hi @ all
meiner meinung nach würden sich folgende probleme ergeben bei einer eheschließung eines nichtmuslims und einer muslima
-eine frau richtet sich meist nach dem mann, die rate von frauen, die den glauben des mannes annehmen beträgt über 50% andersrum jedoch nur 10%. das ist darauf zurückzuschließen, dass eine frau sich ihrem mann eher anpasst als andersrum. (ist nicht immer so jedoch häufiger)
aus islamischer sicht ist der islam die vollendung der monotheistischen religionen und deswegen müsste eine muslima ihren glauben beibehalten.(es ist die letze und damit auszuübende religion)
-es stellen sich die fragen ob ein nichtmuslim damit einverstanden ist, wenn seine frau vor sonnenaufgang aufsteht um zu beten, im ramadan fastet u somit geschlechtsverkehr einen monat ausfallen lässt. ob dieser ihr entgegenkommt und nicht zu mittag essen will oder gar frühstückt, was für die frau wahrscheinlich die atmosphäre des fastenmonats etwas kaputt macht, ist auch in frage zu stellen.
-und für mich der einleuchtenste grund, warum eine muslima es schwer haben wird mit einem nichtmuslim, ist die erziehung der kinder. werden diese nun "modern-westlich" christlich jüdisch oder muslimisch erzogen ? eine praktizierende muslima betet, fastet und hält sich an viele viele dinge, die einem nichtmuslim nicht einmal in den sinn kommen. normalerweise wünscht man sich, dass seine kinder genauso erzogen werden. die kinder nehmen meist (laut statistiken) den glauben des vaters an und keine gemeinsame religion in der familie stellt für ein kind bestimmt einige probleme dar.
diese sichtweisen sind jedoch nur zu betrachten, wenn eine muslima gläubig ist und den islam praktiziert. wenn man an die vollkommenheit des islams glaubt und von ihm überzeugt ist, würde man wahrscheinlich nicht wirklich darüber nachdenken eine ehe mit einem nichtmuslim einzugehen, weil laut islam es schließlich verboten ist (geschweige den eine beziehung, welche so oder so als sünde angesehen wird).
aber wenn eine frau nur muslima auf dem papier ist oder ab und zu mal fastet oder betet, und ihre einstellung zu dem ihres nichtmuslimischen partners passt, sie ihre kinder westlich tolerant und offen erziehen will, dann wird es wahrscheinlich keine probleme geben.
Nun ich denke bei den Islamisten git es wie bei den Christen auch Leute die stärker und welche die nicht so gläubig sind.Ich denke das sich normalerweise Moslems Moslems als Partner suchen,weil sie dieselbe Religion haben und die auslebung der Religion so halt einfacher ist,aber ich muss sagen das es durchaus möglich ist die Religionen zu kombinieren,durch gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt,man muss seinem Partner den Freiraum lassen sich entfalten zu können und seine Religion ausleben zu können.Mein Schatz vesucht nicht mit ihre Religion aufzudrängen und ich lasse ihr auch ihre Religion.Und was die Kinder angeht das wird sich zeigen wenn es soweit ist.
LG Michael