Öffnen wir die Packung, so gleicht der Inhalt einem groben Weizengriess. Doch der Schein trügt. Es handelt sich um Hartweizenmehl, das zu winzigen Klümpchen geformt ist und bereits einen Garprozess hinter sich hat. Deshalb können wir mit diesem Produkt in kurzer Zeit schmackhafte Gerichte auf den Tisch zaubern. Die Zubereitungsart wie unten beschrieben, stimmt zwar nicht mit dem Original in Tunesien überein, da dort ganz andere Kochgeräte verwendet werden. Wir können aber auch ein feines Couscous bereiten, ohne dass wir uns im Orientladen gleich eine authentische Kochausrüstung besorgen.
Um ein feines Couscous zu erhalten, genügt es, nach dem Rezept auf der Packung vorzugehen, oder aber, wir bereiten das Couscous wie folgt:

(Für 1 Person)
In einer Pfanne wärmen wir aus Fertig-Gemüsebouillon und 2 dl (20 cl) Wasser eine eher etwas zu salzige Brühe. In eine beschichtete Bratpfanne geben wir eine feingeschnittene Zwiebel und einen Esslöffel Pflanzen-Margarine oder Sonnenblumenöl, rösten die Zwiebel goldbraun, schütten 100 g Couscous hinzu und vermischen alles gut. Nun fügen wir die Gemüsebrühe bei und wenden das Couscous mit der Kelle, damit die Feuchtigkeit gleichmässig aufgesogen und verteilt wird, und garen das Couscous während fünf Minuten fertig. Im Orient wird das Couscous dann als optimal betrachtet, wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist, und die Körner beim Lockern mit der Kelle nicht klumpen, sondern rieseln.
Zu diesem Couscous reichen wir einen bunten Mischsalat oder aber ein Mischgemüse oder bereiten aus Sojabrocken ein fleischähnliches Gericht. Dabei versteht es sich von selbst, dass wir mit der Beilage beginnen, da das Couscous sehr schnell zubereitet ist.