wollt nochmal einiges erläutern, da hier denke ich einiges missverstanden wird ... bzgl eheschließung im islam

ein muslim darf eine nichtmuslima heiraten, unter bedingung dass sie einer der monotheistischen glaubensgemeinschaften angehört und sie dazu noch keusch sein muss.
man müsste sich hier als gläubiger muslim die frage stellen, ob eine christin, die jesus als gott sieht, und dem nach zu ihm betet, einer monotheistischen glaubensgruppe angehört.
außerdem stellt sich hier noch die frage, wie viele der muslime die eine nichtmuslima heiraten, eine keusche frau heiraten?
zwar halten katholiken nichts von [~~~~] vor der ehe, aber ist heute wahrscheinlich eher selten der fall. jedenfalls verstößt jeder muslim der eine nichtmuslima heiratet genauso gegen den islam, wenn diese nicht die oben genannten bedingungen erfüllt.

und nochmal zu der sache, warum im islam genau die mischehe zwischen muslima und nichtmuslim verboten ist. eine frau soll sich einfach nicht in die gefahr begegeben ihren glauben nicht ausüben zu können. der islam erkennt christentum und judentum an und schreibt muslimen die eine nichtmuslima heiraten vor, dass sie ihren glauben weiterhin ausüben darf/soll und der mann sie in ihrer religionsausübung nicht einschränken darf. andersherum ist es im christentum oder judentum nicht vorgeschrieben, einer nichtchristen/nichtmuslimin ihren glauben weiterhin, nach eheschließung auszuüben und zu praktizieren. eine nichtmuslima kann sich auch in die gefahr begeben, dass ihr nichtmuslimischer ehemann sie aufgrund seine nunmal physischen überlegenheit, dazu zwingt schweineschnitzel zu braten oder das bier aufzumachen. diese mögliche gefahr soll jedoch vermieden werden und deswegen auch dies rational nachvollziehbare verbot.

Last edited by summerlove; 08/06/2008 23:05.

"there is nothing neither good or bad - thinking makes it so"