Es gibt nach meiner Meinung keine Regeln oder so für den Zeitpunkt, an dem man sich bewußt für eine Religion entscheidet. Das ergibt sich aus deinen individuellen Erlebnissen und Lebensumständen. Du wirst es, wenn es so sein soll, eines Tages wissen. Vertraue einfach darauf und zerbrich dir nicht zu sehr den Kopf darüber. Was sein soll, wird sein. Andere Frage: beschäftigt sich dein Verlobter auch mit deinem Glauben annähernd intensiv, wie du dich mit seinem? Es geht nicht darum ihm vom Islam zu lösen, sondern um Ausgewogenheit und um ein bessres Verständnis für dich. Einfach ja-ja sagen und das wars dann, ist ein leichter Weg und heißt nicht, das da Toleranz oder wirklich Verständnis vorhanden ist. Ich denke, der Koran enthält hier den kürzesten und besten Spruch,der jedem Mut machen sollte, zu sich und seinen eigenen Überzeugungen zu stehen, also auch zum Christentum: In der Religion gibt es keinen Zwang. Klarer kann man das nicht sagen. Wenn also in einer Beziehung der Mann drängelt oder versucht, Verhaltensmuster durchzusetzen, die nur auf seiner, aber nicht der Überzeugung/dem Glauben der Ehefrau beruhen, gehört ihm klar gesagt, das er sich im Irrtum befindet. Idealerweise sollte man das vor der Ehe abklären. Wenn beide sich in einer gemeinsamen Religion wohl und zufrieden fühlen, ist das wunderbar, aber keine Voraussetzung um in einer Beziehung glücklich leben zu können.
Ich wünsche dir alles Gute.
Hayati
Wenn nicht Meinung gegen Meinung offen gesagt wird läßt sich die bessere nicht herausfinden.