Ja, leider ist allgemein dort wenig Verständnis für Tierschutz. Tiere müssen einen Nutzen haben (Arbeit, Fleisch, Geld) Hunde müssen eben aufpassen (meist an der Kette) Die Tierhaltung als Hobby oder als "Familienmitglied" gibt es dort ganz selten. Ich beobachte aber, das die Zahlen langsam steigen, wenn auch oft nur aus "Prestige" so wie das ja bei guten Pferden manchmal der Fall ist.
In Djerba gibt es einen Tunesier, der sich um die Straßenhunde kümmert. Der lebt dort mit seinen Tieren am Existenzminimum, und verdient sich nebenher Geld, indem er Hundebabys verkauft. Ausländische Tierschützer unterstützen ihn manchmal, aber oft bleibt er wochenlang mit der Verantwortung für ca. 60 Tiere alleine. Das ist natürlich keine Lösung. Eine Organisation musste ihn als Pfleger einsetzen und regelmäßig bezahlen , sowie die Unkosten übernehmen, damit die Tiere artgerecht gehalten werden können, bzw. Nachts nicht frei herumlaufen. Außerdem müssten sämtliche Rüden kastriert werden. Nur so wäre allen geholfen.