Hallo,
so schlimm wie dies ist, so alltäglich ist das leider.
Nicht nur Fussbälle werden von Kinderhänden genäht, nein auch Teppiche geknüpft und das unter misserablen Bedingungen.

Rugmark - Zeichen

UNICEF, Brot für die Welt, Misereor und terre des hommes tragen gemeinsam die Kampagne gegen Kinderarbeit in der Teppichindustrie und unterstützen die Arbeit von Rugmark in Indien, Nepal und Pakistan. Rugmark vergibt ein Warenzeichen für Teppiche, die nicht von Kindern unter 14 Jahren gefertigt wurden. Von den Lizenzabgaben der Rugmark-Teppichimporteure werden Projekte für ehemalige Kinderarbeiter finanziert. http://www.rugmark.de

Kinder vor Ausbeutung schützen

Mädchen und Jungen knüpfen bis zu 16 Stunden am Tag Teppiche, klopfen Steine oder sammeln Müll. Sie müssen Schläge und sexuelle Gewalt erdulden. Menschenhändler nutzen die Not armer Familien aus und verkaufen jedes Jahr rund 1,2 Millionen Kinder als billige Arbeitskräfte und Prostituierte. Weltweit arbeiten 250 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren – viele von ihnen unter Bedingungen, die ihrer Gesundheit sehr schaden. Und in den Kriegen unserer Zeit zählt der Einsatz von gerade zwölf Jahre alten Kindern als Soldaten zum Alltag.

Es gibt keine einfache Lösung, um Kinder davor zu schützen. Deshalb geht UNICEF mit vielseitigen Programmen vor. Opfer sexueller Ausbeutung werden medizinisch und psychologisch betreut. Oft ist die Rückkehr in ein normales Leben das wichtigste Ziel. So gelang es in Sierra Leone, über 6.500 Kindersoldaten wieder mit ihren Familien zu vereinen.
http://www.unicef.de/kinder_schuetzen.html

All das ist seit Jahren Alltag von leider sehr vielen Kindern.
Schreibe doch mal einen Leswerbrief an diese Zeitung.

Claudia