Original geschrieben von: zouhaier
Hallo,

Ich bin Tunesier, ich muss hier mal was dazu sagen:
Es ist sehr schwierig für einen Mann, der in Tunesien Freunde, grosse Familie, vielleicht auch sehr gut bezahlte Arbeit hat, sich schnell auf die neue Situation einzustellen und dazu auch die fehlende Sprachkenntnisse...
Es ist nicht einfach für einen Tunesier eine Stelle als Hilfsarbeiter zu akzeptieren nach dem er in Tunesien jahrelang als Angestellter im Büro tätig war.
Für einen Tunesier, ist sehr schlimm wenn er nach paar Monate zurückkehrt(ohne das große Geld) und sagt es hat mit meine Ehe (Aufenthalt) nicht geklappt.
Deshalb versuchen die meisten wenigstens die 3 oder 5 Jahre auszuhalten, andere versuchen es nicht mal und kehren zurück....


Hallo zouhaier,
ich bin zwar kein Mann,weiss aber auch wie es ist,
in einem fremden Land,ohne die eigene Familie,ohne die Freunde,
in D eine gutbezahlte Arbeit aufgegeben,für ein Leben mit dem Mann in Tunesien.
Auch ich beherrschte die Sprache anfangs nicht.
Habs aber gelernt,war in der Lage sämtliche Behördengänge alleine zu bestreiten.

Dein Argument,"fehlende Sprachkenntnisse" zieht nicht mehr,
durch die neuen Auflagen zum Zuzug nach D.
Komisch, wieviele dann doch trotz fehlender Sprachkenntnisse,mit gutbez. Arbeit in TN ein nicht kalkulierbares Leben in D bevorzugen.
Was wird denn erwartet?
Nix deutsch,aber ne Stelle als Direktor?

Deine letzten Sätze sagen eigentlich schon alles zu beschriebenen Kategorie Mann.
Aushalten um jeden Preis und bei Scheitern,bzw. wenn Frau die Schnauze voll hat, einen auf armer Mann machen und Frau den schwarzen Peter zuschieben.
Ich wünsche jeder Frau,wenn sie denn so ein solches Exemplar zuhause hat, eine schnelle Erkenntnis und baldigem Rückflug des GG.

Gruss Suzann