumhaus und sie wollen es definitiv kaufen! Bevor sie aber Geld ausgeben oder ein Papier unterschreiben, erkundigen sie sich im Internet, fragen beim zuständigen Gouvernement nach etc. Sie lassen sich Zeit.

Und dann, bevor alles zustande kommt, interessiert sich auch ein Einheimischer oder eine andere Familie aus dem Ausland für das Haus, da sie es bereits kennen, mittlerweile genügend Geld auf der Seite haben und sich dazu entschlossen haben zu kaufen. So, und nun muss der Vermieter entscheiden, wem er das Haus verkauft. Der Einheimische oder die andere Familie legen sofort Geld auf den Tisch und sind auch bereit den Vertrag zu unterschreiben. Beim Einheimischen geht wohl eh alles schneller.

Der ersten Familie wird die Vermietung gekündigt (da sich ein Käufer gefunden hat) und der Schlüssel ihres Traumhauses wird jemand anderem übergeben. Der Traum von DEM eigenen Haus ist geplatzt.

Das meinte ich mit zuvorkommen.

LG

Ps: Meine persönliche Meinung: Ich bin eher fürs mieten, da man ungebunden ist und wieder weiterziehen kann. Anders sieht es aus, wenn man mit der Familie/Mann zusammen ein Haus baut.