Traditionen sind sogar bis heute noch hier in Europa Gang und Gebe, aber man weiß nichts von dem Ursprung.
z.B: Ostereier suche, dies eigentlich ein Ritual von germanischen Heiden, der Weihnhachtsbaum bzw. der Tannenbauch war bei den Kelten üblich.
Dass man noch heute Eheringe bei der Trauung sich austauscht, stammt aus der römischen Zeit, der "Ringfinger", wurde deshalb gewählt, weil an diesem Finger angeblich die Ader zum Herzen sei.
Und viele Dinge gibt es bestimmt auch noch die uns nicht auffallen.
Hier etwas zur Heirat bei den altern Römer:
...So verlobte Roms erster Kaiser Augustus seine erst zweijährige Tochter Iulia mit Antyllus, dem damals acht Jahre alten Sohn seines vormaligen Widersachers Marcus Antonius....
Prüfe wer sich ewig binde, oder doch nicht?
"Jedes Tier und jeden Sklaven", so der Philosoph, "prüfen wir genau, bevor wir sie kaufen; nur die Braut wird nicht in Augenschein genommen, damit sie dem Bräutigam nicht missfallen kann, bevor er sie heimgeführt hat. Ist sie böse, dumm, missgestaltet oder riecht aus dem Mund, welche Fehler sie auch immer hat, so lernen wir sie erst nach der Hochzeit kennen."
Der "Verkauf" der Braut aus islamischem Ursprung?
Der wichtigste Punkt der Hochzeitsverhandlungen betraf die Mitgift, die in einem eigens zwischen dem Vater der Braut und dem Bräutigam ausgehandelten Ehevertrag fixiert wurde
mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,537086,00.htmlUnd hier zum Thema Eheringe:
der Bräutigam seiner Braut einen Ring als sichtbares Zeichen des Eheversprechens. Er steckte ihn auf den vierten Finger ihrer linken Hand, von dem man glaubte, dass von ihm ein Nerv ausging, der direkt zum Herzen führte. Eine romantische Geste? Wohl nicht, im Lateinischen steht cor, das Herz, nicht weniger für das Gefühl, sondern eher für Verstand oder Mut.