... da wird eben oft einiges verwechselt:

Wenn jemand in einer Beziehung eine Enttäuschung erlebt, dann ist das wohl traurig. Aber dafür dann sozusagen eine ganze Religion und deren Vertreter verantwortlich zu machen und fortan dagegen zu kämpfen, ist ja doch etwas seltsam und einseitig.
Nach Chuck Spezzano verhindert die Schuldzuweisung (dem Partner oder sich selber) nur, dass wir die Verantwortung für uns selber übernehmen...

Es hat auch beim Vater meiner Kinder mal Klick gemacht. Er ist aber Schweizer, beinahe in meiner Nachbarschaft aufgewachsen. Und er ist ziemlich durchgedreht aus Eifersucht, die unbegründet war. Muss ich nun gegen die ganze Schweiz eine Ablehnung haben und dagegen kämpfen?
Ich kann doch höchstens sagen, ob ich damit leben kann oder nicht. Warum einer sich so verhält oder anders, liegt aber in seiner Lebensgeschichte begründet und muss nicht zwangsläufig mit mir im Zusammenhang stehen. Ich bin höchstens der Auslöser...
Und vielleicht auch umgekehrt für vieles...

Gruss. Monika